„Gegnerliste“ auf Kanzleiwebsite stellen?

Im Wettbewerb um das Mandat suchen die rund 155.000 Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte (Statistik hier) nach guten Marketing-Ideen. Manche arbeiten graphisch zwar immer noch mit den klassischen Klischees Robe, Gesetzestext, Säule, Justizia und natürlich Paragraphenzeichen (allesamt hier vereint auf einer einzigen Anwaltswebsite). Auf anderen Kanzleiwebsites findet man jedoch auch so manch verblüffende Angabe: Über die Spezialisten für alles hatten wir bereits berichtet. Kollege Meyer wählt einen anderen Ansatz. Auf seiner sonst eher spartanischen Website findet man eine „Gegnerliste“, also eine Liste von Unternehmen, gegen die ihm Mandate erteilt wurden. Und die ist ganz schön lang. Das who is who der deutschen (Medien-)Wirtschaft. Beeindruckend. Meinen Neid erregend. Aber macht man das? Darf man das? Bringt das ‚was? So viele Fragen. Und übrigens: Wieder ein Spezialist, diesmal für Presserecht (siehe die Diskussion gestern)

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4 Kommentare zu “„Gegnerliste“ auf Kanzleiwebsite stellen?”

  1. […] Rechthaber diskutieren über die Zulässigkeit von Gegnerlisten als […]

  2. “Gegnerliste …meinen Neid erregend“ Warum – weil der Kollege gegen alle diese Firmen (möglicherweise) schon einmal verloren hat? Oder schlicht: Viel Feind, viel Ehr?

  3. […] aktuelle Diskussion (hier und hier) um die Veröffentlichung von Gegnerlisten auf einer Kanzleiwebsite oder in […]

  4. […] für juristischen Kloakenfunk und anderes? und dann der vom heutigen Tag unter dem Titel “Gegnerliste” auf Kanzleiwebsite stellen? In beiden Beiträgen werden HPs von Kollegen und deren Inhalt bewertet und die Frage gestellt, […]

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