Jetzt hab ich’s schriftlich von DHL: Sigourni entschuldigt sich bei mir!

Nein, leider nicht Sigourney Weaver. Die hätte das Paket (Hintergrund für Nichteingeweihte hier) sicher – auch neben der Bekämpfung schleimiger Aliens – doch noch gefunden. Die Sigourni mit „i“ versichert mir dagegen nur, dies allerdings im schönsten Oxford-English und mit Queen-Elisabeth-Wappen (DHL_UK), her sincere regret on behalf of DHL.  Bei der Formulierung von Entschuldigungsschreiben kann sich die Deutsche Post jedenfalls ein Scheibchen abschneiden: „Unfortunately, despite extensive searches being carried out [man sieht förmlich die britischen DHL-Mitarbeiter jeden Winkel aller Lieferfahrzeuge durchsuchen] we have been unable to ascertain the whereabouts of the shipment. Consequently, I regret that we have had no option but to declare this consignment lost in transit.“ Da staunt der deutsche Kurierdienstnutzer: „Lost in transit“. Da schwingt ein Hauch Scarlett Johansson mit, aber auch ein wenig David Lynch. Jedenfalls klingt es eindeutig nach Mystik und höheren Mächten. Nicht nach banalem Verschlampen von Unterlagen durch einen gehetzten und vermutlich unterbezahlten DHL-Fahrer. Zum Vergleich: Die Münchner Version hätte eher so geklungen: „Mei, mia finden eahna Packl nimma. Do kenna mia etz oba a nix mea macha. Tuat uns leid.“ Dann lieber the British way: Bei uns funktioniert zwar nichts, dafür haben wir vollendete Umgangsformen. Have a lovely day everyone!

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