Däutshe Schprache, schwehre Sprak: Der falscheste Brief aller Zeiten

Der Gegneranwalt hatte den ausdrücklichen Auftrag seines (wohlgemerkt deutschen) Mandanten, dieses Schreiben an mich weiterzuleiten. Er hatte wohl die Befürchtung, sein Anwalt könne den Sachverhalt niemals in so treffende Worte kleiden. Zuerst hielt ich das Ganze für einen Rache-Scherz unseres Sekretariats, weil ich erst vor kurzem die Lektüre des Buches „Stilkunde für Juristen“ empfohlen hatte. Aber nein. Dieser Brief ist: (1) echt und (2) vom Autor völlig ernst gemeint.

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Ein Kommentar zu “Däutshe Schprache, schwehre Sprak: Der falscheste Brief aller Zeiten”

  1. Schenkst du mir eine Tite Deitsch?
    Leider sind derartige Vergewaltigungen unserer Muttersprache heutzutage „normal“.
    Duden kommt, seit der Rechtschreibreform in seinem Grab sowieso nicht mehr zur Ruhe und den Rest erledigen unsere Schulen.
    Man schämt sich Deutsch noch als Muttersprache zu benennen.

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