Anwaltsorganisationen mit Sinn für Ironie

Heute früh finde ich im Posteingang die DAV-Depesche 46/08 mit dem Beitrag:

„Anwaltsblatt Karriere: Wo der Nachwuchs eine Chance hat – Der Weg in die Provinz kann sich für den Nachwuchs lohnen: Immerhin rund 18 Prozent der regionalen Topkanzleien planen für 2009 Einstellungen.“

Wenige Stunden später erreicht mich die Rundmail der Rechtsanwaltskammer München mit der Meldung:

„Tagung „Krise, Insolvenz und Haftung in der Rechtsanwaltskanzlei“ Am 20.11.2008 fand die 4. Jahrestagung des Instituts für Anwaltsrecht an der Humboldt-Universität zu Berlin statt. Das Thema der Tagung ist „Krise, Insolvenz und Haftung in der Rechtsanwaltskanzlei“. Mit der sprunghaften Zunahme der in Deutschland tätigen Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, sowie einem schwieriger werdenden wirtschaftlichen Umfeld, geraten auch Rechtsanwaltskanzleien vermehrt in finanzielle Schwierigkeiten. Angesichts des berufsrechtlichen Risikos aufgrund einer drohenden Insolvenz gemäß § 14 Abs. 2 Nr. 7 BRAO seine Zulassung zu verlieren, ist es daher – auch für wirtschaftlich gesunde Kanzleien – perspektivisch wichtig, sich mit diesem Thema zu befassen.“

Aha!

Weitere Infos zum Thema: hier und hier

und.

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