Kategorie ‘Humorhaber’

Domain „KRYPTOANWALT“ wegen Zwillingen günstig abzugeben

Von Bernhard Schmeilzl (20.04.2018)
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Ein befreundeter Anwaltskollege plante einen Blog zu den Themen Kryptowährung, Blockchain etc. Dann wurde seine Freundin mit Zwillingen schwanger. Jetzt stehen bei ihm eher andere Themen im Vordergrund als der Aufbau eines Kryptowährung-Blockchain-Blogs. Wenn sich daher jemand auf diesem Rechtsgebiet als Experte profilieren möchte, kann er oder sie die Domains

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Gesunder Menschenverstand? Nicht die Stärke der Kreissparkasse B.

Von Bernhard Schmeilzl (22.01.2018)
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Oder: Gar nicht so einfach, 330.000 Euro ans Finanzamt loszuwerden

Wir sind auf deutsch-englisches Erbrecht spezialisiert und bearbeiten internationale Erbschaftsteuerfälle. Aktuell vertreten wir eine Britin, die von ihrer unverheirateten und kinderlosen deutschen Freundin insgesamt knapp eine Million Euro erhalten hat, teilweise als lebzeitige Schenkung, teils als Erbe. Ja, solche Fälle gibt es ab und zu tatsächlich (meist sind solche Stories aber Betrugsversuche: hier).

Wir erstellen also für unsere englische Mandantin die Schenkungs- und Erbschaftsteuererklärung und erhalten einige Monate später die Steuerbescheide: ca. 80.000 Euro entfallen auf Erbschaftsteuer, der Rest ist Schenkungssteuer. Da die deutsche Erblasserin zur Zeit ihres Todes noch ein Bankkonto bei der Kreissparkasse B. im Ländle (Baden-Württemberg) unterhielt, auf dem knapp 300.000 Euro lagen, liegt es nahe, den Löwenanteil der Steuern direkt von dort zu bezahlen, nicht aus England. Wir legen also der Kreissparkasse B den Erbschein sowie eine Vollmacht vor und weisen sie – damals noch ganz naiv – im Auftrag der Mandantin an, das gesamte Guthaben ans Finanzamt Reutlingen zu überweisen.

Die verblüffende Antwort der Sparkassenmitarbeiterin: „Wir dürfen nur ans Finanzamt überweisen, nachdem dieses eine Unbedenklichkeitsbescheinigung erteilt hat.“ Diese Auskunft war natürlich verbunden mit der Standardaussage jedes Bankers: „Sonst haften wir!“

Ohhhkay?!

Mein Versuch, mit der Sparkasslerin zu diskutieren, wem gegenüber die Sparkasse in dieser Konstellation denn eigentlich haften könnte, wenn die Alleinerbin die Bank ausdrücklich zur Überweisung anweist und der Empfänger das deutsche Finanzamt ist, war natürlich von vornherein zum Scheitern verurteilt. Auf eine inhaltliche Diskussion ließ sich dort niemand ein. Gesunder Menschenverstand ist bei der KSK offensichtlich keine zulässige Kategorie. „Nein“, so erfuhr ich, „eine Überweisung ist nur möglich, nachdem das Finanzamt die Zahlung freigegeben hat. Das steht auch ausdrücklich so in den Vorgaben unseres Sparkassenverbands.“

Na dann.

Wenn’s in den Verbandsempfehlungen steht, dann muss man natürlich jedes logische Argument fahren lassen. Also: Anruf beim Finanzbeamten, den wir dann auch schon beim achten Versuch tatsächlich erreichen. Der hört das „Problem“ zum ersten Mal und lacht erstmal schallend. Sein Mantra: „An das Finanzamt darf man natürlich immer überweisen, auch ohne Unbedenklichkeitsbescheinigung.“ Das hilft mir aber nichts, weil es die KSK nicht macht. Er erklärt sich bereit, bei der KSK anzurufen, was er auch tut. Bringt aber auch nicht viel. Trotz Bestätigung direkt vom Finanzamt weigert sich die KSK, die Steuern zu überweisen. Das Finanzamt seinerseits erteilt keine Unbedenklichkeitsbescheinigung, bevor nicht wenigstens die Erbschaftsteuern bezahlt sind, eigentlich sogar auch die Schenkungsteuer.

Nach mehreren weiteren Diskussionsschleifen erklärt sich die Kreissparkasse bereit, ganz „ausnahmsweise“ wenigstens die Erbschaftsteuer vom Erblasserkonto direkt ans Finanzamt zu überweisen. Die Schenkungsteuer aber nicht. Für die besteht die Sparkasse nach wie vor darauf, dass das Finanzamt vorher die Unbedenklichkeitsbescheinigung ausstellt. Der Finanzbeamte hält das zwar nach wie vor für Mumpitz, hat sich aber bereit erklärt, diese an die KSK zu schicken, sobald die Erbschaftsteuer bezaht ist. Wir werden sehen…

Weitere Informationen zu Testamentsgestaltung und Erbrecht:

Enterbt ist halb so schlimm: So macht man den Pflichtteil geltend (Muster-Anspruchsschreiben)
Checkliste Nachlassverzeichnis: Korrekte Berechnung des Pflichtteilsanspruchs
Wenn schon enterben, dann aber richtig
Die Entziehung des Pflichtteils: wichtige Urteile
Wozu ein Testamentsvollstrecker
Albtraum des Erbrechtlers: Das Niederstwertprinzip
Was kostet ein Testamentsvollstrecker?
Aushebeln des Pflichtteils durch Darlehen des späteren Erben?
Wenn Erben mauern: Ab wann verzinst sich der Pflichtteil?
Broschüre “Fakten zum Erbrecht”
Testierunfähigkeit wegen Demenz
Wie geht ein Berliner Testament (Mustertext)
Kann man seinen Arzt zum Erben einsetzen?
Info-Broschüre “Fakten zum Erbrecht”
Nachteile des Berliner Testaments

Informationen zum internationalen Erbrecht, speziell zu Erbrecht, Nachlassabwicklung und Erbschaftsteuer in Deutschland, Österreich, der Schweiz, UK, USA und anderen Ländern finden Sie hier:

Die 2003 gegründete Anwaltskanzlei Graf & Partner ist spezialisiert auf die Beratung bei deutschen Erbfällen mit Bezug zu Österreich, der Schweiz sowie zu  anglo-amerikanischen Jurisdiktionen (England, Schottland, USA, Kanada, Australien und Südafrika), also speziell die Abwicklung deutsch-österreichischer und deutsch-schweizer Nachlassangelegenheiten sowie deutsch-britischer, deutsch-amerikanischer und und deutsch-kanadischer Erbfälle. Wer sich mit der Abwicklung einer komplizierten internationalen Nachlassangelegenheit konfrontiert sieht, muss nicht verzweifeln. Die Anwälte für internationales Erbrecht haben lange Jahre praktische Erfahrung und unterstützen die Erben, Testamentsvollstrecker oder Nachlassverwalter gerne. Wir prüfen und strukturieren den Erbfall und dessen steuerlichen Auswirkungen, organisieren die in den jeweiligen Ländern nötigen Maßnahmen, nehmen auf Wunsch Kontakt zu den Erbrechtsexperten im jeweiligen Ausland auf (von USA und England über Südafrika bis Australien), und koordinieren die Nachlassabwicklung. Dies vermeidet Doppelarbeit und beschleunigt den Zugriff auf das ausländische Erbe.

Falls Sie bei einem konkreten Erbfall rechtliche Unterstützung benötigen, stehen Ihnen die deutschen Anwälte der Kanzlei Graf & Partner sowie deren Partneranwälte in Österreich, der Schweiz, England, Schottland und Irland gerne zur Verfügung. Ihre Ansprechpartner sind Rechtsanwältin Katrin Groll und Bernhard Schmeilzl, Rechtsanwalt & Master of Laws (Leicester, England), zentrale Rufnummer: 0941 463 7070

Vor dem Hauskauf bitte Erotikportale googeln!

Von Bernhard Schmeilzl (12.01.2018)
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Daran denkt eine junge Familie, die ein Eigenheim oder eine Eigentumswohnung erwerben will, wohl eher selten. Dennoch empfiehlt es sich für einen Immobilienkäufer, vor dem Notartermin zur Sicherheit die lokalen Sexportale darauf hin zu durchforsten, unter welchen Adressen an diesem Ort Prostituierte inserieren. Denn es kam in unserer Kanzlei in den vergangenen Jahren mehrfach vor (sowohl in München wie in Regensburg), dass unsere Mandanten als Käufer einer schönen neuen Immobilie kurz nach dem Einzug feststellen mussten, dass in unmittelbarerer Nachbarschaft sogenannte Terminwohnungen betrieben werden, dort also Prostituierte ihre Dienste anbieten. Mit allen Begleiterscheinungen, die das so mit sich bringt: rot erleuchtete Fenster, betrunkene Freier, feixende Jugendliche u.a.m. Das darf man dann täglich vom Küchenfenster oder vom Balkon aus mitverfolgen und beim Sonntagskaffee der Schwiegermutter erklären.

Besonders bitter ist das zum Beispiel im malerischen Neubaugebiet Candis Areal in Regensburg (Promo Video hier). Dort wurden schöne Familienhäuser und Eigentumswohnungen errichtet und – wegen der immensen Nachfrage in Regensburg – auch problemlos verkauft. Unglücklicherweise grenzt an eine Seite des neuen Wohngebiets die Straße Pürkelgutweg, wohl ein Mischgebiet, in dem zwar keine Bordelle, unter gewissen Einschränkungen aber Sexwohnungen zulässig sein können. Dort werden im Haus Nummer 18 auf drei Etagen mehrere Terminwohnungen betrieben. Die Anschrift ist kein Geheimnis, da in einschlägigen Erotikportalen und Sexforen aggressiv beworben, unter den wenig originellen Namen Wild, Sommer und Winter, wobei die unter Wild firmierenden Damen sowohl im EG als auch im 2. OG anzutreffen ist. Sportlich!

Unser Mandat und seine Gattin haben daher nun das zweifelhafte Vergnügen, in direkter Sichtlinie von ihrem Balkon aus den Eingang der Bedürfnisanstalt beobachten zu dürfen (bzw. zu müssen). Die Freizeitgestaltung in ihrer neuen Immobilie hatten sie sich eigentlich anders vorgestellt, idyllischer irgendwie. Das Rotlichtambiente dürfte im Fall eines späteren Verkaufs auch nicht unbedingt wertsteigernd sein. Und natürlich spricht sich die Nutzung der Immobilie Pürkelgutweg 18 in Regensburg auch unter den dort wohnenden Schulkindern herum, was zu Diskussionen über Themen führt, die die Eltern unter Umständen gerne noch ein paar Jahre verschoben hätten.

Wer nun meint, dass die Wahrscheinlichkeit doch wohl extrem gering sei, sich in unmittelbarer Nachbarschaft einer sogenannten Modellwohnung wiederzufinden, der ist vielleicht etwas naiv, was die, nun ja, nackten Zahlen des Prostitutionsgewerbes angeht: In einer überschaubar großen Stadt wie Regensburg mit 160.000 Einwohnern gibt es laut Medienberichten gut 170 Prostituierte und 80 (!) Modellwohnungen. In München dürfte es das Zehnfache sein. So abwegig ist es also gar nicht, dass es aus einem Fenster in seiner eigenen Straße rot leuchtet. Die Anmeldepflicht für Prostituierte sowie für Betreiber einer Terminwohlung zum 31.12.2017 mag die Zahlen – zumindest vorübergehend – etwas reduzieren, aber solange hier gutes Geld verdient wird, dürfte die Größenordnung ungefähr gleich bleiben.

Einer unserer Mandanten erwägt nun eine Bürgerinitiative gegen Prostitution in unmittelbarer Nähe zum reinen Wohngebiet, in dem überwiegend junge Familien leben. Wir sind zwar keine Experten im Prostitutionsrecht und wollen es auch nicht werden. Nach sehr kursorischer Recherche dürften nach Auffassung der meisten Gerichte Terminwohnungen aber auch in Mischgebieten unzulässig sein (in reinen Wohngebieten ohnehin), wenn es sich um einen bordellähnlichen Betrieb handelt. Bei mehreren Escort-Wohnungen auf allen drei Etagen eines Hauses und „wöchentlich wechselnden Modellen“ (siehe Anzeige) spricht da einiges dafür. Nun, wir werden sehen wie kulant die bayerischen Ordnungsbehörden heutzutage bei diesem Thema sind.

Fazit und Praxistipp für angehende Eigenheimbesitzer: Zur Sicherheit vor dem Immobilienkauf die eigene künftige Adresse sowie alle angrenzenden Straßen auf den lokalen Sexportalen suchen und diese Straßen in Kombination mit Terminwohnung, Escort oder sonstigen einschlägigen Begriffen googeln. Danach weiß man mehr. In vielerlei Hinsicht.

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Die 2003 gegründete Kanzlei Graf & Partner ist mit ihrer englischspachigen Prozessabteilung (GP Chambers) auf deutsches Wirtschaftsrecht und grenzüberschreitende Rechtsfälle spezialisiert, insbesondere auf deutsch-britische und deutsch-amerikanische Wirtschaftsstreitigkeiten. Ansprechpartner ist Bernhard Schmeilzl, Rechtsanwalt & Master of Laws (Leicester, England), Telefon +49 (0) 941 – 463 7070.

Der Mandant überweist 9.000 Euro ins Nirvana …

Von Bernhard Schmeilzl (28.09.2017)
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… aber wir sind jetzt die frechen Anwälte, weil wir einen Honorarvorschuss verlangen.

Ein potentieller Neumandant frägt per eMail an: Er habe 9.000 Euro an Coinbase nach England überwiesen, dann habe es bei denen aber wohl technische Probleme gegeben. Die hätten zugesichert, den Betrag zurück zu überweisen, seit drei Monaten sei aber nix passiert und er hätte nun doch ganz gern sein Geld zurück.

Mir schwant nichts Gutes. Aber antworten müssen wir dem Anfrager ja. Also teilen wir unseren Stundensatz mit und bitten um Honorarvorschuss. Mandant ruft an: Das Honorar sei ja prinzipiell schon in Ordnung, aber das müsse ja wohl Coinbase übernehmen und überhaupt sei das alles schrecklich ungerecht, dass er jetzt dafür zahlen solle, bloss weil er sein Geld zurück haben will. Ich denke an meinen Zivilrechtsprofessor Dr. Reinhard Zimmermann und dessen Lieblingsspruch: „Wo du dein Vertrauen gelassen hast, dort sollst du es suchen.“ Der Mandant versteht nicht, was ich damit meine. Den zweiten Spruch, der mir auf der Zunge liegt („Geld ist nie weg, es gehört nur jemand anderem“), verkneife ich mir.

Ich gehe auf die Website www.coinbase.com und schildere dem Mandanten am Telefon, dass Coinbase auf der Website keinerlei Impressum hat und schon auf den ersten Blick gegen gefühlte 27 Vorschriften des Fernabsatz- und Handelsrecht verstößt. Ich kann der Website weder die Rechtsform, noch den Sitz, noch eine Postadresse, noch irgendeinen natürlichen Menschen (Geschäftsführer oder so), noch eine Telefonnummer entnehmen, ja noch nicht einmal eine eMail-Adresse. Es gibt nur (wenn man oft genug klickt) ein Online-Eingabeformular. Ich kann also noch nicht einmal ein Mahnschreiben mailen, geschweige denn faxen oder per Post zuschicken. Der Mandant hat natürlich auch keinen Vertrag mit brauchbaren Kontaktdaten. Gar nichts!

Da hilft mir auch die steile Coinbase-These nicht weiter, dass 10,6 Millionen User Coinbase vertrauen würden (siehe rechte Spalte des Screen Shot).

Coinbase

Basierend auf dieser Erstanalyse (20 Minuten unbezahlter Anwaltszeit sind verstrichen) artikuliere ich gegenüber dem potentiellen Mandanten milde Zweifel daran, dass Coinbase unser Anwaltshonorar freiwilig zahlen wird. Das regt nun tatsächlich einen gewissen Verständnisprozess beim Mandanten an. Er glaubt nun auch nicht, dass die unser Anwaltshonorar zahlen werden. Er will aber auch nicht auf den Kosten sitzen bleiben. Deshalb sind wir so verblieben, dass er es nun erst mal weiterhin selbst versucht.

Fazit: Immer wieder erstaunlich, auf welcher Grundlage Menschen bereit sind, erkleckliche Beträge irgendwohin ins Ausland zu transferieren, nur weil eine gut gemachte Website im Internet steht. Ein vergleichbarer Fall war unlängst „Medi 24“ (hier). Und natürlich der Dauerbrenner Erbschafts-Betrugsmasche hier und  im Beitrag „Schutz vor Betrugsmasche Erbschaft aus England“ hier und im Beitrag „Nein, man erbt nicht einige Millionen von jemanden, den man kaum kannte!“ .

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Die 2003 gegründete Kanzlei Graf & Partner ist mit ihrer englischspachigen Prozessabteilung (GP Chambers) auf grenzüberschreitende Rechtsfälle spezialisiert, insbesondere auf deutsch-britische und deutsch-amerikanische Wirtschaftsstreitigkeiten, Scheidungen und internationale Erbfälle. Falls Sie bei einer anglo-amerikanischen Rechtsangelegenheit Unterstützung benötigen, stehen Ihnen die Anwälte der Kanzlei Graf & Partner mit ihrem internationalen Netzwerk juristischer Experten gerne zur Verfügung. In den meisten großen US-Bundesstaaten verfügen wir über gute persönliche Kontakte zu Attorneys-at-Law in mittelgroßen Kanzleien. Ihr Ansprechpartner in Deutschland ist Bernhard Schmeilzl, Rechtsanwalt & Master of Laws (Leicester, England), Telefon +49 (0) 941 – 463 7070, seit 2001 als Rechtsanwalt auf deutsch-britische Erbfälle und Wirtschaftsstreitigkeiten spezialisiert.

Witz für Intellektuelle zum Wochenende

Von Michael Gleiten (26.09.2017)
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Masochist zum Sadisten: „Quäl mich.“

Antwort des Sadisten: „NEIN!

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Dann muss ich meinem Sponsor wohl absagen

Von Michael Gleiten (10.08.2017)
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So eine Enttäuschung! Da führt man als Anwalt monatelange Gespräche mit führenden Getränkeherstellern, Premium-Automarken und schweizer Uhrenfabrikanten, verhandelt Größe und genaue Platzierung des Firmenlogos auf Robe, Hemdkragen und Anwaltsaktenmappe und dann das: BVerfG bestärkt das Werbeverbot auf der Anwaltsrobe (Details im Anwaltsblatt). Damit konnte ja wirklich niemand rechnen. Aber gut, dann müssen meine Sponsoren halt mit Werbeflächen auf meinem Wagen, im Kanzleibesprechungsraum und auf der Stirn meiner Assisstentin vorlieb nehmen. Mann, Mann, Mann – manche Kollegen haben echt Nerven.

Irgendwie erinnert mich das Thema an den Beitrag „Deutschlands bester Anwalt„. Weitere Beiträge zu Anwaltsmarketing:

Die 7 schlimmsten Klischee-Motive auf Kanzleiwebsites
Anwalt ist stolz auf seinen Spitznamen “Rottweiler”
Anwälte jagen Krankenwagen

Woher kommt dieser Anwalt?

Von Bernhard Schmeilzl (19.06.2017)
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Heiteres Ratespiel über die Herkunft von Kollegen anhand der Formulierungen in deren Anwaltsbriefen. Hier ein kurzer Ausschnitt aus dem Brief eines Kollegen an unsere Anwältin für internationales Erbrecht Katrin Groll:

Sehr geehrte Frau Kollegin! Ich bedanke mich für Ihre illuminierende Rückantwort vom 07. Juni 2017 auf mein Urgenzschreiben und teile mit, dass in der bezuggenommenen Rechtsmaterie der Verlassenschaftsangelegenheit (Einantwortungsbeschluss) keine weiteren Erhebungen mehr erforderlich sind. Ich darf Sie ersuchen mir die Kosten des Einschreitens Ihrer Kanzlei zu übermitteln und verbleibe mit freundlichen kollegialen Grüßen

Insider wissen sofort Bescheid: Unverkennbar die Terminologie unserer geschätzten Kollegen in Austria. Da unsere süddeutsche Kanzlei viele deutsch-österreichische Erbfälle und grenzüberschreitende Familiensachen bearbeitet, dürfen wir derart charmante Formulierungen häufiger genießen. In diesem Sinne: Habe die Ehre!

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Informationen zum internationalen Erbrecht, speziell zu Erbrecht, Nachlassabwicklung und Erbschaftsteuer in Deutschland, Österreich, der Schweiz, UK, USA und anderen Ländern finden Sie hier:

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Die 2003 gegründete Anwaltskanzlei Graf & Partner ist spezialisiert auf die Beratung bei deutschen Erbfällen mit Bezug zu Österreich, der Schweiz sowie zu  anglo-amerikanischen Jurisdiktionen (UK, USA, Kanada, Australien und Südafrika), also speziell die Abwicklung deutsch-österreichischer und deutsch-schweizer Nachlassangelegenheiten sowie deutsch-britischer, deutsch-amerikanischer und und deutsch-kanadischer Erbfälle. Wer sich mit der Abwicklung einer komplizierten internationalen Nachlassangelegenheit konfrontiert sieht, muss nicht verzweifeln. Die Anwälte für internationales Erbrecht haben lange Jahre praktische Erfahrung und unterstützen die Erben, Testamentsvollstrecker oder Nachlassverwalter gerne. Wir prüfen und strukturieren den Erbfall und dessen steuerlichen Auswirkungen, organisieren die in den jeweiligen Ländern nötigen Maßnahmen, nehmen auf Wunsch Kontakt zu den Erbrechtsexperten im jeweiligen Ausland auf (von USA und England über Südafrika bis Australien), und koordinieren die Nachlassabwicklung. Dies vermeidet Doppelarbeit und beschleunigt den Zugriff auf das ausländische Erbe.

Falls Sie bei einem konkreten Erbfall rechtliche Unterstützung benötigen, stehen Ihnen die deutschen Anwälte der Kanzlei Graf & Partner sowie deren Partneranwälte in Österreich, der Schweiz, England, Schottland und Irland gerne zur Verfügung. Ihr Ansprechpartner ist Bernhard Schmeilzl, Rechtsanwalt & Master of Laws (Leicester, England), zentrale Rufnummer: 0941 463 7070

Update zu den lustigen Jungs von „Medi-24“

Von Bernhard Schmeilzl (12.05.2017)
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Gestern hatte ich hier über die illegalen Praktiken der Betreiber des Online-Shops „Medi-24.online“ berichtet. Prompt meldete sich eine Kundin, die dort bestellt hatte. Als sie von ihrem Widerrufsrecht Gebrauch machte und die Ware zurücksenden wollte, nach Panama (wir haben berichtet), erhielt sie eine eMail mit folgendem lustigen Text:

„Sehr geehrter Kunde, vielen Dank für Ihre Nachricht. Nach Prüfung Ihrer Bestellung haben wir festgestellt, dass diese von jeglichen Widerruf, Storno oder Umtausch ausgeschlossen ist, siehe unsere Return Policy unter medi-24.online/returns. Sowohl im Verkaufsprozess, als auch der Garantiebeschreibung wird auf die Return Policy verwiesen. Danach sind reduzierte Waren und Aktions-Ware von jeglichem Storno, Widerruf oder Umtausch ausgeschlossen. Bitte beachten Sie, dass eine Rücksendung der Ware keinen Widerruf darstellt. Eine erneute Zustellung der Ware erfolgt auf Ihre Kosten. Mit freundlichen Grüßen …“

Cool, für Medi-24.online gelten also die Bestimmungen des Fernabsatzrechts nicht, weil die das so auf ihre Website schreiben. Und ich dachte immer, dass die Regeln zwingend sind. Dann muss ich da wohl nochmal nachsehen…

Übrigens hat Medi-24.online die Kundin auch zur Zahlung aufgefordert. Laut Überweisungsbeleg auf ein Konto, dessen IBAN mit EE beginnt. Das Konto befindet sich also im schönen Estland (siehe IBAN Länderliste). Ganz schön international, die Schlankheitspulvertruppe. Der Zahlungsempfänger ist übrigens eine Firma „WorldSend OÜ“.

Überweisungsbeleg

Wie gesagt: Es wird immer lustiger. Außer man ist bei denen Kunde.

Wenn der Tag nicht so kurz wäre, könnte man jetzt folgenden Fragen nachgehen:

1) Wem gehört die „World Send OÜ“

2) Woraus besteht das der Kundin übersandte Pulver?

3) Wer ist Dr. Rochard?

4) Und – wie ein US-Präsident zu sagen pflegt – ganz generell: What the hell is going on!?

Die mit Abstand dreisteste illegale Website seit langem: Medi-24.online

Von Bernhard Schmeilzl (11.05.2017)
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Aufwendiger Online-Betrug mit dem Verkauf von Schlankmachern „Turbo Slim Pro“ und „Detox Max“

Eigentlich ist es sogar ein ganzes Websiten-Imperium, das so ziemlich gegen jede denkbare HGB-, Fernabsatz- und Verbraucherschutzvorschrift verstößt. Optisch auf den ersten Blick nett und professionell gemacht, kann man auf http://medi-24.online/turbo-slim-pro-detox-max/ die dort angepriesenen Produkte Turbo Slim Pro und Detox Max erwerben. Ob diese Produkte jemals beim Besteller ankämen, wenn man sie tatsächlich ordert und, falls ja, woraus das Pulver dann eigentlich besteht, sei an dieser Stelle mal dahingestellt.

Wie gesagt: Website sieht super aus, die Produkte sind allesamt mit großem Abstand zur Konkurrenz Testsieger und ein Arzt mit vielen gerahmten Urkunden an der Wand, Herr Dr. med. Rochard, bestätigt, dass das Pulver aber wirklich sowas von toll ist, dass man es gar nicht aushält. Nur: Außer auf dieser Website gibt es im ganzen Internet keinen Dr. Rochard.

Ferner: Wie man auch scrollt und klickt: Man findet kein Impressum, keine Adresse, keine Telefonnummer, keinen Firmennamen usw. Einzige Kontaktmöglichkeit ist ein Formular. Und wenn man lange genug klickt, findet man unter der Rubrik „Rücksendungen“ eine englischsprachige Seite, die einen höflich aber bestimmt bittet, etwaige Retouren doch bitte nach Panama zu senden, nämlich an die Firma Bluewater Global S.A., Ave. Samuel Lewis, Panama City, Panama.

Deshalb haben wir auch mal geschaut, von wem die denn eigentlich zum Testieger gekürt wurden. Und siehe da: Nur bei ihrer eigenen Website Gesundheitstest.org (auch diese Seite ohne jedes Impressum, versteht sich von selbst). Da schneiden nur Turbo Slim Pro und Detox Max gut ab, alle anderen Abnehmprodukte werden gnadenlos gedisst.

Dann gibt es noch einige Promotion Websites, die auf das Verkaufsportal von medi-24.online verlinken, etwa beautydoc.me, die sogar mit Impressum:

This Website belongs to: Deepan Healthy Foods 23 Tahrir Square, Cairo / Egypt

Und natürlich dutzende von „Erfahrungsberichten“ begeisterter Kunden. Alles professionell gestaltet und aufwendig gemacht, in Farbe und bunt.

Also ich persönlich bin jetzt restlos überzeugt. Nämlich davon, dass es sich hierbei um eine der unseriösesten Websites und dreistesten Betrugsmodelle im Internet handelt. Falls mich die Akteure nun abmahnen oder auf Rufschädigung verklagen möchten (gerne auch in Panama, nicht so gern in Ägypten), hier ist mein Impressum.

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Mehr zu Internet-Betrugsmaschen hier sowie  im Beitrag „Schutz vor Betrugsmasche Erbschaft aus England“ hier und im Beitrag „Nein, man erbt nicht einige Millionen von jemanden, den man kaum kannte!“ sowie auf Cross-Channel-Lawyers, dem Portal der Experten für deutsch-britisches Recht. Weitere allgemeine Informationen zu Erbrecht, Nachlassabwicklung und Erbschaftsteuer in Deutschland, UK und USA siehe:

Englisches Erbrecht: die Basics

Erbschaft aus USA: Was nun?

Erbrecht und Testament in England: die Basics

Testament und Erbrecht in Schottland

Checkliste für Nachlassabwicklung in England & Wales

Achtung: In Schottland gelten andere Regeln …

… und in Irland sowieso

Schottland ist nicht England: Vorsicht im Familien und Erbrecht

Erbschaftssteuer in England: Steuersätze, Freibeträge, Anrechnung

Anrechnung von Erbschaftssteuer zwischen Deutschland und England

Was ist eine “Deed of Variation” im englischen Erbrecht?

Erbfall in England: Wie beschränkt man die Haftung des Nachlassabwicklers?

Haftungsfalle für Erbrechtsanwälte: In USA und GB gibt es keine transmortale Vollmacht

Deutschland oder England: Wo muss das Erbe versteuert werden?

Wer Bankkonten oder Depots in UK oder auf den Channel Islands erbt

Der ganz normale Wahnsinn deutsch-britischer Erbfälle

Internet-Betrugsmasche: ausländische Erbschaft

Erbfälle mit Bezug zu Australien

Verwandter in England gestorben: Wie erfährt man, was im Testament steht?

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Die 2003 gegründete Kanzlei Graf & Partner ist mit ihrer englischspachigen Prozessabteilung (GP Chambers) auf grenzüberschreitende Rechtsfälle spezialisiert, insbesondere auf deutsch-britische und deutsch-amerikanische Wirtschaftsstreitigkeiten, Scheidungen und internationale Erbfälle. Falls Sie bei einer anglo-amerikanischen Rechtsangelegenheit Unterstützung benötigen, stehen Ihnen die Anwälte der Kanzlei Graf & Partner mit ihrem internationalen Netzwerk juristischer Experten gerne zur Verfügung. In den meisten großen US-Bundesstaaten verfügen wir über gute persönliche Kontakte zu Attorneys-at-Law in mittelgroßen Kanzleien. Ihr Ansprechpartner in Deutschland ist Bernhard Schmeilzl, Rechtsanwalt & Master of Laws (Leicester, England), Telefon +49 (0) 941 – 463 7070, seit 2001 als Rechtsanwalt auf deutsch-britische Erbfälle und Wirtschaftsstreitigkeiten spezialisiert.

„Ethik“-Unterricht an bayerischen Grundschulen

Von Michael Gleiten (21.02.2017)
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Praxisbericht eines Vaters (im Nebenberuf Anwalt für Schulrecht)

Als Enkel einer Mesnerin, Neffe eines Domvikars und langjähriger Ministrant in einer katholischen Landkreisgemeinde bei Regensburg bin ich vergleichsweise bibelfest. Mit handfesten Zitaten alttestamentarischer Propheten kann man so manche Gerichtsverhandlung auflockern und Gegneranwalt wie Richter beeindrucken. Trotzdem war ich Mitte 30 dann so frei, der katholischen Kirche adieu zu sagen und später dann meinen erstgeborenen Sohn auch nicht taufen zu lassen. Eine gewisse Rolle spielte dabei die mit 20 Jahren Verzögerung erlangte Erkenntnis, dass der „Herr Stadtpfarrer“, der bei meiner Mesnerin-Oma damals über viele Jahre hinweg 4-5 Mal pro Woche zum gratis Mittagessen oder Kaffeekränzchen erschienen war, diverse Ministranten deutlich intimer kennen gelernt hatte, als das irgend jemand gut finden konnte. Aber hierüber ist ja andernorts hinlänglich berichtet worden. Zurück zum eigentlichen Thema: Schulunterricht in Bayern.

Acht Jahre nach der Geburt meines Stammhalters findet sich selbiger Sprößling nunmehr also in der 3. Klasse einer bayerischen Grundschule wieder und besucht dort, aus oben dargelegten Gründen, den Ethik-Unterricht. So dachten ich und seine rest-evangelische Mutter zumindest. Leise Zweifel an der wahren Natur des gewählten Unterrichtsfachs beschlichen uns Eltern allerdings, als er letzte Woche die schriftliche Probe im Fach Ethik nach Hause brachte. Die Fragen lauteten (wörtlich):

(1) Kreuze nur richtige Antworten an

– Die Christen glauben an mehrere Götter

– Jesus Christus ist der Sohn  Gottes

– Jesus ist für die Menschen am Kreuz gestorben

– Durch seine Tod am Kreuz hat Jesus alle Menschen von ihren Sünden erlöst

(2) Die Taufe ist ein wichtiges Ereignis im Leben eines Christen. Was geschieht bei der Taufe?

– (Gewünschte Antwort war: Stirn wird mit Kreuz und heiligem Öl gesalbt. Taufkind wird in die Gemeinschaft der Christen aufgenommen. Taufe ist wichtig, damit das Kind in den Himmel kommt, falls es stirbt.)

(3) Streiche Begriffe durch, die nicht zur Erstkommunion passen:

– Christ, Baby, katholisch, evangelisch, Islam, Hostie

Aha, OK, na gottlob haben wir unser Kind nicht in den Religionsunterricht gegeben, wo er einseitiger Indoktrinierung ausgesetzt sein könnte, dachten wir uns. Klappt ja prima, dachten wir uns. Im Ethik-Unterricht muss mein 8-jähriger also als „richtig“ ankreuzen, dass Jesus der Sohn Gottes ist. Und dass er durch seinen Tod alle Menschen von ihren Sünden erlöst hat. Und dass ungetaufte Kinder (also auch er) nicht in den Himmel kommen, wenn sie sterben (was ihn allerdings erstaunlich wenig zu bekümmern schien).

Zu Recherchezwecken beantragte ich bei meinem Sohn nun Akteneinsicht in sein Ethik-Heft. Und so begab es sich aber, dass der Heiden-Vater erkennen musste, dass von 20 Seiten Hefteintrag sich 18 Seiten mit katholischen Themen befassten. Und zwar nicht aus gewisser Distanz, so „Nathan der Weise“ und „Ringparabel“ und so, was die Heiden-Eltern ja durchaus gut gefunden hätten, sondern mit original katholischem Wahrheitsanspruch. Das volle Programm, von Erbsünde über die heiligen Sakramente bis hin zur Dreifaltigkeitslehre, die meinen Sohn übrigens besonders fasziniert, vor allem der Heilige Geist, den er sich in etwa wie Hui Buh vorstellte, bloß etwas strenger. Das ist ja der Unique Selling Point der Katholiken, die haben einfach gute Stories, nicht dieses langweilige Sola Scriptura Gelaber der Protestanten.

Da ich mich beruflich als Rechtsanwalt unter anderem auf den Gebieten Schulrecht und Beamtenrecht verdinge, schlugen zwei Herzen meier Brust: Das stolze Herz des Vaters, der seinen Sohn dafür lobte, dass er in der Probe immerhin 9 von 10 Punkten in katholischer Relogionslehre, äh ich meine natürlich bayerischem Ethikunterricht, eingefahren hatte. Und das konkurrierende Herz des vor vielen Jahren aus wohl überlegten Gründen ausgetretenen Ex-Katholiken-Rechtsanwalts, der sich fragte, ob die Lehrerin eigentlich noch alle Tassen im Schrank hat?

Der Anwalt für Schulrecht in mir hatte bereits begonnen, die Nummer der Rektorin zu wählen, um einen Gesprächstermin zu vereinbaren, in dem die Natur des Fachs Ethik im Allgemeinen und im Besonderen zu erörtern gewesen wäre. Als ich dann aber in das stolze und freudige Gesicht meines Sohnes blickte, drückte ich den roten Knopf des Handys, schickte ein atheistisches Stoßgebet zum …, tja, irgend wohin, und hörte meinem Sohn zu, als er berichtete: Weißt Du, Papa, die Frau (…) ist ja neben Ethik auch Religionlehrerin [an dieser Stelle seufzte ich nur kurz und leise] und sie hat alle Kinder der Ethik-Klasse eingeladen, am Aschermittwoch mit in den Gottesdienst zu gehen. Da geht er jetzt am Mittwoch hin mit seinen Kumpels …

Fazit: Bayern ist halt Bayern! Hier zum Ausgleich eine Dosis Hagen Rether und, für Atheisten, die des Englischen mächtig sind, eine Bibel-Lesung von Ricky Gervais

Weitere Beiträge zum Schulrecht und Beamtenrecht:

Gewaltvideo auf dem Schülerhandy: Handlungspflichten der Lehrer

Die Rache des Schülers

Eltern haften für ihre Kinder: Halloween Special