<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Rechthaber &#187; Vollstreckungsrecht</title>
	<atom:link href="http://www.rechthaber.com/category/rechtsgebiete/vollstreckungsrecht/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.rechthaber.com</link>
	<description>Hier bekommen Sie ihr Recht !</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 17:37:25 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>„Unbekannt verzogen“ &#8211; Die verschwundene GmbH</title>
		<link>http://www.rechthaber.com/unbekannt-verzogen-die-verschwundene-gmbh/</link>
		<comments>http://www.rechthaber.com/unbekannt-verzogen-die-verschwundene-gmbh/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 07:26:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Schmeilzl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaftsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Vollstreckungsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Einsicht in das Handelsregister]]></category>
		<category><![CDATA[GmbH unbekannt verzogen]]></category>
		<category><![CDATA[offene Forderung]]></category>
		<category><![CDATA[Schuldner unbekannt verzogen]]></category>
		<category><![CDATA[unlautere Firmenbestattung]]></category>
		<category><![CDATA[Vereitelung der Zwangsvollstreckung]]></category>
		<category><![CDATA[Zwangsvollstreckung gegen eine GmbH]]></category>
		<category><![CDATA[Zwangsvollstreckung gegen verschwundene GmbH]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.rechthaber.com/?p=2034</guid>
		<description><![CDATA[Wenn wir uns den idealen Gesch&#228;ftspartner vorstellen, so denken wir an den Unternehmer der p&#252;nktlich liefert, sauber abrechnet, nachvollziehbare Kalkulationen vorweist und auf dessen Handschlag noch Verlass ist. Leider hat man nicht immer das Gl&#252;ck solch ehrbarer Gesch&#228;ftspartner: Kleine GmbHs oder Limiteds verschwinden manchmal spurlos, gerade wenn sie merken, dass ein Prozess ung&#252;nstig f&#252;r die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn wir uns den idealen Gesch&#228;ftspartner vorstellen, so denken wir an den Unternehmer der p&#252;nktlich liefert, sauber abrechnet, nachvollziehbare Kalkulationen vorweist und auf dessen Handschlag noch Verlass ist. Leider hat man nicht immer das Gl&#252;ck solch ehrbarer Gesch&#228;ftspartner: Kleine GmbHs oder Limiteds verschwinden manchmal spurlos, gerade wenn sie merken, dass ein Prozess ung&#252;nstig f&#252;r die Gesellschaft enden wird. Nicht nur, dass man offene Forderungen kostspielig und zeitaufwendig bei Gericht eintreiben musste, der so erwirkte Titel ist vielleicht sogar faktisch wertlos. Der mit der Zwangsvollstreckung beauftragte Gerichtsvollzieher teilt einem in solchen F&#228;llen n&#228;mlich schlicht mit, der Schuldner sei „unbekannt verzogen“. Die Eigeninitiative der heutigen Gerichtsvollzieher bei der Recherche h&#228;lt sich &#8211; zumindest nach Erfahrung unserer Kanzlei &#8211; meist in &#252;berschaubaren Grenzen. Kann man als Anwalt dem Mandanten wirklich nur sagen: &#8220;Gl&#252;ckwunsch zum Urteil. Wir finden die GmbH aber leider nicht mehr und k&#246;nnen daher nicht vollstrecken. Kommen Sie mit dem n&#228;chsten Inkassomandat aber gerne wieder zu uns.&#8221;</p>
<p>Welche M&#246;glichkeiten bleiben dem Gl&#228;ubiger in einem solchen Fall, seine Forderung trotzdem zu realisieren? Insbesondere wenn es sich beim Schuldner um eine GmbH handelt: (&#8230;)<span id="more-2034"></span></p>
<p>Am 01.11.2008 trat das Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Recht und zur Bek&#228;mpfung von Missbr&#228;uchen (MoMiG) in Kraft. Es enth&#228;lt unter anderem Schutzmechanismen gegen die unlautere Firmenbestattung:</p>
<p>Es besteht nun die Pflicht zur Anmeldung einer inl&#228;ndischen Gesch&#228;ftsanschrift zum Handelsregister (§ 10 GmbHG, § 39 I 2 AktG, §§ 13 I 1, II, 13 d HGB). Auch GmbH Gesellschafter sind bei F&#252;hrungslosigkeit gem&#228;&#223; § 35 I 2 GmbHG empfangsberechtigt. Die &#246;ffentliche Zustellung nach § 185 Nr.2 ZPO wird erleichtert und unter www.handelsregister.de ist eine bundesweite Einsicht in das Handelsregister abrufbar.</p>
<p>Doch was, wenn der Titel bereits zugestellt ist &#8211; es sich bei dem Schuldner (wie h&#228;ufig) um eine Ein-Mann-GmbH handelt und der Gesch&#228;ftsf&#252;hrer sich einfach abgesetzt hat?</p>
<p>Es kommen zahlreiche Ermittlungsm&#246;glichkeiten in Betracht: Neben der Anfrage beim Einwohnermeldeamt am Wohnsitz des Gesch&#228;ftsf&#252;hrers, bei der Handwerkskammer, dem Registergericht am Firmensitz, der &#246;rtlichen Industrie- und Handelskammer kommt das Schuldnerverzeichnis beim Wohnsitzamtsgericht in Betracht.Kennt man die Bankverbindung des Schuldners, ist die Kontopf&#228;ndung sinnvoll.</p>
<p>Als letzte Option bleibt die Strafanzeige wegen Vereitelung der Zwangsvollstreckung nach § 288 StGB oder wegen Unterschlagung von Verm&#246;gen gem&#228;&#223; § 246 StGB. Daneben begr&#252;ndet die Einstellung von Zahlungen einer GmbH die Vermutung der Zahlungsunf&#228;higkeit nach § 17 II S.2 InsO.</p>
<p>Es bleibt zu hoffen, dass den meisten diese Detektivarbeit erspart bleibt und der Gesch&#228;ftspartner das ihm geschenkte Vertrauen verdient hat.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.rechthaber.com/unbekannt-verzogen-die-verschwundene-gmbh/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Trick der Nichtzahler: Die angeblich fehlerhafte Rechnung</title>
		<link>http://www.rechthaber.com/trick-der-nichtzahler-die-angeblich-fehlerhafte-rechnung/</link>
		<comments>http://www.rechthaber.com/trick-der-nichtzahler-die-angeblich-fehlerhafte-rechnung/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 08:39:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Schmeilzl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inkasso]]></category>
		<category><![CDATA[Kaufrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Vollstreckungsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Anforderungen an Rechnung UStG]]></category>
		<category><![CDATA[automatischer Verzugseintritt ohne Mahnung]]></category>
		<category><![CDATA[Fälligkeit trotz falscher Rechnung]]></category>
		<category><![CDATA[falsche Rechnung Verzug]]></category>
		<category><![CDATA[Original Rechnung nötig?]]></category>
		<category><![CDATA[PDF-Rechnung]]></category>
		<category><![CDATA[Rechnung]]></category>
		<category><![CDATA[Rechnung nicht unterschrieben]]></category>
		<category><![CDATA[Rechnung ohne Sognatur Original Unterschrift]]></category>
		<category><![CDATA[Rechnung ohne Unterschrift]]></category>
		<category><![CDATA[Rechnung per e-Mail PDF]]></category>
		<category><![CDATA[Rechnung per Telefax Fax]]></category>
		<category><![CDATA[Verzug]]></category>
		<category><![CDATA[Verzug ohne Mahnung]]></category>
		<category><![CDATA[Verzug trotz falscher Rechnung]]></category>
		<category><![CDATA[§ 14 Abs. 4 IV UStG]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.rechthaber.com/?p=1876</guid>
		<description><![CDATA[Manche Schuldner zahlen sp&#228;t oder gar nicht. Sie lassen sich mahnen und reagieren – wenn &#252;berhaupt – erst im letzten Moment vor Klage. Dann h&#228;ufig mit vermeintlich bauernschlauen Argumenten, warum sie gar nicht in Zahlungsverzug seien und deshalb auch die Mahngeb&#252;hren nicht zahlen m&#252;ssten. Sehr beliebt ist die Behauptung: “Ich h&#228;tte die Forderung ja rechtzeitig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manche Schuldner zahlen sp&#228;t oder gar nicht. Sie lassen sich mahnen und reagieren – wenn &#252;berhaupt – erst im letzten Moment vor Klage. Dann h&#228;ufig mit vermeintlich bauernschlauen Argumenten, warum sie gar nicht in Zahlungsverzug seien und deshalb auch die Mahngeb&#252;hren nicht zahlen m&#252;ssten. Sehr beliebt ist die Behauptung: “Ich h&#228;tte die Forderung ja rechtzeitig bezahlt, aber die Rechnung, die Sie mir geschickt haben, ist unvollst&#228;ndig (etwa weil sie keine Steuernummer enth&#228;lt, nicht unterschrieben ist, etc.). Mein Steuerberater hat deshalb gesagt, ich darf erst zahlen, wenn eine korrekte Rechnung vorliegt.” Klingt &#252;berzeugend oder? Ist aber Unsinn. (&#8230;)</p>
<p><span id="more-1876"></span></p>
<p>Hat das tats&#228;chlich der Steuerberater empfohlen, dann haftet er seinem Mandanten wegen Falschberatung f&#252;r alle Inkassokosten. Schuldnerverzug tritt n&#228;mlich auch bei fehlerhafter Rechnung ein. Meist ist daf&#252;r nicht einmal eine Mahnung n&#246;tig. Nach § 286 Abs. 3 Satz 1 BGB kommt der Schuldner einer Entgeltforderung n&#228;mlich bereits in Verzug, wenn er nicht innerhalb von 30 Tagen nach F&#228;lligkeit und Zugang einer Rechnung oder gleichwertigen Zahlungsaufstellung leistet. Ganz automatisch, ohne Mahnung. F&#252;r Gesch&#228;fte zwischen Unternehmern gilt dies immer. Bei Gesch&#228;ften mit Verbrauchern (wenn der Kunde also nicht gewerblich oder selbstst&#228;ndig t&#228;tig ist), tritt dieser automatische 30-Tage-Verzug allerdings nur dann ein, wenn die Rechnung hierauf ausdr&#252;cklich hinweist.</p>
<p>Noch besser, als sich auf den automatischen Verzugseintritt zu verlassen, ist es, in der Rechnung ein festes Kalenderdatum zu nennen, etwa: “zahlbar bis sp&#228;testens 15.10.2009, eingehend auf unserem Konto”. L&#228;uft dieses Datum ab, ist der Schuldner in Verzug und muss sowohl Verzugszinsen zahlen, als auch s&#228;mtliche Anwaltskosten und Gerichtsgeb&#252;hren f&#252;r Mahnverfahren und Prozess tragen. Verzugszinsen sind finanziell sehr interessant: Sie liegen 5 Prozent (bei Kaufleuten sogar 8 Prozent) &#252;ber dem Basiszins der EZB. Solche Zinsen bietet keine Bank.</p>
<p>Schlecht, da unpr&#228;zise, aber leider h&#228;ufig zu finden, sind Klauseln wie “zahlbar innerhalb von 10 Tagen ab Zugang der Rechnung”. Hat der Gl&#228;ubiger in der Rechnung keine Frist gesetzt oder gegen&#252;ber einem Verbraucher den Hinweis auf den automatischen Verzugseintritt nach 30 Tagen vergessen, kann er den Schuldner nat&#252;rlich immer noch durch eine Mahnung in Verzug setzen.</p>
<p>Doch in allen F&#228;llen gilt: Der Hinweis des Schuldners auf eine (tats&#228;chlich oder vermeintlich) fehlerhafte Rechnung ist f&#252;r den Verzug rechtlich irrelevant. Zwar hat der Schuldner Anspruch auf eine korrekte Abschlussrechnung mit allen Angaben, die § 14 Abs. 4 Umsatzsteuergesetz (UStG) vorschreibt, und kann eine solche Rechnung notfalls einklagen. Die Normen des UStG regeln n&#228;mlich nur die (steuerrechtliche) Frage, ob das Finanzamt die Rechnung als abziehbare Betriebsausgabe akzeptiert. Auf F&#228;llgkeit und Verzug hat das keine Auswirkungen. F&#252;r den Verzugseintritt gen&#252;gt daher eine einfache Zahlungsaufforderung, die nicht den steuerrechtlichen Erfordernissen entsprechen muss. Wegen einer unvollst&#228;ndigen Rechnung allein darf also niemand die Zahlung verweigern.</p>
<p>&#220;brigens: Doppelt falsch ist die h&#228;ufige Behauptung s&#228;umiger Schuldner, dass eine Rechnung unterschrieben sein m&#252;sse. In § 14 UStG steht davon nichts. Eine solche Rechnung ist also v&#246;llig korrekt. Steuerrechtlich problematisch sind derzeit allerdings noch elektronische Rechnungen (PDF) ohne elektronische Signatur.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.rechthaber.com/trick-der-nichtzahler-die-angeblich-fehlerhafte-rechnung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Althaus-Unfall l&#246;st Schmerzensgeld-Debatte aus</title>
		<link>http://www.rechthaber.com/althaus-unfall-loest-schmerzensgeld-debatte-aus/</link>
		<comments>http://www.rechthaber.com/althaus-unfall-loest-schmerzensgeld-debatte-aus/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2009 12:49:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Schmeilzl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medizinrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Musterschriftsätze]]></category>
		<category><![CDATA[Schadensersatzrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Vollstreckungsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Klage auf Schmerzensgeld]]></category>
		<category><![CDATA[Klagemuster Schmerzensgeldprozess]]></category>
		<category><![CDATA[Muster Klageschrift]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzensgeld]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzensgeld bei Tod]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzensgeld bei Verletzung]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzensgeld für Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzensgeld Höhe Prozess]]></category>
		<category><![CDATA[wie viel Schmerzensgeld]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.rechthaber.com/?p=1428</guid>
		<description><![CDATA[Am Dienstag verurteilte ein &#246;sterreichisches Gericht Dieter Althaus (neben einer Geldstrafe von 180 Tagess&#228;tzen) dazu, 5.000 Euro Schmerzensgeld an die Angeh&#246;rigen der get&#246;teten Mutter zu zahlen. Daneben soll Dieter Althaus sich mit der Familie  freiwillig auf eine &#8220;gr&#246;&#223;z&#252;gige&#8221; Schadenersatzzahlung geeinigt haben. Der niedrig erscheinende Schmerzensgeldbetrag hat eine Mediendebatte ausgel&#246;st, was &#8220;ein Mensch wert ist&#8221;. So [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Dienstag verurteilte ein &#246;sterreichisches Gericht Dieter Althaus (neben einer Geldstrafe von 180 Tagess&#228;tzen) dazu, 5.000 Euro Schmerzensgeld an die Angeh&#246;rigen der get&#246;teten Mutter zu zahlen. Daneben soll Dieter Althaus sich mit der Familie  freiwillig auf eine &#8220;gr&#246;&#223;z&#252;gige&#8221; Schadenersatzzahlung geeinigt haben. Der niedrig erscheinende Schmerzensgeldbetrag hat eine Mediendebatte ausgel&#246;st, was &#8220;ein Mensch wert ist&#8221;. So etwa die <a title="SZ Was ein Mensch wert ist" href="http://www.sueddeutsche.de/panorama/924/460557/text/" target="_self">S&#252;ddeutsche Zeitung vom 5.3.2009</a> mit einer Darstellung der Grundz&#252;ge der deutschen Schmerzensgeld-Rechtsprechung. Wie Schmerzensgeld vor Gericht eingeklagt wird, zeigt <a href="http://www.rechthaber.com/arzthaftungsklage-gegen-krankenhaus-muster-klageschrift/" target="_self">diese Muster-Klageschrift</a> (am Beispiel einer Klage gegen ein Krankenhaus wegen &#228;rztlichem Kunstfehler).</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.rechthaber.com/althaus-unfall-loest-schmerzensgeld-debatte-aus/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zugangsbeweis per Fax-Sendeprotokoll: also doch!</title>
		<link>http://www.rechthaber.com/zugangsbeweis-per-fax-sendeprotokoll-also-doch/</link>
		<comments>http://www.rechthaber.com/zugangsbeweis-per-fax-sendeprotokoll-also-doch/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Feb 2009 14:20:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Schmeilzl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anwälte]]></category>
		<category><![CDATA[Inkasso]]></category>
		<category><![CDATA[Prozessrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Vollstreckungsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Beweis des Zugangs von Dokumenten]]></category>
		<category><![CDATA[Einwurfeinschreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Kündigung]]></category>
		<category><![CDATA[Mahnschreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Mahnung]]></category>
		<category><![CDATA[Rückschein]]></category>
		<category><![CDATA[Widerruf]]></category>
		<category><![CDATA[Zugang per Telefax]]></category>
		<category><![CDATA[Zugangsbeweis durch Einschreiben Telefax]]></category>
		<category><![CDATA[Zustellung]]></category>
		<category><![CDATA[zustellung von dokumenten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.rechthaber.com/?p=1379</guid>
		<description><![CDATA[Wer sich vor Gericht auf eine gegen&#252;ber dem Gegner abgegebene Erkl&#228;rung beruft (z.B. eine ausgesprochene K&#252;ndigung, einen erkl&#228;rten Widerruf etc), muss beweisen k&#246;nnen, dass diese Erkl&#228;rung dem Gegner auch (rechtzeitig) zugegangen ist. Das ist oft gar nicht so einfach, wenn der Gegner diesen Zugang dreist bestreitet. Ein normaler Brief ist wertlos, da ihn die Post [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sich vor Gericht auf eine gegen&#252;ber dem Gegner abgegebene Erkl&#228;rung beruft (z.B. eine ausgesprochene K&#252;ndigung, einen erkl&#228;rten Widerruf etc), muss beweisen k&#246;nnen, dass diese Erkl&#228;rung dem Gegner auch (rechtzeitig) zugegangen ist. Das ist oft gar nicht so einfach, wenn der Gegner diesen Zugang dreist bestreitet. Ein normaler Brief ist wertlos, da ihn die Post verloren haben kann.    (&#8230;)</p>
<p><span id="more-1379"></span>Das kann man noch verstehen. Was viele aber verbl&#252;fft: Ebenso wertlos sind Einschreiben &#8211; und zwar in jeder Variante <a title="Einschreiben wertlos" href="http://www.rechthaber.com/einschreiben-sind-rechtlich-wertlos/" target="_self">(dazu ausf&#252;hrlich hier)</a>. Der beste Zugangsbeweis ist &#8211; neben einer Empfangsquittung, die der Gegner aber meist verweigert &#8211; der Einwurf in dessen Briefkasten oder die pers&#246;nliche &#220;bergabe durch eine Person, die sp&#228;ter als Zeuge zur Verf&#252;gung steht (also nicht durch den Erkl&#228;renden selbst, denn der ist sp&#228;ter Prozesspartei und kann deshalb nicht Zeuge in eigener Sache sein). Nun wird man aber nicht &#8211; mit einem Zeugen im Schlepptau &#8211; zu jedem Gesch&#228;ftspartner fahren wollen, um den Brief vor den Augen des Zeugen in den Briefkasten zu werfen.</p>
<p>Ist also das <strong>Telefax eine sichere Alternative?</strong> Konkreter: Akzeptiert das Gericht ein Fax-Sendeprotokoll als Vollbeweis daf&#252;r, dass das Telefax-Schreiben auch wirklich zugegangen ist? Nun, hier galt (und gilt?) bislang die alte Juristenregel: zwei Juristen, drei Meinungen. Manche Gerichte sahen im Sendeprotokoll keinen Beweis des tats&#228;chlichen Zugangs, da ja zum Beispiel auf Empf&#228;ngerseite der Toner leer sein konnte, so dass das Faxger&#228;t zwar &#8220;druckt&#8221; (und dem Sendefax eine Meldung &#8220;OK&#8221; signalisiert), beim Empf&#228;nger aber nur ein wei&#223;es Blatt ausgespuckt wird. Na ja, das spricht f&#252;r die Phantasie des Richters, weniger f&#252;r dessen Gesp&#252;r f&#252;r praktische Anforderungen des Rechtsverkehrs.</p>
<p>Bislang konnte man als Anwalt seinen Mandanten daher nicht raten, ein wichtiges Schreiben per Telefax zu &#252;bermitteln. Kurios, denn die Anw&#228;lte selbst reichen fristwahrende Schrifts&#228;tze schon seit Jahren per Fax zum Gericht. Hier gibt es auch kein Problem, da der Anwalt jedenfalls Wiedereinsetzung erh&#228;lt, wenn er ein Sendeprotokoll vorlegen kann, das die richtige Faxnummer, Seitenzahl und Uhrzeit aufweist.</p>
<p>Nun zeigten die OLGs Karlsruhe und Celle aber etwas mehr Realit&#228;tsn&#228;he (Entscheidungen vom 30.09.2008; 12 U 65/08, DB 2008, 2479 bzw.  19.06.2008 &#8211; 8 U 80/07): Die entscheidende Frage ist, ob der Sendebericht unzweifelhaft belegt, dass die Sendung im Empfangsspeicher angekommen ist. Diese technische Frage war einem Sachverst&#228;ndigen vorgelegt worden, welcher das Risiko einer Fehl&#252;bertragung trotz OK-Vermerks mit 0 % bewertete. Damit h&#228;lt der Senat den Beweis f&#252;r erbracht.</p>
<p>Doch Vorsicht: Der Empf&#228;nger kann immer noch den Gegenbeweis erbringen (z. B. mittels Empfangsjournal). Das d&#252;rfte allerdings eher eine theoretische M&#246;glichkeit sein.</p>
<p>Endg&#252;ltige Klarheit wird nun hoffentlich bald der BGH schaffen, bei dem exakt diese Frage noch anh&#228;ngig ist ((Az. IV ZR 233/08).</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.rechthaber.com/zugangsbeweis-per-fax-sendeprotokoll-also-doch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sicherungsreallast und Grundbucheintragung</title>
		<link>http://www.rechthaber.com/sicherungsreallast-und-grundbucheintragung/</link>
		<comments>http://www.rechthaber.com/sicherungsreallast-und-grundbucheintragung/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 15 Feb 2009 19:14:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Prof. Dr. Herbert Grziwotz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anwälte]]></category>
		<category><![CDATA[Bankrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Vollstreckungsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Grundschuld Reallast]]></category>
		<category><![CDATA[Grundschuldgläubiger]]></category>
		<category><![CDATA[Reallast Sicherungsabrede Zwangsvollstreckungsunterwerfung]]></category>
		<category><![CDATA[Reallast zur Sicherung einer Zahlungsverpflichtung]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherungsreallast und Grundbucheintragung]]></category>
		<category><![CDATA[Verdinglichte Sicherungsabrede]]></category>
		<category><![CDATA[Verdinglichung Sicherungsabrede]]></category>
		<category><![CDATA[Zwangsvollstreckungsunterwerfung]]></category>
		<category><![CDATA[Zweckerklärung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.rechthaber.com/?p=1350</guid>
		<description><![CDATA[Reallast, Sicherungsabrede und Zwangsvollstreckungsunterwerfung Ebenso wie eine Grundschuld kann auch eine Reallast zur Sicherung einer Zahlungsverpflichtung dienen. Es muss sich um eine wiederkehrende und bestimmbare Leistung handeln (§ 1105 Abs. 1 BGB). Meist sichert sie Zahlungspflichten im Rahmen von &#220;bergabevertr&#228;gen, n&#228;mlich Leibrenten oder dauernde Lasten (vgl. Mayer, Der &#220;bergabevertrag, 2. Aufl. 2001, Rn. 350 ff.). [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Reallast, Sicherungsabrede und Zwangsvollstreckungsunterwerfung</h4>
<p>Ebenso wie eine Grundschuld kann auch eine Reallast zur Sicherung einer Zahlungsverpflichtung dienen. Es muss sich um eine wiederkehrende und bestimmbare Leistung handeln (§ 1105 Abs. 1 BGB). Meist sichert sie Zahlungspflichten im Rahmen von &#220;bergabevertr&#228;gen, n&#228;mlich Leibrenten oder dauernde Lasten (vgl. Mayer, Der &#220;bergabevertrag, 2. Aufl. 2001, Rn. 350 ff.). Dingliche Reallast und schuldrechtliche Zahlungsverpflichtung sind durch eine Sicherungsabrede verbunden. Dient die Reallast der Sicherung einer auf Lebenszeit des Berechtigten begrenzten Zahlungsverpflichtung, kann eine L&#246;schungserleichterung nach § 23 Abs. 2 GBO im Grundbuch eingetragen werden, da R&#252;ckst&#228;nde m&#246;glich sind („&#8230; mit dem Vermerk, dass zur L&#246;schung der Nachweis des Todes des/der Berechtigten gen&#252;gt&#8221;). Dem &#220;bergeber stehen bei Nichtentrichtung der Zahlung drei M&#246;glichkeiten zur Verf&#252;gung:  (&#8230;)</p>
<p><span id="more-1350"></span>* Er kann die Zahlung der schuldrechtlichen Leibrente vom Vertragspartner verlangen,<br />
* er kann aus der dinglichen Reallast in den belasteten Grundbesitz vollstrecken, da die Reallast &#8211; ebenso wie die Grundpfandrechte &#8211; ein Verwertungsrecht ist, und<br />
* er kann den Eigent&#252;mer, der f&#252;r die w&#228;hrend der Dauer seines Eigentums f&#228;llig werdenden Einzelleistungen aus der Reallast mit seinem gesamten Verm&#246;gen haftet (§ 1108 BGB), pers&#246;nlich in Anspruch nehmen.</p>
<p>Die Zwangsvollstreckungsunterwerfung m&#252;sste deshalb exakt lauten (nach Wolfsteiner, Die vollstreckbare Urkunde, 2. Aufl. 2006, Rn. 27.23): Der &#220;bernehmer unterwirft sich wegen der Verpflichtung zur Zahlung der Leibrente (in der wertgesicherten Form) wegen der bestellten Reallast und wegen der gesetzlichen Verpflichtung, die w&#228;hrend der Dauer seines Eigentums f&#228;llig werdende Leistungen aus der Reallast auch pers&#246;nlich zu erbringen, der sofortigen Zwangsvollstreckung aus dieser Urkunde.</p>
<h4>Die Verdinglichung der Sicherungsabrede</h4>
<p>Bei der Sicherungsgrundschuld kann die Sicherungsabrede („Zweckerkl&#228;rung&#8221;) nicht in das Grundbuch eingetragen werden. Der Grundst&#252;ckseigent&#252;mer konnte deshalb einem neuen Grundschuldgl&#228;ubiger nach einer Abtretung keine Einreden aus dem Kreditvertrag entgegen halten (BGHZ 103, 72/81). Dies hat der Gesetzgeber im Rahmen des Risikobegrenzungsgesetzes (§ 1192 Abs. 1a BGB) teilweise korrigiert. Eine Eintragung der Sicherungsabrede im Grundbuch ist allerdings bei der Sicherungsgrundschuld weiterhin nicht zul&#228;ssig (s. nur Sch&#246;ner/St&#246;ber, Grundbuchrecht, 14. Aufl. 2008, Rn. 2290) und wegen der gesetzlichen Normierung auch nicht erforderlich. Ein gutgl&#228;ubiger einredefreier Erwerb ist auch bei Unkenntnis vom Sicherungscharakter nicht m&#246;glich.</p>
<p>Bei der Reallast kann die Sicherungsabrede nach h. M. verdinglicht werden (s. nur OLG Hamm, FGPrax 1998, 9; LG Augsburg, MittBayNot 2005, 47). Grund ist, dass die pers&#246;nliche Haftung des Grundst&#252;ckseigent&#252;mers gem&#228;&#223; § 1108 BGB abbedungen werden kann; das Gesetz l&#228;sst erkennen, dass Modifizierungen des dinglichen Inhalts der Reallast m&#246;glich sind (ablehnend Sch&#246;ner/St&#246;ber, a. a. O., Rn. 1310a). Dadurch soll die doppelte Inanspruchnahme des Eigent&#252;mers vermieden werden. Der Wortlaut ging in den entschiedenen F&#228;llen allerdings dar&#252;ber hinaus, indem er die gegenseitige Anrechnung der Zahlung aus der schuldrechtlichen Rentenverpflichtung und den Anspr&#252;chen aus der Reallast als Leistungsverweigerungsrecht zulie&#223;. Sowohl der jeweilige Grundst&#252;ckseigent&#252;mer als auch der jeweilige Rentenberechtigte sollten die Zahlung verweigern k&#246;nnen, wenn bereits aus der anderen Verpflichtung geleistet wurde (vgl. Krau&#223;, &#220;berlassungsvertr&#228;ge in der Praxis, 2006, Rn. 1234 f.). Eintragungsf&#228;hig ist jedoch nur die Einrede des Eigent&#252;mers nicht diejenige des schuldrechtlich Leistungspflichtigen. Deshalb muss die Formulierung lauten:</p>
<p>Die Zahlungen aus der schuldrechtlichen Rentenverpflichtung und die dinglichen Anspr&#252;che aus der Reallast sind jeweils gegeneinander anzurechnen. Dem Rentenverpflichteten und dem Grundst&#252;ckseigent&#252;mer steht ein Leistungsverweigerungsrecht als Einrede zu, wenn der Rentenbetrag aus einer dieser Verpflichtungen geleistet wurde. Die Eintragung der Einrede des Eigent&#252;mers in das Grundbuch bei der Reallast wird bewilligt und beantragt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.rechthaber.com/sicherungsreallast-und-grundbucheintragung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>New Jersey wird zwangsversteigert</title>
		<link>http://www.rechthaber.com/new-jersey-wird-zwangsversteigert/</link>
		<comments>http://www.rechthaber.com/new-jersey-wird-zwangsversteigert/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Feb 2009 09:36:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Gleiten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vollstreckungsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Zwangsversteigerung Immobilien USA]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.rechthaber.com/?p=1326</guid>
		<description><![CDATA[Die USA durchleiden eine einzigartige Welle von Zwangsversteigerungen. Im Unterschied zum deutschen Zwangsversteigerungsverfahren geht das &#8220;Foreclosure&#8221; dort vergleichsweise schnell, schmerzhaft und oft auch wirtschaftlich unlogisch vonstatten. Letzteres, weil viele H&#228;user im Auftrag der Gl&#228;ubigerbank erst mal zwangsger&#228;umt werden, ohne dass ein K&#228;ufer oder auch nur Nachmieter vorhanden ist. Folge: Das Haus steht leer, verf&#228;llt und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die USA durchleiden eine einzigartige Welle von Zwangsversteigerungen. Im Unterschied zum deutschen Zwangsversteigerungsverfahren geht das &#8220;Foreclosure&#8221; dort vergleichsweise schnell, schmerzhaft und oft auch wirtschaftlich unlogisch vonstatten. Letzteres, weil viele H&#228;user im Auftrag der Gl&#228;ubigerbank erst mal zwangsger&#228;umt werden, ohne dass ein K&#228;ufer oder auch nur Nachmieter vorhanden ist. Folge: Das Haus steht leer, verf&#228;llt und wird &#8211; in schlechteren Neighborhoods &#8211; in k&#252;rzester Zeit demoliert. Versteigerungserl&#246;s null. Wenigstens online-Portale wie foreclosure.com oder realtytrac.com profitieren von der Misere. Die <a title="SZ Foreclosure" href="http://www.sueddeutsche.de/immobilien/383/458038/text/" target="_blank">heutige SZ berichtet</a> &#252;ber ein neues, makabres Hobby vieler Amerikaner: Im Intermal schnell checken, ob Nachbars Haus schon versteigert wird. In manchen Gegenden (u.a. New Jersey) wird im Durchschnitt bereits ein Haus von 150 zwangsversteigert.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.rechthaber.com/new-jersey-wird-zwangsversteigert/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Europ&#228;isches Mahnverfahren</title>
		<link>http://www.rechthaber.com/europaeisches-mahnverfahren/</link>
		<comments>http://www.rechthaber.com/europaeisches-mahnverfahren/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 Feb 2009 10:07:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Groll</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anwälte]]></category>
		<category><![CDATA[Inkasso]]></category>
		<category><![CDATA[Prozessrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Vollstreckungsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[europäisches Mahnverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[europäisches Vollstreckungsverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Gerichtsatlas]]></category>
		<category><![CDATA[Vollstreckungsverfahren in Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Zwangsvollstreckung geringfügiger Forderungen]]></category>
		<category><![CDATA[zwangsvollstreckung im Ausland]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.rechthaber.com/?p=1227</guid>
		<description><![CDATA[Eine Forderung im Ausland zu vollstrecken ist &#8211; auch innerhalb der Europ&#228;ischen Union &#8211; noch immer kompliziert und aufwendig. Dies st&#246;rt auch die EU, da es den gemeinsamen Markt behindert, wenn die Wirtschaftsakteure bef&#252;rchten m&#252;ssen, ihre Forderungen nicht oder nur mit unverh&#228;ltnism&#228;&#223;igem Aufwand durchsetzen zu k&#246;nnen. Deshalb wurde nun ein europ&#228;isches Mahnverfahren eingef&#252;hrt, seit 1.1.2009 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Forderung im Ausland zu vollstrecken ist &#8211; auch innerhalb der Europ&#228;ischen Union &#8211; noch immer kompliziert und aufwendig. Dies st&#246;rt auch die EU, da es den gemeinsamen Markt behindert, wenn die Wirtschaftsakteure bef&#252;rchten m&#252;ssen, ihre Forderungen nicht oder nur mit unverh&#228;ltnism&#228;&#223;igem Aufwand durchsetzen zu k&#246;nnen. Deshalb wurde nun ein europ&#228;isches Mahnverfahren eingef&#252;hrt, seit 1.1.2009 auch ein modifiziertes Procedere f&#252;r geringf&#252;gige Forderungen. F&#252;r das europ&#228;ische Mahnverfahren ist das Amtsgericht Wedding zentral zust&#228;ndig. Die Formulare f&#252;r beide Verfahren sind verf&#252;gbar unter <a title="Europ&#228;isches Mahnverfahren" href="http://ec.europa.eu/justice_home/judicialatlascivil/html/index_de.htm" target="_blank">http://ec.europa.eu/justice_home/judicialatlascivil/html/index_de.htm</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.rechthaber.com/europaeisches-mahnverfahren/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zentrales Mahngericht gibt Quellcodes frei</title>
		<link>http://www.rechthaber.com/zentrales-mahngericht-gibt-quellcodes-frei/</link>
		<comments>http://www.rechthaber.com/zentrales-mahngericht-gibt-quellcodes-frei/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 Feb 2009 09:58:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Groll</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anwälte]]></category>
		<category><![CDATA[Inkasso]]></category>
		<category><![CDATA[Prozessrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Vollstreckungsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[automatisiertes gerichtliches Mahnverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Barcode Mahnanträge]]></category>
		<category><![CDATA[zentrales Mahnverfahren]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.rechthaber.com/?p=1222</guid>
		<description><![CDATA[Das Amtsgericht Coburg &#8211; Zentrales Mahngericht f&#252;r Bayern &#8211; hat den Quellcode f&#252;r die Erstellung von Papierantr&#228;gen mit Barcode zur allgemeinen Nutzung freigegeben. Jede Kanzlei kann somit nun &#8211; entsprechende Kanzleisoftware vorausgesetzt &#8211; selbst einen Papier-Barcode-Antrag erzeugen und in der Kanzlei ausdrucken. Ohne Internetverbindung oder Signaturkarte. Die aktuellen Konditionen der Koordinierungsstelle f&#252;r das automatisierte gerichtliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Amtsgericht Coburg &#8211; Zentrales Mahngericht f&#252;r Bayern &#8211; hat den Quellcode f&#252;r die Erstellung von Papierantr&#228;gen mit Barcode zur allgemeinen Nutzung freigegeben. Jede Kanzlei kann somit nun &#8211; entsprechende Kanzleisoftware vorausgesetzt &#8211; selbst einen Papier-Barcode-Antrag erzeugen und in der Kanzlei ausdrucken. Ohne Internetverbindung oder Signaturkarte. Die aktuellen Konditionen der Koordinierungsstelle f&#252;r das automatisierte gerichtliche Mahnverfahren (AMV) finden Sie <a href="http://www.rak-muenchen.de/fileadmin/downloads/06-Mitgliederservice/04-Mitteilungsblatt%20Newsletter/02-Newsletter/2009/01-09%20Barcode-Konditionen%20AMV.pdf">hier</a>. Informationen zu den (teils unn&#246;tigen und unn&#246;tig teuren) Softwareanforderungen beim automatisierten Mahnverfahren auch <a title="EDA Kosten" href="http://www.rechthaber.com/wer-hat-angst-vor-eda/" target="_self">hier</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.rechthaber.com/zentrales-mahngericht-gibt-quellcodes-frei/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>K&#252;ndigung per e-Mail auch noch nach Ablauf von 3 Wochen anfechtbar</title>
		<link>http://www.rechthaber.com/kuendigung-per-e-mail-auch-noch-nach-ablauf-von-3-wochen-anfechtbar/</link>
		<comments>http://www.rechthaber.com/kuendigung-per-e-mail-auch-noch-nach-ablauf-von-3-wochen-anfechtbar/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Jan 2009 17:39:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Groll</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Vollstreckungsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[arbeitgeber hat gekündigt]]></category>
		<category><![CDATA[arbeitgeber insolvent]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitgeber pleite]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitnehmerschutz]]></category>
		<category><![CDATA[firma hat gekündigt]]></category>
		<category><![CDATA[ist Kündigung wirksam]]></category>
		<category><![CDATA[Kündigung]]></category>
		<category><![CDATA[Kündigungsfristen]]></category>
		<category><![CDATA[Kündigungsschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Kündigungsschutzprozess]]></category>
		<category><![CDATA[Präklusion]]></category>
		<category><![CDATA[Was tun bei Kündigung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.rechthaber.com/?p=902</guid>
		<description><![CDATA[Bei K&#252;ndigungen im Arbeitsrecht denkt jeder Anwalt sofort an die 3-w&#246;chige Pr&#228;klusionsfrist. L&#228;sst der gek&#252;ndigte Arbeitnehmer also drei Wochen verstreichen, dann gilt die K&#252;ndigung in der Regel als wirksam, auch wenn sie in Wahrheit nicht gerechtfertigt war. Von diesem eisernen Grundsatz gibt es aber doch Ausnahmen: Versendet ein Arbeitgeber eine K&#252;ndigung an einen Arbeitnehmer per [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei K&#252;ndigungen im Arbeitsrecht denkt jeder Anwalt sofort an die 3-w&#246;chige Pr&#228;klusionsfrist. L&#228;sst der gek&#252;ndigte Arbeitnehmer also drei Wochen verstreichen, dann gilt die K&#252;ndigung in der Regel als wirksam, auch wenn sie in Wahrheit nicht gerechtfertigt war. Von diesem eisernen Grundsatz gibt es aber doch Ausnahmen:</p>
<p><span id="more-902"></span>Versendet ein Arbeitgeber eine K&#252;ndigung an einen Arbeitnehmer per E-Mail, kann der Arbeitnehmer diese K&#252;ndigung wegen Formunwirksamkeit auch noch nach Ablauf der Dreiwochenfrist f&#252;r eine K&#252;ndigungsschutzklage geltend machen. (Urteil des Landesarbeitsgerichts K&#246;ln vom 19.03.2008; Az.: 7 Sa 919/07).</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p>Weitere Informationen zum K&#252;ndigungsschutz:</p>
<p>- <a title="K&#252;ndigung und Sozialauswahl" href="http://www.rechthaber.com/alles-zu-kuendigungsschutz-und-sozialauswahl/" target="_self">Alles zu K&#252;ndigungsschutz und Sozialauswahl</a></p>
<p>- <a title="Checkliste Betriebsnedingte K&#252;ndigung" href="http://www.rechthaber.com/betriebsbedingte-kuendigung-eine-checkliste/" target="_self">Checkliste: Betriebsbedingte K&#252;ndigung</a></p>
<p>- <a title="Arbeitgeber insolvent" href="http://www.rechthaber.com/mein-arbeitgeber-ist-insolvent-was-nun/" target="_self">Arbeitgeber ist insolvent: was tun?</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.rechthaber.com/kuendigung-per-e-mail-auch-noch-nach-ablauf-von-3-wochen-anfechtbar/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Basiszins st&#252;rzt ab</title>
		<link>http://www.rechthaber.com/basiszins-stuerzt-ab/</link>
		<comments>http://www.rechthaber.com/basiszins-stuerzt-ab/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 03 Jan 2009 13:51:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Schmeilzl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anwälte]]></category>
		<category><![CDATA[Inkasso]]></category>
		<category><![CDATA[Vollstreckungsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Ansprüche beitreiben]]></category>
		<category><![CDATA[anwaltliches Inkasso]]></category>
		<category><![CDATA[anwaltliches mahnschreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Anwaltsinkasso]]></category>
		<category><![CDATA[Basiszinssatz]]></category>
		<category><![CDATA[Basiszinssatz 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Forderungen beitreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Forderungen beitreiben durch Anwalt]]></category>
		<category><![CDATA[Forderungsbeitreibung]]></category>
		<category><![CDATA[gesetzlicher Verzugszins]]></category>
		<category><![CDATA[Höhe Verzugszins 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Inkasso durch Anwalt]]></category>
		<category><![CDATA[Verzugsschaden]]></category>
		<category><![CDATA[Verzugszins]]></category>
		<category><![CDATA[Verzugszinsen geltend machen]]></category>
		<category><![CDATA[Verzugszinsen verlangen]]></category>
		<category><![CDATA[was ist Basiszinssatz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.rechthaber.com/?p=1238</guid>
		<description><![CDATA[Zum 1.1.2009 fiel der Basiszinssatz von 3,19 auf 1,62 Prozent, hat sich also glatt halbiert. Dies wirkt sich in der Praxis massiv aus, da die gesetzlichen Verzugszinsen mit dem Basiszinssatz verkn&#252;pft sind. Der gesetzliche Verzugszins betr&#228;gt ab 1.1.2009 somit nun 6,62 Prozent (§ 288 Absatz 1 Satz 2 BGB), bei Gesch&#228;ften zwischen Unternehmern 9,62 Prozent [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum 1.1.2009 fiel der Basiszinssatz von 3,19 auf 1,62 Prozent, hat sich also glatt halbiert. Dies wirkt sich in der Praxis massiv aus, da die gesetzlichen Verzugszinsen mit dem Basiszinssatz verkn&#252;pft sind. Der <strong>gesetzliche Verzugszins</strong> betr&#228;gt ab 1.1.2009 somit nun <strong>6,62 Prozent</strong> (§ 288 Absatz 1 Satz 2 BGB), bei Gesch&#228;ften zwischen Unternehmern <strong>9,62 Prozent</strong> (§ 288 Abs. 2 BGB).  Zum Hintergrund:  (&#8230;)</p>
<p><span id="more-1238"></span>Die Deutsche Bundesbank setzt den Basiszinssatz alle sechs Monate neu fest. Er ver&#228;ndert sich jeweils zum 1. Januar und 1. Juli eines Jahres um die Prozentpunkte, um welche seine Bezugsgr&#246;&#223;e seit der letzten Ver&#228;nderung des Basiszinssatzes gestiegen oder gefallen ist. Die relevante Bezugsgr&#246;&#223;e f&#252;r den Basiszins ist wiederum der f&#252;r die j&#252;ngste Hauptrefinanzierungsoperation der Europ&#228;ischen Zentralbank ma&#223;gebliche Zinssatz.</p>
<p>Weitere Informationen zur <a title="Inkasso" href="http://www.rechthaber.com/schneller-zum-geld-durch-inkassobuero-wirklich/" target="_self">Geltendmachung von Verzugszinsen, Inkasso und professioneller Forderungsbeitreibung hier</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.rechthaber.com/basiszins-stuerzt-ab/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

