Bei Geschäftsführern einer GmbH, die gleichzeitig Gesellschafter sind, überprüft das Finanzamt die Gesamtbezüge auf deren “Angemessenheit” (sog. Drittvergleich: was würde eine vergleichbare GmbH seinem Fremdgeschäftsführer zahlen?). Hält der Finanzbeamte die Bezüge für zu hoch, wird der unangemessene Teil der Bezüge als verdeckte Gewinnausschüttung behandelt. Ist ein Gesellschafter-Geschäftsführer gar für mehrere (seiner) GmbHs tätig, (…)
Kategorie ‘Steuerrecht’
Rückzahlung der Pendlerpauschale beginnt (Musterbrief)
Bekanntlich kippte das Bundesverfassungsgericht die Regelung zur Pendlerpauschale, nach der die ersten 20 km nicht mehr absetzbar sein sollten. Millionen Bürger haben nun einen Steuer-Rückerstattungsanspruch, der meist zwischen 100 und 400 Euro liegt. Die Finanzämter haben nun damit begonnen, die geänderten Bescheide zu verschicken und das Geld auszuzahlen. Das gilt aber nur für diejenigen Steuerzahler, die in ihrer Steuererklärung die Fahrten zur Arbeitsstätte geltend gemacht hatten. Wer – weil er dachte, er bekommt nach der Gesetzesänderung ohnehin nichts mehr – die Fahrten nicht erwähnt hat, muss selbst aktiv werden und einen Antrag auf Änderung des Steuerbescheids stellen. Ein Musterbrief hierfür findet sich auf www.steuerzahler.de
Erbrecht: Nicht nur die Steuern ändern sich
Das Erbschaftssteuerrecht ist bereits geändert: hier die seit 1.1.2009 geltenden Steuersätze und Freibeträge. Doch damit nicht genug: Auch das materielle Erbrecht selbst wird an einigen wichtigen Stellen reformiert. Hier eine kurze Übersicht: (…)
Neue Erbschaftssteuersätze und Freibeträge 2009
Hier eine vergleichende Übersicht der alten und neuen Steuersätze sowie der Freibeträge: Neue-Steuersätze-und-Freibeträge-Erbschafts- und Schenkungssteuer 2009. Hier finden Sie weitere Informationen zum Erbrecht sowie Mustertestamente.
VORSICHT, DIESER BEITRAG IST NICHT MEHR IN ALLEN PUNKTEN AKTUELL: Informationen zum Erbrecht und Erbschaftssteuerrecht Stand 1.1.2010 finden Sie hier
Wer seinem nicht-ehelichen Partner Unterhalt zahlt, kann das von der Steuer absetzen
Unterhaltsleistungen an gesetzlich unterhaltsberechtigte Personen (hier die mittellose, in Haushaltsgemeinschaft lebende Verlobte des Klägers) sind im Rahmen von Höchstbeträgen als außergewöhnliche Belastung (§ 33a Abs.1 S.2 EStG) abzugsfähig, ohne dass die so genannte Opfergrenze eine Rolle spielt. Dabei wird geprüft, ob die Unterhaltsleistungen in angemessenem Verhältnis zum Nettoeinkommen stehen. Aufwendungen für Ehegatten und Kinder sind ohne Ansatz einer Opfergrenze zu ermitteln. Ob dies auch für nicht-eheliche Lebenspartner gilt, war bisher umstritten. Der BFH (III R 23/07 vom 29.05.2008) entschied, dass die Opfergrenze auch bei Lebenspartnern nicht gilt. Hier das Urteil im Volltext
1-Prozent-Regelung bei Leasing auf Kanzlei oder Praxis
Nutzt ein Unternehmer oder Freiberufler seinen Wagen zu weniger als 50 Prozent betrieblich, ist die vorteilhafte 1-Prozent-Regelung nur bei zeitnaher eindeutiger Zuordnung des Wagens zum Betriebsvermögen möglich. Der Fall: (…)
Verkauf eines Unternehmens auch dann steuerbegünstigt, wenn Veräußerer Berater des Erwerbers wird
Folgende Entscheidung des Bundesfinanzhofs ist für Anwälte auch in eigener Sache interessant. Der Fall: Ein berufsunfähig gewordener Unternehmer veräußerte seinen Betrieb (es hätte auch eine Kanzlei oder Arztpraxis sein können) an einen Mitarbeiter. Gleichzeitig schloss er mit dem Käufer aber einen Beratervertrag, der sogar die Unternehmensführung umfasste. Der Verkäufer führte den Betrieb also auch danach noch weiter. Das gefiel dem Finanzamt nicht. (…)
Taxes in Germany – An Overview
The gateway TRIAL-LAWYERS-EUROPE.com provides an executive summary on German taxation and accounting rules with information on tax rates for companies and individuals, taxation regarding business acquisitions, individual income tax, VAT, etc. The brochure provided by Götter, Schleweit & Partners was last updated in September 2008.
Erbschaftssteuerreform: DIHK-Broschüre
Das Erbschaftsteuerreformgesetz gilt seit 1. Januar 2009. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag veröffentlicht dazu jetzt eine Broschüre „Die Erbschaftsteuerreform 2009″. Sie gibt einen umfassenden Überblick über alle Änderungen und informiert sowohl Unternehmer wie Steuerberater. Die Reform hat weit reichende Folgen für Familienunternehmen, die als Ganzes oder Schritt für Schritt auf die nächste Generation übertragen werden sollen. Verschonung von der Erbschaftssteuer ist an strenge Voraussetzungen gebunden.
Die DIHK-Broschüre von 162 Seiten kostet 16,90 Euro, zu beziehen beim DIHK Publikationen Service, Eichelnkampstr. 2, 53340 Meckenheim; Internet-Bestellshop: http://verlag.dihk.de.
Die korrekte Rechnung
Seit 2004 gelten verschärfte Anforderungen an die Rechnungen von Unternehmern. Wir hatten hier erläutert, dass ein Fehler in der Rechnung zwar nicht den Verzugseintritt verhindert. Eine unvollständige oder falsche Rechnung führt aber dazu, dass der Steuerabzug verloren geht. Was sind aber nun konkret die Anforderungen?
