Kategorie ‘Arbeitsrecht’

Das Gefälligkeitsattest: ein Kündigungsgrund?

Von Katrin Groll (11.12.2008)
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Ein Arbeitnehmer wird öfter zu eigenartig “passenden” Gelegenheiten krank: an Brückentagen, an Tagen, für die ein anstrengendes Seminar angesetzt ist o.ä. Die später vorgelegten Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen stammen stets vom selben Arzt. Details zur Erkrankung stehen im Attest ja nicht (ärztliche Schweigepflicht). Der Arbeitgeber vermutet Gefälligkeitsatteste und will kündigen. Geht das oder ist das Arztattest unangreifbar?

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Das Minenfeld “Stellenanzeige” in Zeiten der Anti-Diskriminierung: Eine Polemik

Von Katrin Groll (08.12.2008)
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Ein naiver Unternehmer könnte ja auf den Gedanken kommen: “Ich möchte einen Mitarbeiter anstellen und bezahlen. Er soll schon etwas älter sein, denn das Team in meinem Betrieb braucht einen erfahrenen Mitarbeiter mit Autorität.” Dann ist unser Arbeitgeber aber schon dem ersten Irrtum erlegen:  [...]

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Arbeitgeber kann Schmiergeld herausverlangen

Von Katrin Groll (05.12.2008)
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Nicht nur bei Siemens: Manchmal unterstützen Außendienstmitarbeiter die Entscheidungsfindung beim (potentiellen) Geschäftspartner per prall gefülltem Geldumschlag. Erfährt der Chef, dass sein Angestellter (in der Einkaufsabteilung) ein solches Kuvert entgegen genommen hat, kann er sich ärgern. Er kann sich statt dessen aber auch freuen. Der Arbeitgeber hat nämlich einen Anspruch auf Herausgabe von empfangenen Schmiergeldern. …

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Einstiegsgehälter für Jung-Anwälte (laut DAV)

Von Birgit Graf (28.11.2008)
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In der aktuellen Depesche 46/08 des Deutschen Anwaltvereins darf man lesen:

“Anwaltsblatt Karriere: Wo der Nachwuchs eine Chance hat - Der Weg in die Provinz kann sich für den Nachwuchs lohnen: Immerhin rund 18 Prozent der regionalen Topkanzleien planen für 2009 Einstellungen. Sie bieten Gehälter in einer Bandbreite ab 33.000 Euro (ländlich geprägte Region, in den neuen Ländern ab 25.000 Euro) und bis zu 54.000 Euro (Spitzenwert in Städten mit mehr als 75.000 Einwohnern). Es wurden Kanzleien mit drei bis zehn Partnern in Landgerichtsstädten befragt.”

Nun ja. Lassen wir einmal die Diskussion darüber beiseite, was eine regionale Topkanzlei ist und wo die Provinz beginnt bzw. aufhört. Unsere Kanzlei hat Büros in München (bekanntes Millionendorf in Süddeutschland) und Regensburg (knapp 150.000 Einwohner). Für Regensburg kann ich die Ergebnisse der DAV-Untersuchung eher nicht bestätigen: Auch gute Absolventen haben größte Schwierigkeiten, überhaupt ein Angebot zu bekommen. Kandiaten unter sechs Punkten sollten nach dem Examen ohnehin gleich für den Taxischein weiter lernen. Überraschen kann das bei den Anwaltszahlen niemanden. Mittlerweile beschäftigt sich sogar das Anwaltsinstituts der Humboldt-Universität Berlin ausführlich mit den Themen Insolvenz von Kanzleien und Vermögensverfall bei Rechtsanwälten. Das sagt viel aus. Solche Veranstaltungen finden nur statt, wenn es einen praktischen Bedarf gibt.

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Betriebsübergang: Beispiel Mitarbeiter-Informationsschreiben (§ 613a Abs. 5 BGB)

Von Katrin Groll (25.11.2008)
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Bekanntlich muss der (bisherige oder neue) Arbeitgeber alle von einem Betriebsübergang betroffenen Mitarbeiter durch ein rechtlich korrekt formuliertes Schreiben umfassend informieren (§ 613 a Abs. 5 BGB). Und zwar vor dem Stichtag des Betriebsübergangs. Als praktische Arbeitshilfe für Arbeitgeber hier ein Beispiel eines solchen Informationsschreibens nach § 613a V BGB.

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Englische Vertragsmuster #5: Deutscher Kündigungsschutz für anglo-amerikanische Mandanten

Von Bernhard Schmeilzl (24.11.2008)
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Haben Sie schon einmal versucht, einem US-Amerikaner oder einem Briten das deutsche Kündigungsschutzgesetz zu erklären? Das ist - sowohl sprachlich wie auch inhaltlich - eine Herausforderung. Unsere Kanzlei berät einige amerikanische Gesellschaften und steht deshalb öfter vor dieser “Challenge”. Wer ebenfalls versuchen will, anglo-amerikanischen Mandanten die Ratio des deutschen Kündigungsschutzgesetzes zu erklären: Hier unser englisches Memo dazu:

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Arbeitsrecht: Aktuelle Aushangpflichten

Von Katrin Groll (24.11.2008)
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Eine nervige Pflicht, gegen die so ziemlich jeder Arbeitgeber verstößt, obwohl (theoretisch) Bußgelder bis 2.500 Euro drohen. Eine hilfreiche Übersicht als PDF-Download findet sich hier (Tipp: ausdrucken, bevor der Anbieter den Gratis-Download kappt)

Wie kündigt man einem Azubi? (mit Broschüre BMBF)

Von Katrin Groll (11.11.2008)
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Manchmal stellt der Arbeitgeber fest, dass es mit dem Auszubildenden einfach nicht funktioniert. Oft ist der Ausbilder dann unsicher: Kann man einem Azubi überhaupt kündigen? Und mit welcher Begründung?

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Muss der Arbeitnehmer Schäden am Dienstwagen zahlen?

Von Katrin Groll (10.11.2008)
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Manchen Arbeitnehmern stellt die Firma einen Dienstwagen. Wer zahlt, wenn der Arbeitnehmer den Wagen in den Graben setzt, einen Auffahrunfall oder auch nur beim Parken einen Kratzer im Lack verursacht?

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Geheime Codes im Arbeitszeugnis? – So benotet man Mitarbeiter

Von Katrin Groll (13.10.2008)
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Zwar nicht ganz so kompliziert wie der Da Vinci Code, aber dennoch verwirrend: Formulierungen im Arbeitszeugnis. Chefs und Mitarbeiter sind oft nicht sicher, was eine bestimmte Klausel im Arbeitszeugnis denn nun wirklich bedeutet. Hier eine kleine Hilfestellung.

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