Die Anwalts-Betrüger aus New York: Auch schon reingefallen?

Die Rechtsanwaltskammer München warnt im aktuellen Rundschreiben vor einer Betrügerbande, die Anwaltskanzleien anschreibt, ein lukratives Erbrechtsmandat avisiert und um einen Termin bittet.  (…)

Auch wir erhielten Mitte Dezember 2008 ein Schreiben eines Herrn Ritter, angeblich aus Queens, New York. Er sei am 20. Dezember ohnehin in München und könne vorbeikommen. Wir sollten den Termin brieflich seinem Bruder in Berlin (Postfachadresse) bestätigen. Kein Telefon, kein Fax. Mir kam das spanisch vor, so dass wir nichts geschrieben haben. Seither grämte ich mich manchmal, ob ich mir dadurch eine lukrative Nachlassabwicklung eines New Yorker Millionärs entgehen ließ. Seit der Warnung durch die Kammer bin ich beruhigt und werde nie mehr meinem Bauchgefühl misstrauen. Hier die Nachricht aus dem RAK-Newsletter:

„Betrügerische Masche: Die Rechtsanwaltskammer wurde abermals darauf aufmerksam gemacht, dass Anwaltskanzleien per Telefax aus New York mit der Absenderadresse „54 20th Road, Queens, NY 11105 New York“ ein lukratives nachlassrechtliches Mandat angetragen wurde. Absender sind unterschiedliche Personen mit der gleichen Adresse. Angegeben ist auch eine postalische Adresse in Deutschland. Bereits in der Vergangenheit wurde darauf hingewiesen, dass entsprechende Antwortschreiben der Kanzleien allein zum Ziel haben, das Konto und die Unterschrift des fraglichen Rechtsanwalts zu erhalten, um mit Unterschriftsfälschungen Abbuchungen bzw. Überweisungen vornehmen zu können.“

Ein Kommentar zu “Die Anwalts-Betrüger aus New York: Auch schon reingefallen?”

  1. Wir haben den gleichen Brief erhalten, mit dem selben Ergebnis: Kein „Mandat“, keine Abbuchung; Glück gehabt!

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