<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Rechthaber &#187; Versicherungsrecht</title>
	<atom:link href="http://www.rechthaber.com/category/rechtsgebiete/versicherungsrecht/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.rechthaber.com</link>
	<description>Hier bekommen Sie ihr Recht !</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 17:37:25 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Fehlerhafte Brustimplantate: Wer tr&#228;gt die Kosten?</title>
		<link>http://www.rechthaber.com/fehlerhafte-brustimplantate-wer-traegt-die-kosten/</link>
		<comments>http://www.rechthaber.com/fehlerhafte-brustimplantate-wer-traegt-die-kosten/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 17:49:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Schmeilzl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arztrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Medizinrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Schadensersatzrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzensgeld]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherungsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Arzthaftung Busen Op PIP]]></category>
		<category><![CDATA[Brust-OP Kassenleistung]]></category>
		<category><![CDATA[Brustimplantate Schadensersatz]]></category>
		<category><![CDATA[Busen OP PIP Kosten]]></category>
		<category><![CDATA[PIP Implantate Schadensersatz Schmerzensgeld]]></category>
		<category><![CDATA[wer haftet für Busen OPs]]></category>
		<category><![CDATA[wer haftet für PIP Implantate]]></category>
		<category><![CDATA[Wer trägt Kosten Brustimplantate]]></category>
		<category><![CDATA[zahlt Krankenkasse bei mangelhafter Busen-OP]]></category>
		<category><![CDATA[Zahlt Krankenkasse bei PIP Implantat]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.rechthaber.com/?p=4039</guid>
		<description><![CDATA[Viele Frauen mit mangelhaften Brustimplantaten stehen &#8211; neben der damit verbundenen psychischen Belastung &#8211; auch finanziell im Regen. Die rechtlichen Verantwortlichkeiten im Zusammenhang mit Herstellung, Einfuhr und Verwendung (durch &#196;rzte und Kliniken) von PIP-Brustimplantaten sind kompliziert. Nat&#252;rlich haftet der Hersteller PIP, der ist aber insolvent. Auch die Haftpflichtversicherung der PIP, die Allianz, hat bereits abgewunken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Frauen mit mangelhaften Brustimplantaten stehen &#8211; neben der damit verbundenen psychischen Belastung &#8211; auch finanziell im Regen. Die rechtlichen Verantwortlichkeiten im Zusammenhang mit Herstellung, Einfuhr und Verwendung (durch &#196;rzte und Kliniken) von PIP-Brustimplantaten sind kompliziert. Nat&#252;rlich haftet der Hersteller PIP, der ist aber insolvent. Auch die Haftpflichtversicherung der PIP, die Allianz, hat bereits  abgewunken und jeden Versicherungsschutz wegen der kriminellen  Machenschaften von PIP versagt. Nat&#252;rlich haften auch die agierenden Gesch&#228;ftsf&#252;hrer, leitenden Angestellten und f&#252;hrenden Berater pers&#246;nlich wegen unerlaubter Handlung, aber diese sind unbekannt und/oder ebenfalls pleite und/oder im Ausland.</p>
<p>Wer tr&#228;gt also die Kosten f&#252;r die Entfernung solcher mangelhafter PIP-Implantate (v.a. f&#252;r die teure Revisionsoperation)? Der behandelnde Arzt beruft sich ja in der Regel darauf, dass die PIP-Implantate zugelassen waren und er von dem enthaltenen Industrie-Silikon nichts wusste. Auch die Rechtsexperten sind sich uneinig: Das Bundesgesundheitsministerium ver&#246;ffentlichte, dass &#8220;selbstverst&#228;ndlich&#8221; die Kassen die Kosten &#252;bernehmen m&#252;ssten. Die Kassen sahen das &#252;berwiegend anders. Einzelne gro&#223;e &#252;berregionale Kassen &#228;u&#223;erten, sie w&#252;rden die Kosten zwar zun&#228;chst &#252;bernehmen, sich dann aber bei den &#196;rzten und Kliniken schadlos halten. Worauf k&#246;nnen sich die betroffenen Frauen nun verlassen?</p>
<p>Wie gesagt, es ist kompliziert: War die Busen-OP medizinisch notwendig, erfolgte sie also im Rahmen einer indizierten Krankenbehandlung (z.B. nach einer Brustkrebsoperation / Mamma-Carcinom), handelt es sich selbstverst&#228;ndlich um eine Kassenleistung. Erfolgte die Implantierung aber ausschlie&#223;lich aus &#228;sthetischen Gr&#252;nden (Sch&#246;nheits-OP) droht <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__52.html" target="_blank">§ 52 Abs. 2 SGB V</a>, die sog. &#8220;Leistungsbeschr&#228;nkug bei Selbstverschulden&#8221;. Danach haben die Krankenkassen die Versicherten, die sich eine Krankheit durch eine nicht indizierte &#228;sthetische Operation zugezogen haben, angemessen an den dadurch entstehenden Kosten zu beteiligen. Au&#223;erdem: Eine station&#228;re Krankenhausbehandlung f&#252;r Sch&#246;nheitsoperationen zu Lasten der GKV ist gem&#228;&#223; § 1 Abs. 2 der Krankenhausbehandlungs-Richtlinien unzul&#228;ssigt.</p>
<p>Wollen Kassen die operierenden &#196;rzte und Krankenh&#228;usern in Regress nehmen, werden sie sich im &#220;brigen schwer tun. Diese wussten n&#228;mlich nichts von den gef&#228;hrlichen PIP-Implantaten. So wurde das BfArM erst im April 2010 von der franz&#246;sischen Gesundheitsbeh&#246;rde informiert. Bis Mitte 2010 durften sich die &#196;rzte und Krankenh&#228;user daher auf das vom T&#220;V Rheinland vergebene CE-Kennzeichen verlassen. Erst wenn ein Arzt danach noch PIP-Implantate verwendet hat, sind Anspr&#252;che wegen Behandlungsfehler denkbar.</p>
<p>Weitere Informationen zum Thema in der &#196;rztezeitung: www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/skelett_und_weichteilkrankheiten/article/801004/pip-brueste-kommen-frauen-teuer-stehen.html</p>
<address><strong>Weitere Beitr&#228;ge zu Arzthaftungs- und  Medizinrecht:</strong></address>
<address>
<address>- <a href="../arzthaftungsklage-gegen-krankenhaus-muster-klageschrift/" target="_self">Arzthaftungsklage (Muster-Klageschrift)</a></address>
<p>- <a href="../neutrale-patienten-informationen-liste-serioeser-websites/" target="_self">Neutrale Patienteninformaionen</a></p>
</address>
<address> </address>
<address>-<a href="../denn-sie-wissen-nicht-was-sie-tun-aerzte-kennen-ihre-leitlinien-nicht/" target="_blank"> &#196;rzte kennen ihre Leitlinien nicht</a><br />
</address>
<address> </address>
<address>- <a href="../erhoehte-aufklaerungspflicht-des-arztes-bei-augen-lasik-op/" target="_self">Erh&#246;hte Aufkl&#228;rungspflicht bei Laser-OP</a></address>
<address> </address>
<address> </address>
<address>- <a href="../arzthaftung-beweislastumkehr-auch-bei-einfachem-befunderhebungsfehler/" target="_self">Arzthaftung: Beweislastumkehr auch bei einfachem Befunderhebungsfehler</a><br />
</address>
<address> </address>
<address>- <a href="../patientenaufklaerung-am-telefon/" target="_self">Patientenaufkl&#228;rung am Telefon</a><br />
</address>
<address> </address>
<address>- <a href="../pflicht-zum-qualitaetsmanagement-in-arztpraxen/" target="_blank">Pflicht zum Qualit&#228;tsmanagement in Arztpraxen</a></address>
<address> </address>
<address> </address>
<address> </address>
<address>- <a href="../aerzte-und-werbung-eine-liebe-mit-hindernissen/" target="_self">&#196;rzte und Werbung: Eine Liebe mit Hindernissen</a></address>
<address> </address>
<address>- <a href="../auch-kleine-zahnarztpraxen-duerfen-gross-werben/" target="_self">Auch kleine Zahnarztpraxen d&#252;rfen gro&#223; werben</a><br />
</address>
<address> </address>
<address>- <a href="../freiberufler-duerfen-auch-aufdringlich-werben/" target="_self">Freiberufler d&#252;rfen auch aufdringlich werben</a></address>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.rechthaber.com/fehlerhafte-brustimplantate-wer-traegt-die-kosten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Aktenversendungspauschale: Weiterberechnung MIT Umsatzsteuer! (BGH 6.4.2011)</title>
		<link>http://www.rechthaber.com/aktenversendungspauschale-weiterberechnung-mit-umsatzsteuer-bgh-6-4-2011/</link>
		<comments>http://www.rechthaber.com/aktenversendungspauschale-weiterberechnung-mit-umsatzsteuer-bgh-6-4-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Jun 2011 09:30:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Schmeilzl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anwaltshonorar]]></category>
		<category><![CDATA[Anwälte]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherungsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Aktenversndungspauschale mit oder ohne USt MwSt]]></category>
		<category><![CDATA[Anwaltsgebühren]]></category>
		<category><![CDATA[Anwaltskosten]]></category>
		<category><![CDATA[Anwaltsrechnung Aktenversndungspauschale USt MwSt]]></category>
		<category><![CDATA[Auslagenpauschale MWST UST]]></category>
		<category><![CDATA[Berechnung Anwaltshonorar Anwaltsgebühren]]></category>
		<category><![CDATA[Gerichtsgebühren]]></category>
		<category><![CDATA[Verfahrensgebühr Terminsgebühr Vergleichsgebühr]]></category>
		<category><![CDATA[was kostet der Anwalt]]></category>
		<category><![CDATA[wie berechnet man Anwaltsgebühren]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.rechthaber.com/?p=3449</guid>
		<description><![CDATA[Ein ewiger Streitpunkt zwischen Kanzleien und Rechtsschutzversicherungen: Muss letztere die Umsatzsteuer erstatten, die auf die Aktenversendungspauschale entf&#228;llt? Die Versicherungen stellten sich oft auf die Position, es handele sich dabei um einen Durchlaufposten, so dass darauf keine Umsatzsteuer entf&#228;llt. Falsch. Der BGH sprach nun im Urteil vom 06.04.2011 (AZ: IV ZR 232/08) endlich ein kl&#228;rendes Machtwort: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Tahoma;">Ein ewiger Streitpunkt zwischen Kanzleien und Rechtsschutzversicherungen: Muss letztere die Umsatzsteuer erstatten, die auf die Aktenversendungspauschale entf&#228;llt? Die Versicherungen stellten sich oft auf die Position, es handele sich dabei um einen Durchlaufposten, so dass darauf keine Umsatzsteuer entf&#228;llt. Falsch. Der BGH sprach nun im </span><span style="font-family: Tahoma;">Urteil vom 06.04.2011 </span><span style="font-family: Tahoma;">(AZ: IV ZR 232/08) </span><span style="font-family: Tahoma;">endlich ein kl&#228;rendes Machtwort: Die Aktenversendungspauschale unterliegt nach  § 10 Abs. 1 UStG der Umsatzsteuer und ist kein durchlaufender  Posten iSd § 10 Abs. 1  Satz 6 UStG. Die auf die Aktenversendungspauschale entfallende Umsatzsteuer geh&#246;rt somit zur  gesetzlichen Verg&#252;tung des Rechtsanwalts, die der</span><strong> <span style="font-family: Tahoma;">Rechtsschutzversicherer</span></strong><span style="font-family: Tahoma;"> seinem Versicherungsnehmer nach den ARB (im vorliegenden Verfahren lag noch die Version 2002 zugrunde) zu erstatten  hat. Hintergrund der Entscheidung ist der nunmehr entschiedene Streit im  Bereich des OWiG, ob der Mandant oder der Rechtsanwalt Kostenschuldner  ist. Zwar erfolge die Akteneinsicht regelm&#228;&#223;ig im Interesse des  Mandanten, sie stelle jedoch f&#252;r den Rechtsanwalt eine bedeutende  Arbeitserleichterung dar, weswegen es gerechtfertigt sei, ihn als  Schuldner der Versendungspauschale anzusehen.</span></p>
<address><span style="color: #ffffff;"><span style="font-family: Tahoma;">.</span></span><br />
<address><strong>Verwandte Beitr&#228;ge:</strong></address>
<address>- <a href="../anwaltsgebuehren-fuer-einsteiger/" target="_self">Anwaltsgeb&#252;hren f&#252;r Einsteiger</a></address>
<address>- <a href="../rechnung-an-mandanten-im-ausland-mwst-oder-nicht/" target="_self">Rechnung  an Mandanten im Ausland: MwSt oder nicht?</a></address>
<address>- <a href="../terminsvertretung-wem-gehoert-die-vergleichsgebuehr/" target="_self">Terminsvertretung: Wem geh&#246;rt die Vergleichsgeb&#252;hr?</a><br />
</address>
<address>- <a href="../30-prozent-mehr-anwaltshonorar-kein-problem/" target="_self">30 Prozent mehr Anwaltshonorar: kein Problem</a><br />
</address>
<address>- <a href="../stundenhonorar-time-sheet-muss-detailliert-und-mit-gruenden-versehen-sein-olg-frankfurt/" target="_self">Stundenhonorar: Time Sheet muss detailliert und mit   Gr&#252;nden versehen sein</a><br />
</address>
<address>- <a href="../was-zahlt-die-rechtsschutzversicherung/" target="_self">Was zahlt die Rechtsschutzversicherung?</a><br />
</address>
<address>- <a href="../abschlussschreiben-bringt-honorar/" target="_self">Abschlussschreiben bringt Honorar</a></address>
<address>- <a href="../was-verdienen-rechtsanwaelte-wirklich/" target="_self">Was verdienen Rechtsanw&#228;lte wirklich?</a></address>
<address>- <a href="../durchschnitts-jahresumsatz-eines-anwalts-west-157-000-euro/" target="_self">Durchschnitts-Jahresumsatz eines Anwalts (west)</a></address>
<address>- <a href="../stundensatz-eines-strafverteidigers-bis-500-euro-zulaessig/" target="_self">Stundensatz bis 500 Euro zul&#228;ssig</a></address>
<address> </address>
<p> &#8211; <a href="../doppelt-so-viele-anwaelte-als-1996/" target="_self">Verdoppelung der Anwaltszahlen seit 1996</a></address>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.rechthaber.com/aktenversendungspauschale-weiterberechnung-mit-umsatzsteuer-bgh-6-4-2011/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Anwaltsgeb&#252;hren f&#252;r die Deckungsanfrage bei der Rechtsschutzversicherung</title>
		<link>http://www.rechthaber.com/anwaltsgebuehren-fuer-die-deckungsanfrage-bei-der-rechtsschutzversicherung/</link>
		<comments>http://www.rechthaber.com/anwaltsgebuehren-fuer-die-deckungsanfrage-bei-der-rechtsschutzversicherung/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Dec 2010 10:29:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Gleiten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anwaltshonorar]]></category>
		<category><![CDATA[Anwälte]]></category>
		<category><![CDATA[Prozessrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherungsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Abrechnung für Deckungsanfrage bei Rechtsschutzversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Anwaltsgebühren für Deckungsanfrage Rechtsschutzversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Deckungsanfrage Deckungszusage Rechtsschutzversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Deckungszusage Rechtsschutzversicherung Anfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Gebühren Deckungsanfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Korrespondenz mit Rechtsschutz Gebühren Honorar]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.rechthaber.com/?p=2929</guid>
		<description><![CDATA[Die alte Streitfrage: Ist das Einholen einer Deckungszusage bei der Rechtsschutzversicherung des Mandanten eine gesonderte Angelegenheit, die Geb&#252;hren ausl&#246;st? Lassen wir den Aspekt mal beiseite, dass der rechtsschutzversicherte Mandant in der Regel mit Unverst&#228;ndnis reagieren wird, wenn man ihm dies berechnet. Daf&#252;r hat er sich doch gerade versichert und viele Mandanten haben schon genug daran [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die alte Streitfrage: Ist das Einholen einer Deckungszusage bei der Rechtsschutzversicherung des Mandanten eine gesonderte Angelegenheit, die Geb&#252;hren ausl&#246;st? Lassen wir den Aspekt mal beiseite, dass der rechtsschutzversicherte Mandant in der Regel mit Unverst&#228;ndnis reagieren wird, wenn man ihm dies berechnet. Daf&#252;r hat er sich doch gerade versichert und viele Mandanten haben schon genug daran zu schlucken, dass sie eine Selbstbeteiligung zahlen sollen; dass sie eine solche im Versicherungsvertrag vereinbart haben, ist vielen Mandanten n&#228;mlich nicht pr&#228;sent (und den Anw&#228;lten wird dann schon mal nahe gelegt, dass der Mandant halt woanders hingeht, wenn man ihm diese Selbstbeteiligung nicht erl&#228;sst). Nehmen wir also mal an, der Anwalt legt ohnehin keinen Wert darauf, dass dieser spezialle Mandant jemals wiederkommt, so dass er gnadenlos alles abrechnet, was die Rechtslage hergibt. Oder man geht davon aus, dass man diese Kosten sp&#228;ter vom Gegner erstattet verlangen kann. (&#8230;)<span id="more-2929"></span></p>
<p>Nun. Beide Fragen sind in Rechtsprechung und Literatur sehr umstritten. Es wird die ganze Bandbreite an Meinungen vertreten, von: (a) die Einholung der Deckungszusage durch den Rechtsanwalt begr&#252;ndet schon keinen eigenen Geb&#252;hrenanspruch, da diese T&#228;tigkeit bereits durch die Gesch&#228;ftgeb&#252;hr des Hauptmandats mit abgegolten ist, bis (b) bereits die erste Korrespondenz mit der Rechtsschutzversicherung des Mandanten ist eine eigene Angelegenheit, die einen gesonderten Verg&#252;tungsanspruch ausl&#246;st, auch wenn die RSV v&#246;llig unproblematisch und standardisiert die Deckungszusage erteilt.</p>
<p>Zur Folgefrage, ob der (sp&#228;ter hoffentlich unterlegene) Gegner die Kosten f&#252;r die Einholung der Deckungszusage als Kosten der Rechtsverfolgung im Rahmen eines Schadensersatzanspruches erstatten muss, geht es noch wilder zu. Es ist erstaunlich, wie oft hierzu bereits Gerichte angerufen wurden. Der Deutsche Anwaltverein hat aktuelle Urteile zu dieser Thematik zusammengetragen und weist in seiner aktuellen DAV-Depesche Nr. 46/10 auf eine <a href="http://www.anwaltverein.de/downloads/Depescheninhalte/Deckungszusage.pdf" target="_blank">Urteils&#252;bersicht</a> dazu hin (<a href="http://www.rechthaber.com/wp-content/uploads/2010/12/Geb&#252;hren_Deckungsanfrage.pdf">Geb&#252;hren_Deckungsanfrage</a>).</p>
<p><strong><em>Hier finden Sie weitere Beitr&#228;ge zum Thema <a href="http://www.rechthaber.com/category/rechtsgebiete/anwaltshonorar/" target="_self">Anwaltsgeb&#252;hren</a> und <a href="http://www.rechthaber.com/category/rechtsgebiete/versicherungsrecht/" target="_self">Rechtsschutzversicherungen</a>:</em></strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.rechthaber.com/anwaltsgebuehren-fuer-die-deckungsanfrage-bei-der-rechtsschutzversicherung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Rechtsschutz vs. Anwaltschaft: noch einmal</title>
		<link>http://www.rechthaber.com/rechtsschutz-vs-anwaltschaft-noch-einmal/</link>
		<comments>http://www.rechthaber.com/rechtsschutz-vs-anwaltschaft-noch-einmal/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2009 13:30:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Gleiten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anwaltshonorar]]></category>
		<category><![CDATA[Anwälte]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherungsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Ablehnung Deckungsschutz Deckungszusage]]></category>
		<category><![CDATA[Auswirkungen des RVG]]></category>
		<category><![CDATA[Deckungszusage]]></category>
		<category><![CDATA[Gebührensatz]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsanwaltsvergütung]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsschutz]]></category>
		<category><![CDATA[rechtsschutz verweigert deckung]]></category>
		<category><![CDATA[rechtsschutz verweigert zahlung]]></category>
		<category><![CDATA[rechtsschutz zahlt nicht]]></category>
		<category><![CDATA[RSV]]></category>
		<category><![CDATA[RVG]]></category>
		<category><![CDATA[RVG versus Brago]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Verweigerung]]></category>
		<category><![CDATA[wann zahlt rechtsschutz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.rechthaber.com/?p=1436</guid>
		<description><![CDATA[F&#252;r Nutzer dieses Forums ist es kein Geheimnis, dass zwischen Rechtsschutzversicherungen und vielen Rechtsanw&#228;lten ein frostiges Verh&#228;ltnis herrscht. Bereits in diesen Beitr&#228;gen hatten wir dies ausf&#252;hrlich dargestellt und mit dem RSV-Blog existiert ein beliebtes Forum, das sich nur mit Problemen besch&#228;ftigt, die Anw&#228;lte mit Rechtsschutzversicherern haben. Diese massive Verstimmung zwischen RSV und Anwaltschaft greift nun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>F&#252;r Nutzer dieses Forums ist es kein Geheimnis, dass zwischen Rechtsschutzversicherungen und vielen Rechtsanw&#228;lten ein frostiges Verh&#228;ltnis herrscht. Bereits <a title="Rechtsschutz ist nicht Anwalts Liebling" href="http://www.rechthaber.com/kritik-an-rechtsschutzversicherern-reisst-nicht-ab/" target="_self">in diesen Beitr&#228;gen</a> hatten wir dies ausf&#252;hrlich dargestellt und mit dem RSV-Blog existiert ein beliebtes Forum, das sich nur mit Problemen besch&#228;ftigt, die Anw&#228;lte mit Rechtsschutzversicherern haben. Diese massive Verstimmung zwischen RSV und Anwaltschaft greift nun auch die Rechtsanwaltskammer M&#252;nchen in ihrem aktuellen Newsletter auf und weist auf einen aktuellen Aufsatz der Kollegen Eggert und Oberlander hin: (&#8230;)</p>
<p><span id="more-1436"></span>&#8220;Weil Rechtsanw&#228;lte und Rechtsschutzversicherer  aufeinander angewiesen sind, m&#252;ssten beide Seiten eigentlich in einem  harmonischen Verh&#228;ltnis zueinander stehen. So profitieren zum einen Juristen  davon, dass Mandanten Rechtsschutzpolicen abgeschlossen haben, da ohne Versicherungsvertrag wahrscheinlich viele Klienten ihre Dienste nicht in  Anspruch nehmen w&#252;rden. Zum anderen kommt es den Versicherern zugute, wenn  Rechtsberater ihre Vertr&#228;ge empfehlen. Die Beziehung zwischen beiden  Berufsgruppen ist allerdings belastet. Grund hierf&#252;r ist der stagnierende  Markt, mit dem die Versicherungsunternehmen in den letzten Jahren zu k&#228;mpfen  haben. Den <strong>Artikel &#8220;Auswirkungen des  Rechtsanwaltsverg&#252;tungsgesetztes auf das Verh&#228;ltnis von Rechtsanw&#228;lten und Rechtsschutzversicherern&#8221;</strong> von Kerstin Eggert und Dr. Willi Oberlander, N&#252;rnberg,  k&#246;nnen Sie <a href="/exchweb/bin/redir.asp?URL=http://www.rak-muenchen.de/fileadmin/downloads/06-Mitgliederservice/04-Mitteilungsblatt%2520Newsletter/02-Newsletter/2009/02-09%2520RVG%25202%2520-%2520RSV-Artikel.pdf" target="_blank">hier</a> downloaden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.rechthaber.com/rechtsschutz-vs-anwaltschaft-noch-einmal/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Heute schon f&#252;r Kollegen gehaftet?</title>
		<link>http://www.rechthaber.com/heute-schon-fuer-kollegen-gehaftet/</link>
		<comments>http://www.rechthaber.com/heute-schon-fuer-kollegen-gehaftet/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 21 Feb 2009 21:29:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Schmeilzl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anwälte]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaftsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Medizinrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherungsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Anwaltshaftung]]></category>
		<category><![CDATA[Anwaltssozietät]]></category>
		<category><![CDATA[Arzthaftung]]></category>
		<category><![CDATA[Berufshaftpflicht]]></category>
		<category><![CDATA[GbR]]></category>
		<category><![CDATA[GdbR]]></category>
		<category><![CDATA[Haftung]]></category>
		<category><![CDATA[PartG]]></category>
		<category><![CDATA[PartGG]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerschaftsgesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Scheinsozius]]></category>
		<category><![CDATA[Sozietät]]></category>
		<category><![CDATA[Vermögenschadenhaftpflicht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.rechthaber.com/?p=78</guid>
		<description><![CDATA[Scheinbar haften &#196;rzte, Architekten, Steuerberater und Anw&#228;lte gerne f&#252;r die Fehler anderer. Anders ist folgendes Ph&#228;nomen schwer zu erkl&#228;ren: Da schafft der Gesetzgeber eine unkomplizierte M&#246;glichkeit f&#252;r Freiberufler, ihr pers&#246;nliches Haftungsrisiko zu beschr&#228;nken &#8211; und fast niemand macht es. Die 1994 ins Leben gerufene Partnerschaftsgesellschaft (&#252;brigens nicht zu verwechseln mit der eingetragenen Lebenspartnerschaft im Familienrecht) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Scheinbar haften &#196;rzte, Architekten, Steuerberater und Anw&#228;lte gerne f&#252;r die Fehler anderer. Anders ist folgendes Ph&#228;nomen schwer zu erkl&#228;ren: Da schafft der Gesetzgeber eine unkomplizierte M&#246;glichkeit f&#252;r Freiberufler, ihr pers&#246;nliches Haftungsrisiko zu beschr&#228;nken &#8211; und fast niemand macht es. Die 1994 ins Leben gerufene Partnerschaftsgesellschaft (&#252;brigens nicht zu verwechseln mit der eingetragenen Lebenspartnerschaft im Familienrecht) verhindert, dass Angeh&#246;rige Freier Berufe f&#252;r Fehler der Kollegen in ihrer Praxis mithaften m&#252;ssen. Seltsam ist: Die wenigsten nutzen diese Chance.  (&#8230;)</p>
<p><span id="more-78"></span>Im Juni 2003 &#8211; also zehn Jahre nach Einf&#252;hrung des Gesetzes &#8211; wandelten wir unsere Kanzlei Graf &amp; Partner von einer Soziet&#228;t in eine Partnerschaftsgesellschaft um und erhielten vom Partnerschaftsregister die Nummer 438. Innerhalb von zehn Jahren hatten also von allen Anw&#228;lten, &#196;rzten, Architekten, Physiotherapeuten, Publizisten, Consultants und Steuerberatern in der Gro&#223;stadt M&#252;nchen gerade mal 437 diese M&#246;glichkeit genutzt. Schwer nachvollziehbar, da die Partnerschaft ausschlie&#223;lich Vorteile bringt und &#8211; au&#223;er minimalen Kosten f&#252;r die Registeranmeldung &#8211; keinerlei Nachteile hat. Weitere f&#252;nf Jahre sp&#228;ter sieht es nicht viel besser aus, die PartG fristet weiterhin eine unverdiente Nischenexistenz. Deshalb heute ein Pl&#228;doyer f&#252;r das zu Unrecht ignorierte Mauerbl&#252;mchen.</p>
<h4>Warum nicht die gute alte GbR?</h4>
<p>Die Partnerschaftsgesellschaft leidet unter dem Fahrradhelm-Effekt: Alle sind sich einig, dass ein Radhelm n&#252;tzlich und empfehlenswert ist. Dennoch: Nur wenige tragen einen. Auf die Frage, warum sie noch GbR sind, antworten Freiberufler meistens:</p>
<p>- „Die Rechtsform kannte ich gar nicht&#8221; (Frage an die Anwaltskollegen: Weisen etwa zu wenige Anw&#228;lte die Mandanten auf diese Rechtsform hin? Das kann meines Erachtens sogar ein Haftungsfall f&#252;r den beratenden Anwalt sein.)<br />
- „Wir sind gut. Bei uns passieren  keine Haftungsf&#228;lle&#8221;<br />
- „Au&#223;erdem sind war ja schlie&#223;lich versichert&#8221;</p>
<p>Und schlie&#223;lich (vor allem von &#196;rzten h&#246;rt man das oft):</p>
<p>- „Auf unserem Praxisschild steht schon so viel drauf, da haben wir f&#252;r den Zusatz Partnerschaftsgesellschaft keinen Platz mehr. Au&#223;erdem klingt Gesellschaft so nach Kapitalismus.&#8221;</p>
<p>Diese Einstellung ist existenzgef&#228;hrdend. Warum? Bei einer Gesellschaft b&#252;rgerlichen Rechts (auch BGB-Gesellschaft, GbR, GdbR oder Soziet&#228;t genannt) haften gegen&#252;ber den Vertragspartnern (also gegen&#252;ber den Kunden, Mandanten, Patienten) s&#228;mtliche Mitglieder der Gesellschaft in voller H&#246;he f&#252;r alle anderen mit.</p>
<p>Ein Beispiel: Drei Junganw&#228;lte schlie&#223;en sich zur Soziet&#228;t M&#252;ller &#8211; Meier &#8211; Huber zusammen. Weil sie Berufsanf&#228;nger sind und sparen m&#252;ssen, leisten sie sich nur eine Berufshaftpflichtversicherung mit der gesetzlich zwingend vorgeschriebenen Mindestdeckungssumme von 250.000 Euro. Eines sch&#246;nen Tages erscheint Mandantin Sehrsp&#228;tdran bei Anwalt M&#252;ller: Ihr Vater sei vor knapp drei Jahren verstorben, im Testament sei aber ihre Schwester als Alleinerbin eingesetzt gewesen. Sie habe da aber etwas von Pflichtteil geh&#246;rt und da ihre Schwester von sich aus nichts anbiete, wolle sie das jetzt mal pr&#252;fen lassen. Schlie&#223;lich sei ihr Vater nicht ganz arm gewesen. Nun ist bei Anwalt M&#252;ller auch sonst erfreulich viel los, die Mandanten kommen Schlag auf Schlag, die Kanzlei wird aufgebaut, Personal angelernt. Kurzum: Er vergisst, die Verj&#228;hrungsfrist zu notieren und klagt nicht rechtzeitig. Der Anspruch ist futsch. Die Mandantin findet das wenig witzig und geht zu einem anderen Anwalt, der ausrechnet, dass Frau Sehrsp&#228;tdran nachweislich einen Pflichtteilsanspruch in H&#246;he von 700.000 Euro h&#228;tte durchsetzen k&#246;nnen. Ihr Vater hatte n&#228;mlich ein Haus, Ersparnisse, eine Lebensversicherung und Aktien, wovon der Mandantin ein Viertel des Wertes zustand. Anwalt M&#252;ller muss also 700.000 Euro Schadensersatz zahlen. Seine Berufshaftpflicht &#252;bernimmt hiervon 250.000 Euro und w&#252;nscht ihm mit den verbleibenden 450.000 Euro viel Spa&#223;. Junganwalt M&#252;ller hat zwei juristische Staatsexamina und Mut, aber keine 450.000 Euro. Auch seine Eltern nicht.</p>
<p>Jetzt kommen die Kollegen Meier und Huber ins Spiel. Der neue Anwalt von Frau Sehrsp&#228;tdran verlangt n&#228;mlich die 450.000 Euro einfach von diesen beiden &#8211; und zwar nicht anteilig, sondern von jedem einzelnen in voller H&#246;he. Das darf er auch. Alle Gesellschafter einer GbR sind n&#228;mlich sog. Gesamtschuldner, d.h. jeder einzelne ist verpflichtet, den vollen Betrag zu zahlen. Im Innenverh&#228;ltnis haben Meier und Huber zwar einen Regressanspruch gegen M&#252;ller, der nutzt ihnen aber nichts: M&#252;ller ist insolvent und wird es wohl auch bleiben. Die &#246;rtliche Presse berichtete n&#228;mlich zwischenzeitlich ausf&#252;hrlich &#252;ber den „Anwaltspfusch in der Kanzlei M-M-H&#8221;. Neue Mandanten bleiben aus, bestehende Mandanten k&#252;ndigen das Mandat. Noch schlimmer: Da der Gegneranwalt auch gegen Meier und Huber zwangsvollstreckt, sind auch diese pleite. Die Anwaltskammer entzieht allen dreien die Anwaltszulassung wegen Verm&#246;gensverfalls (gem. § 14 Abs.2 Nr.7 BRAO; der Senat f&#252;r Anwaltssachen des BGH beschloss erst k&#252;rzlich wieder, dass ein solcher Widerruf auch bei relativ geringen Schulden zul&#228;ssig ist: BGH vom 17.9.2007, AnwZ (B) 75/06). [HIER ALS PDF: <a href="http://www.rechthaber.com/wp-content/uploads/2008/09/bgh_anwz_b_75_aus_2006.pdf">bgh_anwz_b_75_aus_2006</a>]</p>
<p>W&#228;ren M&#252;ller &#8211; Meier &#8211; Huber eine Partnerschaftsgesellschaft, m&#252;sste nur M&#252;ller zahlen, die anderen beiden Anw&#228;lte der Kanzlei w&#228;ren aus der Haftung raus. Details dazu unten.</p>
<p>Ist das ein v&#246;llig an den Haaren herbeigezogenes Horrorszenario? Zugegeben, solche F&#228;lle sind nicht allt&#228;glich, aber auch nicht ganz selten. Haftungsf&#228;lle, die von der Berufshaftpflichtversicherung nicht oder nicht voll gedeckt sind:</p>
<p>a) der Schaden &#252;bersteigt die Deckungssumme (obiges Beispiel)<br />
b) bei Beratung &#252;ber ausl&#228;ndisches Recht<br />
c) gr&#246;bste Fahrl&#228;ssigkeit des Anwalts (exakt: das Verhalten des Rechtsanwalts ist eine an Gewissenlosigkeit grenzende Leichtfertigkeit)<br />
d) der Schaden ist durch eine gewerbliche T&#228;tigkeit des Rechtsanwalts verursacht (z.B. unternehmensberatende<br />
T&#228;tigkeit)</p>
<p>Kleiner Exkurs: Eine weitere Konstellation, an die man selten denkt ist: Die Berufshaftpflicht zahlt auch dann nicht, wenn ein Kollege in der Praxis/Kanzlei eine unerlaubte Handlung begeht. Der Klassiker: Mandantengelder veruntreut. Auch f&#252;r diese Schulden haftet die GbR und alle Gesellschafter in vollem Umfang pers&#246;nlich. Fairerweise muss man aber zugeben, dass in dieser Konstellation auch die Partnerschaftsgesellschaft keinen Vorteil bringt.</p>
<h4>Was bringt die Rechtsform Partnerschaftsgesellschaft konkret?</h4>
<p>Neben dem Verm&#246;gen der Gesellschaft haftet den Gl&#228;ubigern prinzipiell auch jeder Gesellschafter bzw. Partner mit seinem gesamten Privatverm&#246;gen (§ 8 Abs. 1 PartGG). § 8 Abs. 2 PartGG bringt aber &#8211; verglichen mit der GbR &#8211; den Vorteil, dass die pers&#246;nliche Haftung derjenigen Partner ausgeschlossen ist, die mit den konkreten Fall nicht befasst waren. Man haftet also nur f&#252;r seine eigenen Berufsaus&#252;bungsfehler, nicht f&#252;r die der Kollegen.</p>
<h4>Weiterer Vorteil: Schutz der Freien Mitarbeiter und Angestellten</h4>
<p>Oft sind in der Kanzlei Rechtsanw&#228;lte angestellt oder als Freie Mitarbeiter t&#228;tig, die trotzdem auf dem Briefbogen genannt werden. Nach der BGH-Rechtsprechung haften diese nach au&#223;en &#8211; obwohl sie keine Gesellschafter sind &#8211; trotzdem als sog. Scheinsozien in vollem Umfang privat. Ebenso Rechtsanw&#228;lte, mit denen nur eine B&#252;rogemeinschaft besteht, wenn sie (ohne klarstellenden Zusatz) auf dem Briefbogen aufgef&#252;hrt werden. Sie haften also pers&#246;nlich f&#252;r alle Verbindlichkeiten der Rechtsanwalts-Soziet&#228;t.&#220;brigens auch umgekehrt: Die echten GbR-Gesellschafter haften auch f&#252;r die Schein-Sozien.</p>
<p>Nicht so bei der Partnerschaftsgesellschaft: Bei der PartG gibt es keinen „Schein-Partner&#8221;, da sich die Mandanten ja im Partnerschaftsregister informieren k&#246;nnen, wer Partner ist und wer nicht. Der Rechtsverkehr muss sich die Publizit&#228;tswirkung des Partnerschaftsregisters entgegenhalten lassen (§ 5 Abs. 2 PartGG, § 15 Abs. 2 Satz 1 HGB). Die Rechtsform der Partnerschaftsgesellschaft ist somit im Vergleich zur GbR ein echter Schutz f&#252;r die auf dem Briefbogen aufgef&#252;hrten angestellten Rechtsanw&#228;lte und Freien Mitarbeiter.</p>
<h4>Haftung f&#252;r Altverbindlichkeiten: kein Unterschied mehr</h4>
<p>Der fr&#252;here Nachteil der PartG gegen&#252;ber der GbR, dass ein eintretender Partner auch f&#252;r die beim Eintritt vorhandenen Gesamthandsverbindlichkeiten haften muss, hat sich durch die BGH-Rechtsprechung erledigt. Das ist n&#228;mlich nun auch beim Eintritt in eine GbR der Fall (BGH Urt. v. 07.04.2003 II ZR 56/02 DStR 2003, 1084). Allerdings ist noch nicht abschlie&#223;end gekl&#228;rt, ob dies auch f&#252;r Verbindlichkeiten aus Beratungsfehlern gilt.</p>
<h4>Wie wird man Partnerschaftsgesellschaft?</h4>
<p>Sehr einfach: Entweder man gr&#252;ndet von Anfang an eine PartG oder man &#228;ndert die Rechtsform einer bestehenden GbR durch Gesellschafterbeschluss und Eintragung ins Partnerschaftsregister. Bei letzterem handelt es sich &#252;brigens nicht um eine komplizierte Umwandlung im Sinn des Umwandlungsgesetzes, sondern lediglich um eine „&#196;nderung des Rechtskleides&#8221;, faktisch also nur um eine Namens&#228;nderung der Gesellschaft. Sowohl GbR wie PartG sind Personengesellschaften. Alle Regelungen zum Innenverh&#228;ltnis werden beibehalten wie gehabt: Der bisherige Gesellschaftsvertrag mit den Regeln zur Gewinnverteilung, Stimmrechten, Abfindungen etc. bleibt v&#246;llig identisch.</p>
<p>Auch steuerlich &#228;ndert sich nichts: Man muss nicht etwa eine Umwandlungsbilanz erstellen lassen; die &#196;nderung von GbR in PartG ist vielmehr jederzeit (auch w&#228;hrend des laufenden Gesch&#228;ftsjahres) m&#246;glich. Wie die GbR erzielt die Partnerschaftsgesellschaft Eink&#252;nfte aus selbst&#228;ndiger Arbeit und kann somit ihren Gewinn (weiterhin) durch Einnahmen-&#220;berschuss-Rechnung ermitteln (§ 4 Abs. 3 EStG), muss also nicht bilanzieren.</p>
<p>Auch Bef&#252;rchtungen, wegen des Eintrags im Partnerschaftsregister k&#246;nnte die Konkurrenz irgendwelche Interna &#252;ber die Praxis erfahren, sind &#252;berfl&#252;ssig: Der Partnerschaftsvertrag muss zwar schriftlich abgeschlossen werden (das sind aber in der Regel auch GbR-Vertr&#228;ge), er muss aber bei der Anmeldung der Partnerschaft zur Eintragung in das Partnerschaftsregister gerade nicht dem Registergericht vorgelegt werden. Die Vertragsinterna bleiben damit „Privatsache&#8221; der Gesellschafter.</p>
<h4>Fazit: So what are you waiting for?</h4>
<p>Die BGB-Gesellschaft ist ein v&#246;llig unn&#246;tiges Risiko f&#252;r Freiberufler. Wer sich von ca. 200 bis 300 Euro Notar- und Registergerichtsgeb&#252;hren sowie der notwendigen Erg&#228;nzung des Briefpapiers und des Praxis-/Kanzleischilds um den Zusatz „Partnerschaft&#8221; oder „Partnerschaftsgesellschaft&#8221; abhalten l&#228;sst, darf sich nachher nicht beschweren, wenn er seiner Ehefrau erkl&#228;ren muss, warum er nun wegen des Berufsaus&#252;bungsfehlers seines Kollegen die Privatinsolvenz beantragen muss.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p>Hier das Partnerschaftsgesellschaftsgesetz im Volltext (Stand 10.11.2006):</p>
<p><a href="http://www.rechthaber.com/wp-content/uploads/2008/09/partgg_volltext_-stand_10nov2006.pdf">partgg_volltext_-stand_10nov2006</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.rechthaber.com/heute-schon-fuer-kollegen-gehaftet/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Berufshaftpflichtversicherung unlogisch &#8230; und damit unwirksam?</title>
		<link>http://www.rechthaber.com/berufshaftpflichtversicherung-unlogisch-und-damit-unwirksam/</link>
		<comments>http://www.rechthaber.com/berufshaftpflichtversicherung-unlogisch-und-damit-unwirksam/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 28 Dec 2008 16:58:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Schmeilzl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anwälte]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherungsrecht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.rechthaber.com/?p=1405</guid>
		<description><![CDATA[Das hier ist eine ernst gemeinte Frage. Vielleicht kann mir ja ein Experte im Versicherungsrecht erl&#228;utern, ob ich einem Denkfehler erliege oder ob die Anbieter von Berufshaftpflichtversicherungen (richtig nat&#252;rlich: Verm&#246;gensschadenhaftpflicht) hier schlicht dreisten Unfug machen, um h&#246;here Pr&#228;mien zu berechnen. Worum geht&#8217;s? Bekanntlich haften alle Sozien einer Gesellschaft b&#252;rgerlichen Rechts nach Au&#223;en als Gesamtschuldner, auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das hier ist eine ernst gemeinte Frage. Vielleicht kann mir ja ein Experte im Versicherungsrecht erl&#228;utern, ob ich einem Denkfehler erliege oder ob die Anbieter von Berufshaftpflichtversicherungen (richtig nat&#252;rlich: Verm&#246;gensschadenhaftpflicht) hier schlicht dreisten Unfug machen, um h&#246;here Pr&#228;mien zu berechnen. Worum geht&#8217;s?</p>
<p><span id="more-1405"></span>Bekanntlich haften alle Sozien einer Gesellschaft b&#252;rgerlichen Rechts nach Au&#223;en als Gesamtschuldner, auch f&#252;r Berufsaus&#252;bungsfehler. Versicherungstechnisch ist das kein Problem, so lange alle Mitglieder einer Soziet&#228;t mit der identischen Deckungssumme versichert sind. Haben die Sozien mit ihren Berufshaftpflichtversicherungen aber unterschiedliche Deckungssummen vereinbart (Beispiel: Sozius A hat 500.000 Euro, Sozius B 1.000.000 Euro), dann wird ein Mittelwert gebildet. Der niedrig versicherte Sozius zieht also im Schadensfall den hoch versicherten Sozius nach unten. Verursacht also Sozius B einen Schaden von einer Million, so zahlt seine Versicherung dennoch nur 750.000 Euro (eventuell noch weniger, wenn er einen Selbstbehalt vereinbart hat). So weit , so schlecht f&#252;r Sozius B, aber wenigstens noch rechtlich nachvollziehbar. Man darf eben keinen niedriger versicherten Sozius aufnehmen.</p>
<p>Meine Frage aber: Warum soll dies auch f&#252;r Partnerschaftsgesellschaften gelten? Genau das behaupten die Versicherungsgesellschaften n&#228;mlich steif und fest. So schreibt zum Beispiel die VICTORIA in Ihrem &#8220;Merkblatt zur Soziet&#228;tsklausel&#8221; <a href="http://www.rechthaber.com/wp-content/uploads/2009/02/haftpflichtversicherung_victoria.pdf">(PDF-Download hier)</a> als Begr&#252;ndung f&#252;r oben dargestellte Durchschnittsbildung folgendes: &#8220;Diese Regelung hat ihren guten Grund: Ein Anwalt (&#8230;) muss f&#252;r alle Sch&#228;den der Sozit&#228;t und damit auch der anderen Sozien als Gesamtschuldner mithaften. Der falsch beratene Mandant einer Soziet&#228;t h&#228;lt sich regelm&#228;&#223;ig nicht an den Sozius, der ihn falsch beraten hat, sondern macht die Soziet&#228;t im ganzen haftbar. Aus diesem Grund darf sich die Berufshaftpflichtversicherung von Rechtsanw&#228;lten nicht nur auf die eigenen Verst&#246;&#223;e des Versicherungsnehmers beschr&#228;nken, sondern muss auch die Verst&#246;&#223;e der Sozien mitumfassen.&#8221;</p>
<p>Bis hierher kann man der Versicherung folgen. Doch jetzt wird&#8217;s juristisch wild: In den &#8220;Besonderen Vereinbarungen f&#252;r Partnerschaftsgesellschaften&#8221; (letztes Blatt des obigen PDF-Download) steht: &#8220;Versicherungsschutz besteht im bedingungsgem&#228;&#223;en Umfang auch f&#252;r die Partnerschaftsgesellschaft in der Weise, dass die unmittelbar gegen die Partnerschaftsgesellschaft erhobenen Anspr&#252;che durch den Versicherungsschutz des einzelnen Partners gedeckt werden. &#8230; Die Regelungen des § 12 AVB finden entsprechende Anwendung.&#8221;</p>
<p>Versicherungsgesellschaften verstehen darunter, dass auch der Versicherungsschutz eines Partners durch niedriger versicherte andere Partner verw&#228;ssert w&#252;rde &#8211; wie bei der GbR. Nun ist aber gerade der Clou einer Partnerschaftsgesellschaft, dass f&#252;r Berufsaus&#252;bungsfehler NUR DER JEWEILIGE PARTNER ALLEIN haftet. Die f&#252;r die GbR angef&#252;hrte Begr&#252;ndung der Versicherungsgesellschaften, n&#228;mlich die Gesamtschuldnerschaft greift hier gerade nicht (sog. Haftungskonzentration auf den bearbeitenden Partner, § 8 Abs. 2 PartGG). Genau deshalb empfehlen wir die Partnerschaftsgesellschaft ja auch allen Freiberufler-Mandanten <a title="PartGG" href="http://www.rechthaber.com/heute-schon-fuer-kollegen-gehaftet/" target="_self">(Details hier)</a>.</p>
<p>Nun wollte ich von meiner Versicherung eine Best&#228;tigung, dass dies so ist. Wir wollen n&#228;mlich junge Mitarbeiter (die selten Millionenmandate bearbeiten)  nicht unbedingt gleich mit der vollen Deckungssumme versichern, die unsere Senior-Partner haben. Ich dachte, das sei kein Problem, denn die Rechtslage sei ja eindeutig. Weit gefehlt: Die Haftpflichtversicherung geht absolut sicher davon aus, dass bei einem Haftungsfall, den ich verursache, dann die Versicherungssumme gek&#252;rzt w&#252;rde. Auf meinen Hinweis, dass in dem Zusatz der Versicherung ja steht &#8220;&#8230;f&#252;r die <span style="text-decoration: underline;">unmittelbar</span> gegen die Partnerschafts<span style="text-decoration: underline;">gesellschaft</span> erhobenen Anspr&#252;che&#8230;&#8221; und es diesen Fall ja wegen § 8 Abs. 2 PartGG nicht gibt (oder nur wenn alle Partner am Mandant gearbeitet haben), erntete ich nur ein: &#8220;Doch, doch, das ist genau wie bei der GbR&#8221;. Aha!</p>
<p>Ich halte das f&#252;r Mumpitz. Ein ungutes Gef&#252;hl bleibt. Muss ich wegen dieses Gef&#252;hls nun alle Mitarbeiter mit zwei Millionen Deckungssumme versichern, was uns einige tausend Euro mehr an Versicherungsbeitr&#228;gen pro Jahr kostet? Oder hat jemand eine Idee (besser noch Fundstelle), wie ich meine Versicherung &#252;berzeugen kann.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.rechthaber.com/berufshaftpflichtversicherung-unlogisch-und-damit-unwirksam/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Register f&#252;r Versicherungsvermittler: Eintragungsfrist l&#228;uft ab</title>
		<link>http://www.rechthaber.com/register-fuer-versicherungsvermittler-eintragungsfrist-laeuft-ab/</link>
		<comments>http://www.rechthaber.com/register-fuer-versicherungsvermittler-eintragungsfrist-laeuft-ab/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Dec 2008 16:49:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Schmeilzl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Maklerrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherungsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Maklerregister]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherungsmakler]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherungsmakler Registerpflicht]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherungsvermittler Registereintragung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.rechthaber.com/?p=890</guid>
		<description><![CDATA[Nicht jeder Versicherungsvermittler war bisher ein Musterbeispiel an Seriosit&#228;t und Gewissenhaftigkeit. Das gefiel dem Gesetzgeber nicht. Seit dem 22.05.2007 geh&#246;ren Versicherungsvermittler und Versicherungsberater daher zu erlaubnispflichtigen Gewerbetreibenden.  (&#8230;) Sie m&#252;ssen eine Verm&#246;gensschaden-Haftpflichtversicherung mit gesetzlich vorgeschriebenen Mindestanforderungen abgeschlossen  haben und weitere Kriterien erf&#252;llen (pers&#246;nliche Zuverl&#228;ssigkeit, geordnete Verm&#246;gensverh&#228;ltnisse und Sachkunde). Und: Versicherungsvermittler und -berater m&#252;ssen zum Schutz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht jeder Versicherungsvermittler war bisher ein Musterbeispiel an Seriosit&#228;t und Gewissenhaftigkeit. Das gefiel dem Gesetzgeber nicht. Seit dem 22.05.2007 geh&#246;ren Versicherungsvermittler und Versicherungsberater daher zu erlaubnispflichtigen Gewerbetreibenden.  (&#8230;)</p>
<p><span id="more-890"></span>Sie m&#252;ssen eine Verm&#246;gensschaden-Haftpflichtversicherung mit gesetzlich vorgeschriebenen Mindestanforderungen abgeschlossen  haben und weitere Kriterien erf&#252;llen (pers&#246;nliche Zuverl&#228;ssigkeit, geordnete Verm&#246;gensverh&#228;ltnisse und Sachkunde). Und: Versicherungsvermittler und -berater m&#252;ssen zum Schutz des Verbrauchers <span style="text-decoration: underline;">zum 1.1.2009</span> in einem Vermittlerregister eingetragen sein. Ferner muss bis dahin in aller Regel auch eine Gewerbeerlaubnis vorliegen. Versicherungsvermittler und -berater sollten daher m&#246;glichst bald ihre Unterlagen zur Pr&#252;fung bei ihrer jeweiligen IHK einreichen, damit sie rechtzeitig eine Erlaubnis erhalten und in das Register eingetragen werden. Merkbl&#228;tter und Antr&#228;ge finden sich auf den IHK-Websites.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.rechthaber.com/register-fuer-versicherungsvermittler-eintragungsfrist-laeuft-ab/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kritik an Rechtsschutzversicherern rei&#223;t nicht ab</title>
		<link>http://www.rechthaber.com/kritik-an-rechtsschutzversicherern-reisst-nicht-ab/</link>
		<comments>http://www.rechthaber.com/kritik-an-rechtsschutzversicherern-reisst-nicht-ab/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Dec 2008 16:38:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Schmeilzl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anwaltshonorar]]></category>
		<category><![CDATA[Anwälte]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherungsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Ablehnung]]></category>
		<category><![CDATA[Deckungsschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Deckungszusage]]></category>
		<category><![CDATA[Gebührensatz]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsanwaltsvergütung]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsschutz]]></category>
		<category><![CDATA[rechtsschutz verweigert deckung]]></category>
		<category><![CDATA[rechtsschutz verweigert zahlung]]></category>
		<category><![CDATA[rechtsschutz zahlt nicht]]></category>
		<category><![CDATA[RSV]]></category>
		<category><![CDATA[RVG]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Verweigerung]]></category>
		<category><![CDATA[wann zahlt rechtsschutz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.rechthaber.com/?p=780</guid>
		<description><![CDATA[Auf unseren Beitrag &#8220;Rechtsschutz nicht mehr Anwalts Liebling&#8221; gab es viele b&#246;se Mails und Faxe von Versicherungsvertretern. Das sei doch alles einseitig dargestellt und stark &#252;bertrieben. Dass es sich aber doch nicht um die Einzelmeinung eines misantropen Versicherungshassers handelt, belegen (neben dem RSV-Blog und den k&#252;rzlich erschienenen Aufs&#228;tzen in Anwaltsblatt und NJW, Fundstellen im verlinkten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf unseren Beitrag <a title="RS nicht Anwalts Liebling" href="http://www.rechthaber.com/rechtsschutz-ist-nicht-anwalts-liebling/" target="_blank">&#8220;Rechtsschutz nicht mehr Anwalts Liebling&#8221;</a> gab es viele b&#246;se Mails und Faxe von Versicherungsvertretern. Das sei doch alles einseitig dargestellt und stark &#252;bertrieben. Dass es sich aber doch nicht um die Einzelmeinung eines misantropen Versicherungshassers handelt, belegen (neben dem RSV-Blog und den k&#252;rzlich erschienenen Aufs&#228;tzen in Anwaltsblatt und NJW, Fundstellen im verlinkten Beitrag) nun auch die aktuelle Ausgabe des &#8220;Anwaltsreport&#8221; (Nr. 6/2008). Das anschlie&#223;ende Interview mit Blog-Kollegen Carsten Hoenig ist nicht nur unterhaltsam, sondern auch in der Sache erfreulich deutlich.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.rechthaber.com/kritik-an-rechtsschutzversicherern-reisst-nicht-ab/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Eltern haften f&#252;r ihre Kinder? &#8211;  Ein Halloween-Special</title>
		<link>http://www.rechthaber.com/eltern-haften-fuer-ihre-kinder-halloween-special/</link>
		<comments>http://www.rechthaber.com/eltern-haften-fuer-ihre-kinder-halloween-special/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 31 Oct 2008 12:42:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Groll</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schadensersatzrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherungsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Drohung an Halloween]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern haften für ihre Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Haftpflicht für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Haftpflichtversicherung Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Halloween Streiche]]></category>
		<category><![CDATA[Schäden an Halloween]]></category>
		<category><![CDATA[Schäden durch Halloween Streiche]]></category>
		<category><![CDATA[Schäden durch Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Schadensersatz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.rechthaber.com/?p=267</guid>
		<description><![CDATA[Brandaktuell ist dieses Thema am heutigen Halloween, wenn abends wieder Horden Minderj&#228;hriger auf der Suche nach S&#252;&#223;igkeiten durch die Stra&#223;en ziehen und mit &#8220;S&#252;&#223;es oder es gibt Saures&#8221; drohen. Wer den Kids S&#252;&#223;es verweigert, wird mit einem Streich bestraft: Rasierschaum am Fenster, Klopapier im Baum. So mancher Streich eskaliert aber zur Sachbesch&#228;digung, die der S&#252;&#223;igkeitsverweigerer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Brandaktuell ist dieses Thema am heutigen Halloween, wenn abends wieder Horden Minderj&#228;hriger auf der Suche nach S&#252;&#223;igkeiten durch die Stra&#223;en ziehen und mit &#8220;S&#252;&#223;es oder es gibt Saures&#8221; drohen. Wer den Kids S&#252;&#223;es verweigert, wird mit einem Streich bestraft: Rasierschaum am Fenster, Klopapier im Baum. So mancher Streich eskaliert aber zur Sachbesch&#228;digung, die der S&#252;&#223;igkeitsverweigerer dann nicht mehr spa&#223;ig findet. Haften also wirklich die Eltern, wenn etwa ein Auto zerkratzt wurde oder eine Hauswand &#8211; weil mit Eiern beworfen &#8211; neu gestrichen werden muss? Fans der &#8220;Rechtsirrt&#252;mer&#8221;-B&#252;cher wissen, dass der Spruch so nicht stimmt. Aber wie ist es denn nun wirklich?</p>
<p><span id="more-267"></span></p>
<h4>Das Kind haftet selbst</h4>
<p>Zun&#228;chst einmal gilt der Grundsatz, dass Kinder f&#252;r einen verursachten Schaden &#8211; je nach Alter &#8211; selbst verantwortlich sind, diesen also aus ihrem eigenen Verm&#246;gen zahlen m&#252;ssen. Allerdings erst nach dem siebten Lebensjahr.  Kinder unter sieben haben einen Freibrief. Eine Besonderheit gilt im Stra&#223;enverkehr, da sind Kinder noch l&#228;nger gesch&#252;tzt, n&#228;mlich bis zum zehnten Geburtstag. Vorher k&#246;nnen Kinder die besonderen Gefahren des flie&#223;enden Verkehrs n&#228;mlich noch nicht einsch&#228;tzen. Die Abgrenzung ist aber schwierig, wann ein Schaden &#8220;im Stra&#223;enverkehr&#8221; entstanden ist. Zerkratzt ein Kind ein parkendes Auto, dann ist es auch schon mit acht Jahren verantwortlich.</p>
<p>In allen anderen F&#228;llen gilt: Kinder &#252;ber sieben und unter achtzehn haften, wenn sie die n&#246;tige „Einsichtsf&#228;higkeit&#8221; besitzen. Man muss also den individuellen Einzelfall pr&#252;fen. Jedenfalls gilt: Je &#228;lter das Kind, desto eher bejaht ein Gericht die Haftung. Dass Z&#252;ndeln gef&#228;hrlich ist, muss auch einem 8-J&#228;hrigen schon klar sein. Mit welchem Alter ein Kind wissen muss, dass Farbe einen Autolack dauerhaft besch&#228;digen kann, ist schon schwerer zu beurteilen. Gerichte haben jedenfalls entschieden, dass ein 14-J&#228;hriger erkennen muss, dass ein Graffiti per Farbspraydose an der Hauswand eine Sachbesch&#228;digung ist.</p>
<p>&#220;brigens: Auch wenn das Kind (noch) kein eigenes Verm&#246;gen hat, haftet es. Ein Urteil ist ja 30 Jahre vollstreckbar, so dass der Gesch&#228;digte einige Jahre abwarten kann, bis das ehemalige Kind im Beruf steht und selbst verdient. Dann muss es den Schaden abzahlen, inklusive der st&#228;ndig auflaufenden Zinsen. Das Kind startet in solchen F&#228;llen also mit einer &#8220;Hypothek&#8221; ins leben. Schlimmstenfalls wird das Gehalt von Anfang an gepf&#228;ndet und es erholt sich nie mehr von dieser Jugends&#252;nde.</p>
<h4><span style="color: #ffffff;">.</span></h4>
<h4>Haften Eltern also gar nicht?</h4>
<p>Doch, unter Umst&#228;nden schon. Aber nicht <strong><span style="text-decoration: underline;">f&#252;r</span></strong> die Kinder, sondern f&#252;r sich selbst. Also wegen einem eigenen Verschulden. Anders formuliert: Sie m&#252;ssen nur zahlen, wenn sie selbst etwas falsch gemacht, n&#228;mlich ihre Aufsichtspflicht verletzt haben.</p>
<p>Nat&#252;rlich kann niemand 24 Stunden am Tag neben seinem Kind stehen, das verlangen auch die Gerichte nicht. Bei der Frage, ob Eltern ihre Aufsichtspflicht verletzt haben, kommt es auf die Umst&#228;nde des konkreten Einzelfalls an. War es ein umtriebiges Kind, das schon &#246;fter mal etwas angestellt hat, muss man eben besser aufpassen, als wenn das Kind bislang immer ruhig und zur&#252;ckhaltend war. Je &#196;lter das Kind, desto mehr Freiraum und Eigenverantwortung darf man im geben.</p>
<p>Eltern k&#246;nnen ihre Aufsichtspflicht auch f&#252;r eine bestimmte Zeit delegieren, also an Gro&#223;eltern, Nachbarn, Lehrer, Tagesm&#252;tter, Sport-Trainer &#252;bertragen. Passiert dann etwas, haften nicht mehr die Eltern, sondern derjenige, der die Aufsichtspflicht &#252;bernommen hatte. Die Eltern sind aber dann nicht drau&#223;en, wenn die ausgew&#228;hlte Person ungeeignet war, also zum Beispiel ein betrunkener Nachbar, die fast blinde Oma o.&#228;</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h4>Private Haftpflichtversicherung sehr zu empfehlen</h4>
<p>Auch wer nichts von Versicherungen h&#228;lt: Um eine private Haftpflicht &#8211; auch f&#252;r seine Kinder &#8211; kommt man nicht herum. Alles andere w&#228;re ein extrem gef&#228;hrliches Roulettespiel. Innerhalb weniger Sekunden, kann die finanzielle Existenz ruiniert sein. Beispiel: Ein 14J&#228;hriger rennt dem Ball hinterher auf die Stra&#223;e, ein Lkw-Fahrer weicht dem Kind aus und versursacht einen schweren Unfall. Folge: mehrere 100.000 Euro Schaden, f&#252;r den das Kind (mit 14 Jahren) haftet. Angeblich sind dennoch etwa ein Drittel aller Bundesb&#252;rger ohne Haftpflichtversicherung. Denen kann man nur viel Gl&#252;ck w&#252;nschen.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.rechthaber.com/eltern-haften-fuer-ihre-kinder-halloween-special/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>HUK oder Allianz &#8211; wer ist schlimmer?</title>
		<link>http://www.rechthaber.com/huk-oder-allianz-wer-ist-schlimmer/</link>
		<comments>http://www.rechthaber.com/huk-oder-allianz-wer-ist-schlimmer/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Oct 2008 11:39:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Schmeilzl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anwälte]]></category>
		<category><![CDATA[Humorhaber]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherungsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherungsgesellschaften]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.rechthaber.com/?p=196</guid>
		<description><![CDATA[Heute konkurrieren in unserer Kanzlei die Versicherungen HUK und Allianz um die goldene Zitrone f&#252;r das unglaublichste Gebahren: 1) Allianz Einfach nur desorganisiert ist die Allianz: In einem Arzthaftungsprozess vertreten wir die beklagte &#196;rztin. Das Gericht hat einen Sachverst&#228;ndigen beauftragt und Kostenvorschuss von unserer Mandantin verlangt. Dies teilten wir der Berufshaftpflichtversicherung der Mandantin (Allianz) mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute konkurrieren in unserer Kanzlei die Versicherungen HUK und Allianz um die goldene Zitrone f&#252;r das unglaublichste Gebahren:</p>
<p><span id="more-196"></span></p>
<h4>1) Allianz</h4>
<p>Einfach nur desorganisiert ist die Allianz: In einem Arzthaftungsprozess vertreten wir die beklagte &#196;rztin. Das Gericht hat einen Sachverst&#228;ndigen beauftragt und Kostenvorschuss von unserer Mandantin verlangt. Dies teilten wir der Berufshaftpflichtversicherung der Mandantin (Allianz) mit und zwar vor ca. vier Wochen. Da nach zwei Wochen nichts da war, faxten wir nochmals und riefen zudem an. Anweisung des Betrags (direkt an die Gerichtskasse) wurde zugesagt. Heute erhielten wir eine Erinnerung vom Landgericht, dass der Kostenvorschuss noch immer nicht eingegangen ist. Wir faxten also erneut und riefen wieder an. Ergebnis: Von unseren drei Faxen an die Allianz (nat&#252;rlich immer mit exakter Angabe der Versicherungsnummer, Aktenzeichen und Sachbearbeiter) waren zwei v&#246;llig unauffindbar; das dritte hatte die Sachbearbeiterin zwar noch nicht gesehen, fand es aber wenigstens nach intensiver Recherche in den Tiefen des Archivs eingescannter Allianz-Unterlagen. Die (resigniert klingende) Allianz-Mitarbeiterin sagte (wieder einmal) zu, den Vorschuss nun zu &#252;berweisen. Allerdings nicht direkt an das Gericht, das sei technisch nicht m&#246;glich (aha, der andere Sachbearbeiter hatte genau dies noch wenige Tage vorher zugesagt), sondern entweder an die Kanzlei oder (!) an die Mandantin selbst, das wisse sie jetzt nicht so genau, wie das technisch l&#228;uft. Schlie&#223;lich hatte sie noch einen Tipp f&#252;r uns: Wir sollen doch in Zukunft bei Gericht l&#228;ngere Fristen &#8220;aushandeln&#8221;, weil es erfahrungsgem&#228;&#223; etwa zwei Wochen dauere, bis eingehende Schreiben bei ihr am Arbeitsplatz ankommen. Okay!</p>
<p>Gleichen wir das doch mal kurz mit dem Text auf der Website www.allianz.de unter der Rubrik Schadensservice ab, Zitat: &#8220;Die Allianz ist immer f&#252;r ihre Kunden da. Mit den entsprechenden Hotlines hilft sie im Notfall sofort kompetent weiter &#8211; damit alles schnell wieder in Ordnung gebracht werden kann. F&#252;r den Fall von Sch&#228;den, Unf&#228;llen oder Rechtsschutzfragen stehen unterschiedliche Telefonnummern zur Verf&#252;gung &#8211; manche sogar rund um die Uhr.&#8221;</p>
<p>Ja, aber eben nur manche.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h4>2) HUK-Coburg</h4>
<p>Die HUK forderte mich heute auf, f&#252;r einen Fall aus dem Jahr 2006 einen Honorarvorschuss von gut 500 Euro zur&#252;ckzuzahlen, weil da angeblich keine Gesch&#228;ftsgeb&#252;hr angefallen sei, sondern es sich nur um eine Erstberatung gehandelt habe (Begr&#252;ndung des Sachbearbeiters: keine). Ich hatte den Fall nicht mehr im Kopf und lie&#223; mir die Akte kommen. Darauf hin schrieb ich folgendes an den netten HUK-Sachbearbeiter:</p>
<p>&#8220;Sehr geehrter Hr. L&#8230;,</p>
<p>Ihre Auffassung ist falsch. Die Akte umfasst &#8211; ich habe soeben pers&#246;nlich nachgez&#228;hlt &#8211; exakt 73 Seiten, davon gut 35 Seiten Unterlagen der Mandantin, die wir rechtlich en detail gepr&#252;ft und mit der Mandantschaft mehrfach (pers&#246;nlich und telefonisch) besprochen haben. Auch eine schriftliche Stellungnahme haben wir der Mandantin seinerzeit geschickt. Eine Gesch&#228;ftsgeb&#252;hr ist daher selbstverst&#228;ndlich angefallen. Ich schlie&#223;e den Vorgang jetzt (wieder). Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en&#8221;</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p>Liegt es an mir oder grassiert da irgendwo ein Virus, von dem ich nichts wei&#223;? Manchmal bedauere ich, den Beitrag Rechtsschutz ist nicht Anwalts Liebling (<a title="RS nicht Anwalts Liebling" href="http://www.rechthaber.com/rechtsschutz-ist-nicht-anwalts-liebling/" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">hier</span></a>), nicht noch deutlicher formuliert zu haben.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.rechthaber.com/huk-oder-allianz-wer-ist-schlimmer/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

