Archiv für Januar, 2013

Immobilienkauf in Malta: Ablauf und Kosten

Von Bernhard Schmeilzl (17.01.2013)
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Wetter und Steuervorteile machen Malta als Firmenstandort sowie als privaten (Alters-)Wohnsitz beliebt. Mehr dazu hier. Für manche stellt sich daher die Frage, wie der Kauf einer Immobilie in Malta vonstatten geht und welche Kosten für Rechtsberatung entstehen. Zumal man nur bei Immobilienbesitz in den Genuß einiger Steuervorteile kommt. Hier also die Basics zum technischen Ablauf: Trotz des englischen Einflusses auf das maltesische Rechtssystem ist der Erwerb von Grundstücken eher am kontinentalen Recht angelehnt. Wie in Deutschland muss die Transaktion durch einen Notar beurkundet werden. Dieser entwirft den Kaufvertrag und ist als Amtsperson (public official) zur Neutralität verpflichtet. Da er aber in Malta fast immer vom Käufer beauftragt und auch bezahlt wird, sind die Vertragsentwürfe in aller Regel eher käuferfreundlich gestaltet. Eine Überprüfung durch den eigenen Anwalt des Verkäufers ist daher sinnvoll. Das Anwaltshonorar hierfür ist durch Gebührenordnung in Malta fix geregelt. In Fällen ohne Besonderheiten beträgt das Honorar für Beratung, Vertragsgestaltung und Anwesenheit beim Beurkundungstermin insgesamt ein Prozent des Gegenstandswerts.

Weitere Informationen:

Limited mit Sitz in Malta: Die bessere Alternative zur englischen Limited?
Graf & Partner eröffnen Büro in Malta
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Kontakt: Der Autor Rechtsanwalt Schmeilzl steht für Fragen zu Unternehmensgründung und Vertragsgestaltung in Malta gerne zur Verfügung. Neben der Qualifikation als deutscher Rechtsanwalt besitzt Bernhard Schmeilzl den Master of Laws der englischen University of  Leicester mit Schwerpunkt Europäisches Wirtschaftsrecht (EU Commercial Law) und berät mit seiner eigenen Wirtschaftskanzlei Unternehmen auch bei grenzüberschreitender Vertragsgestaltung, vor allem im anglo-amerikanischen Raum. Mehr dazu hier

Urteil wegen organisierter Umsatzsteuerhinterziehung im Emissionszertifikat-Handel rechtskräftig

Von Dr. Werner Semmler (15.01.2013)
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Gegenstand der Verurteilungen des Landgerichts Frankfurt am Main war ein international operierendes Umsatzsteuerhinterziehungssystem im Handel mit Emissionszertifikaten, bei dem Umsatzsteuern in einer Gesamthöhe von mehr als 260 Mio € hinterzogen wurden. Die von den Angeklagten eingelegten Revisionen hatten keinen Erfolg, die Staatsanwaltschaft hat ihre Revision zurückgenommen. Es bleibt daher bei den verhängten Haftstrafen zwischen vier und sieben Jahren.

Gilt Anwaltsprivileg bei „Internal Investigations“ in Unternehmen?

Von Dr. Werner Semmler (07.01.2013)
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Kommt es in Unternehmen zu staatsanwaltlichen Ermittlungen, so ist es nicht selten der Fall, dass das Unternehmen selbst zuvor bereits eigene Untersuchungen (Internal Investigations) durchgeführt hat, etwa durch externe Anwaltskanzleien im Rahmen sog. Compliance Maßnahmen, wie z.B. Mitarbeiterbefragungen, e-mail-Auswertungen usw. Problematisch ist, ob die Ergebnisse solcher Ermittlungen, insbesondere der Compliance-Bericht an das Management, später von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt werden können. Nach einer Entscheidung des LG Mannheim (Az.: 24 Qs 1/12) sollen Arbeitsergebnisse aus Internal Investigations grundsätzlich beschlagnahmefrei sein, wenn und soweit sie sich im Gewahrsam der mandatierten Rechtsanwälte befinden. Fazit: Compliance-Bericht beim Anwalt lesen und dort belassen.

Neujahrsschnäppchen: 8 NJW-Jahrgänge (2004-2011) abzugeben

Von Bernhard Schmeilzl (02.01.2013)
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Wegen einer Kanzleifusion haben wir die NJW-Jahrgänge 2004 bis 2011 doppelt und können diese für 150 Euro netto abgeben (also knapp 10 Euro pro Halbband), entweder gegen Abholung in Regensburg oder zzgl. Versandkosten. Gut erhalten, da in 1-Mann-Kanzlei bislang nur wenig gebraucht. Bei Interesse Kontakt hier

– BEITRAG NICHT MEHR AKTUELL, NJW’S SIND VERKAUFT –