Kategorie ‘Sportrecht’

Sportrechtler Schmeilzl erhält Ehrenmedaille des Freistaats Bayern

Von Michael Gleiten (08.12.2010)
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Der ausgewiesene Sportrechts-Anwalt und Rechthaber-Autor Bernhard Schmeilzl wurde am 24. November 2010 vom Freistaat Bayern mit der Ehrenmedaille (Urkunde) wegen besonderer Verdienste um den Sport ausgezeichnet. Seit mehr als 20 Jahren ist Rechtsanwalt Schmeilzl auf Vereins- und Verbandsebene ehrenamtlich tätig, unter anderem als Vizepräsident eines olympischen Sommersportverbands, als Geschäftsführer einer Sportinternats-gGmbH und Aufsichtsratsvorsitzender eines Großvereins. Ferner ist er Vorsitzender des Berufsverbands der Spielervermittler und Sportmanager e.V. Auch beruflich ist der Wirtschaftsanwalt viel im Vereins- und Sportrecht tätig. Neben der anwaltlichen Beratung von Athleten und Verbänden ist er Lehrbeauftragter an den Hochschulen München und Erding (Sport- und Eventrecht, Sportmarketing). Die Ehrung erfolgte durch Sportstaatssekretär Dr. Huber und den Präsidenten des Bayerischen Landessportverbands Günter Lommer.

Huber_Schmeilzl_Lommer_24Nov2010

Das Rechthaber-Team gratuliert!

Rechtstelegramm des Deutschen Olympischen Sportbunds

Von Bernhard Schmeilzl (30.08.2010)
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Der DOSB gibt ab sofort vierteljährlich ein Rechtstelegramm zu sport-, vereins- und verbandsrechtlichen Themen heraus, das in PFD-Form an interessierte Abonnenten gemailt wird. Die kostenlose Nullnummer hier zur Ansicht: DOSB_Rechtstelegramm_August_2010.

Rechtsanwalt Bernhard Schmeilzl beschäftigt sich intensiv mit Sport- und Verbandsrecht.

Professoren-Gutachten zur “6+5-Regel” im europäischen Fussball

Von Bernhard Schmeilzl (23.08.2010)
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Im Auftrag der FIFA erarbeitete das Institute for European Affairs (INEA) ein Rechtsgutachten zur Frage der Vereinbarkeit der sog. „6+5-Regel“ mit europäischem Gemeinschaftsrecht. Das Gutachten der Expertengruppe, bestehend aus fünf Juraprofessoren, hier zum Download: INEA_Gutachten_zu_6_plus_5_Regel_2008. Weitere Beiträge zum Sportrecht hier.

Rechtsanwalt Bernhard Schmeilzl beschäftigt sich intensiv mit Sport- und Verbandsrecht.

Deutsch-Chinesischer Sportrechtskongress 2010

Von Bernhard Schmeilzl (06.08.2010)
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Vom 18. bis 20. Oktober findet in Bonn der Deutsch-Chinesische Sportrechtskongress statt. Themen sind unter anderem Verkehrssicherung und Haftungsfragen bei internationalen Sportveranstaltungen, das Wettbewerbs- und Markenrecht, Dopingfragen und die Bindungswirkung von Entscheidungen der Sportgerichtsbarkeit. Hier das Programm der Veranstaltung zum Download: Flyer Deutsch-Chinesischer Sportrechtskongress 2010

Werbung mit dem Thema Fussball: Was ist erlaubt, was ist verboten?

Von Bernhard Schmeilzl (05.07.2010)
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Die Weltsportart Fussball gehört allen. Könnte man meinen. Die FIFA sieht das bekanntlich anders und hat den “FIFA World Cup” (TM) bis in die letzten Verästelungen kommerzialisiert. Aus Sicht der FIFA ist prinzipiell jede Nutzung von Bild- und Tonmaterial verboten, wenn der Nutzer dafür keine Lizenzrechte erworben hat (Details hier, hier und hier). Auch die bloße Nennung des Titels “Fussball Weltmeisterschaft” zu Marketingzwecken ist kritisch. Bereits im Vorfeld der WM liefen zahlreiche Werbekampagnen mit der Sportart Fussball als Thema. Nicht nur von offiziellen FIFA-Werbepartnern. Das sogenannte Ambush-Marketing ist aber riskant. FIFA-Markenanwälte beobachten den Markt sehr genau und gehen aggressiv gegen (vermeintliche) Rechteverletzer vor. Die FIFA rief dafür ein “Rights Protection Programme” ins Leben und wirbt auf der eigenen Website dafür um Verständnis. Schließlich müssen die offiziellen FIFA-Partner geschützt werden. Da werden schon mal einige identisch bekleidete Damen unsanft aus dem Stadion geführt (Kleidchen-Trick der Holland-Girls).

Der Erfolg der deutschen Nationalmannschaft wird so manches Unternehmen dazu verleiten, dem Me-Too-Effekt nicht widerstehen zu können und ebenfalls Marketing-Maßnahmen mit dem Thema Fussball zu starten. Um die Firmen vor den gröbsten Fehlern zu schützen, hat nun sogar die IHK einen Leitfaden auf ihre Website gestellt:  DIHK: Fußballweltmeisterschaft – Titel, Tore, Marketing!

Weitere Links zum Thema:

TV-Übertragungsrechte an Sportevents – was ist das eigentlich rechtlich gesehen?

Steuerliche Behandlung von Sportsponsoring

England-Tor: Mit Verlaub, Kollege NEBGEN, Sie schreiben Unsinn

Von Michael Gleiten (29.01.2010)
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Im Nebgen.Blogspot liest man zum Thema “zweites Tor für England” im Achtelfinale: “Besorgte Leser fragten an, ob es denn wirklich sein könne, dass der Schiedsrichter seine als falsch erkannte Entscheidung nicht revidieren könnte. Juristenantwort: Jein. Kann er nicht. Darf er nicht. Entschieden ist entschieden.” Nun ja, im Zweifel fördert wie immer der Blick in den Gesetzestext die Rechtskenntnis. Das sind in diesem Fall die “Laws of the Game 2010/2011″ der geliebten FIFA, für jedermann lesbar hier. Und da steht auf Seite 22:  “The decisions of a referee regarding facts connected with play, including whether or not a goal is scored (…), are final. The referee may only change a decision on realising that it is incorrect or, at his discretion, on the advice of an assistant referee or the fourth official …” [mehr]

Haftungsprivileg für ehrenamtliche Vereinsvorstände?

Von Bernhard Schmeilzl (22.12.2008)
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Ehrenamtlich tätige Vorstände von Vereinen und Verbänden haften im Falle einer eigenen Pflichtverletzung (Vorsatz oder Fahrlässigkeit) für verursachte Schäden. Im Prinzip nicht anders als der Geschäftsführer einer GmbH. Manchen (naiven) Vereinsvorstand hat in der Vergangenheit insbesondere schon der Groll des Finanzamts oder der Sozialversicherungsträger getroffen. Bis hin zur Haftung mit dem Privatvermögen. Auch das Thema Insolvenzantragspflicht wird von Vereinsvorständen nicht immer ganz ernst genommen (Details hier). In Zeiten sinkender Bereitschaft, ehrenamtliche Aufgaben zu übernehmen, sieht der Gesetzgeber diese Haftung als zusätzliche Abschreckung und denkt über eine gesetzliche Haftungsprivilegierung nach. (…)

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Verblüffend: Auch Mails an Vereine sind Spam (BGH 17.7.2008)

Von Bernhard Schmeilzl (16.12.2008)
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Loriot würde sagen: “Ach was!?” Denn auch diese banale Weisheit musste erst der Bundesgerichtshof per Urteil verkünden, damit es jeder glaubt.  (…)

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Panik bei Sportverbänden: Frist zur Umsetzung des neuen NADA Anti-Doping-Code 2009 läuft ab

Von Bernhard Schmeilzl (12.12.2008)
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Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) setzt gern mal interessante Fristen: Mit Schreiben von gestern, Donnerstag, den 11. Dezember 2008 (hier) richtet er sich an die Geschäftsstellen aller nationalen Sportverbände und verlangt bis Montag, 15. Dezember 2008 (kein Scherz!) eine schriftliche Bestätigung, ob und wie die neuen Anti-Doping-Bestimmungen der NADA verbandsintern umgesetzt wurden. Als Präsidiumsmitglied eines nationalen Sportverbandes hatte ich dieses Schreiben dann ebenfalls in meinem Posteingang. Na da hat man doch – wenn man alles andere liegen lässt – immerhin zwei volle Werktage (Freitag und Montag) Zeit. Für Sportrechtsinteressierte zum Hintergrund: …

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Insolvenzantragspflicht eines Vereinsvorstands

Von Bernhard Schmeilzl (24.11.2008)
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Unsere Kanzlei macht viel Sport-, Vereins- und Verbandsrecht (Beiträge). Die Erfahrung zeigt: Vereins- und Verbandsvorstände nehmen Zahlungsunfähigkeit und/oder Überschuldung “ihres” Vereins oft auf die leichte Schulter. Als Anwalt hört man da oft: “Das ist doch bei allen Clubs so”, “im Sport sieht man das nicht so eng” oder “ich habe die Schulden doch schon vom alten Vorstand übernommen”. Riskante Strategie. Hier die jurististischen Fakten:

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