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	<title>Rechthaber &#187; Presserecht</title>
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	<description>Hier bekommen Sie ihr Recht !</description>
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		<title>Wieder einmal: Fax-Sendebericht als Zugangsbeweis?</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 08:50:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Schmeilzl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anwälte]]></category>
		<category><![CDATA[Presserecht]]></category>
		<category><![CDATA[282 ZPO]]></category>
		<category><![CDATA[Beweis des Zugangs Fax Telefax]]></category>
		<category><![CDATA[Fax]]></category>
		<category><![CDATA[Faxsendeprotokoll Zugangsbeweis]]></category>
		<category><![CDATA[OLG Frankfurt Faxzugang Zugang Telefax]]></category>
		<category><![CDATA[Vermerk „OK“ auf dem Sendebericht eines Telefaxes]]></category>
		<category><![CDATA[ZPO §§ 138 Abs. 3]]></category>
		<category><![CDATA[Zugang per Telefax]]></category>
		<category><![CDATA[Zugangsbeweis]]></category>
		<category><![CDATA[Zugangsbeweis durch Einschreiben Telefax]]></category>
		<category><![CDATA[Zugangsbeweis im Zivilprozess Fax Telefax]]></category>
		<category><![CDATA[Zustellung durch Fax Telefax]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist gar nicht so einfach, ein Dokument so zuzustellen, dass man den Zugang vor Gericht zweifelsfrei beweisen kann. Warum ein Einschreiben dazu nicht taugt, haben wir hier erkl&#228;rt. Beim Telefax f&#228;hrt die Rechtsprechung einen Zick-Zack-Kurs:  (&#8230;) In vielen Urteile las man bisher, dass ein positiver Sendebericht keinen Nachweis erbringt, dass das Fax auch tats&#228;chlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist gar nicht so einfach, ein Dokument so zuzustellen, dass man  den Zugang vor Gericht zweifelsfrei beweisen kann. Warum ein  Einschreiben dazu nicht taugt, haben wir <a href="../einschreiben-sind-rechtlich-wertlos/" target="_blank"><strong>hier</strong></a> erkl&#228;rt. Beim Telefax f&#228;hrt  die Rechtsprechung einen Zick-Zack-Kurs:  (&#8230;)<span id="more-2268"></span></p>
<p>In vielen Urteile las man  bisher, dass ein positiver Sendebericht  <span style="text-decoration: underline;">keinen</span> Nachweis erbringt, dass das Fax auch  tats&#228;chlich zuging und  lesbar war (es h&#228;tten ja auch wei&#223;e Seiten oder  ein verschmierter Text  ankommen k&#246;nnen). Laut BGH (NJW 1995, Seite 665)  liefert das  Sendeprotokoll noch nicht einmal einen  ersten Anschein  f&#252;r die  &#220;bertragung. Im Zivilprozess gen&#252;gte daher bisher ein  schlichtes  Bestreiten des Zugangs.</p>
<p>Letzteres sehen die  Richter des Oberlandesgericht Frankfurt/Main   (OLG Frankfurt, Urteil  vom 05.03.2010, Az. 19 U 213/09) nun anders. Mit  dem Vermerk  „OK“ sei zumindest belegt, dass eine  Verbindung zwischen  den Faxger&#228;ten bestanden habe und die genannte Anzahl Seiten Papier  &#252;bertragen wurde. Ein Bestreiten ist  daher im Falle des Vorliegens  eines positiven Sendeberichts nur relevant, wenn die Gegenpartei im Wege  der sekund&#228;ren  Darlegungslast vortr&#228;gt, welches Ger&#228;t von ihr an der   Gegenstelle betrieben wurde, ob die Verbindung im Speicher des Ger&#228;ts   enthalten sei und ob und auf welche Weise sie eine Dokumentation des   Empfangsjournals f&#252;hre. Nur dann w&#252;rde der Prozessgegner seiner   Prozessf&#246;rderungspflicht gen&#252;gen. Ohne eine solche Darlegung gilt das  Dokument eben doch als zugangen.</p>
<p>Auch die OLGs Karlsruhe und Celle waren mit dem Thema  Faxsendeprotokoll als Zugangsbeweis vor kurzem besch&#228;ftigt und zeigten  Sympathie f&#252;r den Beweiswert des Protokolls (<a href="../zugangsbeweis-per-fax-sendeprotokoll-also-doch/">Details  hier</a>). Eine aktuelle Stellungnahme des BGH steht noch aus.</p>
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		<title>Einstweilige Verf&#252;gung gegen (drohende) Medienberichterstattung &#252;ber Privates</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 09:11:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Groll</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presserecht]]></category>
		<category><![CDATA[Prozessrecht]]></category>
		<category><![CDATA[einstweilige Anordnung gegen Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Medienberichterstattung einstweilige Verfügung]]></category>
		<category><![CDATA[Pressekammern bei Gericht]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre Schutz gegen Berichterstattung]]></category>
		<category><![CDATA[Promi-Berichterstattung einstweilige Verfügung]]></category>
		<category><![CDATA[Verhinderung von Presseberichten Medienberichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Kann man sich effektiv gegen (drohende) Berichterstattung &#252;ber private Angelegenheiten wehren? Ein informativer Beitrag hierzu findet sich in der S&#252;ddeutschen Zeitung vom 25.11.2009 (hier als PDF-Download). Konkreter Anlass sind die F&#228;lle Robert Enke und Oskar Lafontaine. Medienrechts-Anwalt Gernot Lehr gibt einen Einblick in die Praxisarbeit der Pressekammern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kann man sich effektiv gegen (drohende) Berichterstattung &#252;ber private Angelegenheiten wehren? Ein informativer Beitrag hierzu findet sich in der <a title="SZ vom 25.11.2009" href="http://www.sueddeutsche.de/leben/185/495510/text/print.html" target="_blank">S&#252;ddeutschen Zeitung vom  25.11.2009</a> (hier als <a href="http://www.rechthaber.com/wp-content/uploads/2009/11/sueddeutsche.de-Privatsph&#228;re-kranker-Stars-In-die-Klinik-und-niemand-erf&#228;hrts-Leben-Stil.pdf">PDF-Download</a>). Konkreter Anlass sind die F&#228;lle Robert Enke und Oskar Lafontaine. Medienrechts-Anwalt Gernot Lehr gibt einen Einblick in die Praxisarbeit der Pressekammern.</p>
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