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	<title>Rechthaber &#187; Anwaltshonorar</title>
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	<description>Hier bekommen Sie ihr Recht !</description>
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		<title>Die oft verschenkte Anwaltsgeb&#252;hr: Terminsgeb&#252;hr bei schriftlichem Vergleich ohne m&#252;ndliche Verhandlung</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 15:07:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Schmeilzl</dc:creator>
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		<category><![CDATA[§ 278 VI ZPO]]></category>

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		<description><![CDATA[Was viele &#8211; nicht nur junge &#8211; Kollegen oft nicht in Rechnung stellen: Wird in einem in erster Instanz gef&#252;hrten Zivilprozess &#252;ber den rechtsh&#228;ngigen Anspruch (auf Vorschlag des Gerichts) ein schriftlicher Vergleich nach § 278 VI ZPO geschlossen, entsteht f&#252;r den beauftragten Prozessbevollm&#228;chtigten – neben einer 1,3 Verfahrensgeb&#252;hr nach NR. 3100 VV und einer 1,0 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was viele &#8211; nicht nur junge &#8211; Kollegen oft nicht in Rechnung stellen: Wird in einem in erster Instanz gef&#252;hrten Zivilprozess &#252;ber den rechtsh&#228;ngigen Anspruch (auf Vorschlag des Gerichts) ein schriftlicher Vergleich nach § 278 VI ZPO geschlossen, entsteht f&#252;r den beauftragten Prozessbevollm&#228;chtigten – neben einer 1,3 Verfahrensgeb&#252;hr nach NR. 3100 VV und einer 1,0 Einigungsgeb&#252;hr nach Nr. 1003 VV – <strong>auch eine 1,2 Terminsgeb&#252;hr</strong> nach Nr. 3104 VV. Wer einen ungl&#228;ubigen Anwalt auf der Gegenseite davon &#252;berzeugen muss m&#246;ge den BGH-Beschluss vom 27.10.2005 – III ZB 42/05 (OLG N&#252;rnberg) zitieren, hier angef&#252;gt als <a href="http://www.rechthaber.com/wp-content/uploads/2011/12/774.pdf">PDF-Download</a>.</p>
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]]></content:encoded>
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		<title>Aktenversendungspauschale: Weiterberechnung MIT Umsatzsteuer! (BGH 6.4.2011)</title>
		<link>http://www.rechthaber.com/aktenversendungspauschale-weiterberechnung-mit-umsatzsteuer-bgh-6-4-2011/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Jun 2011 09:30:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Schmeilzl</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Aktenversndungspauschale mit oder ohne USt MwSt]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein ewiger Streitpunkt zwischen Kanzleien und Rechtsschutzversicherungen: Muss letztere die Umsatzsteuer erstatten, die auf die Aktenversendungspauschale entf&#228;llt? Die Versicherungen stellten sich oft auf die Position, es handele sich dabei um einen Durchlaufposten, so dass darauf keine Umsatzsteuer entf&#228;llt. Falsch. Der BGH sprach nun im Urteil vom 06.04.2011 (AZ: IV ZR 232/08) endlich ein kl&#228;rendes Machtwort: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Tahoma;">Ein ewiger Streitpunkt zwischen Kanzleien und Rechtsschutzversicherungen: Muss letztere die Umsatzsteuer erstatten, die auf die Aktenversendungspauschale entf&#228;llt? Die Versicherungen stellten sich oft auf die Position, es handele sich dabei um einen Durchlaufposten, so dass darauf keine Umsatzsteuer entf&#228;llt. Falsch. Der BGH sprach nun im </span><span style="font-family: Tahoma;">Urteil vom 06.04.2011 </span><span style="font-family: Tahoma;">(AZ: IV ZR 232/08) </span><span style="font-family: Tahoma;">endlich ein kl&#228;rendes Machtwort: Die Aktenversendungspauschale unterliegt nach  § 10 Abs. 1 UStG der Umsatzsteuer und ist kein durchlaufender  Posten iSd § 10 Abs. 1  Satz 6 UStG. Die auf die Aktenversendungspauschale entfallende Umsatzsteuer geh&#246;rt somit zur  gesetzlichen Verg&#252;tung des Rechtsanwalts, die der</span><strong> <span style="font-family: Tahoma;">Rechtsschutzversicherer</span></strong><span style="font-family: Tahoma;"> seinem Versicherungsnehmer nach den ARB (im vorliegenden Verfahren lag noch die Version 2002 zugrunde) zu erstatten  hat. Hintergrund der Entscheidung ist der nunmehr entschiedene Streit im  Bereich des OWiG, ob der Mandant oder der Rechtsanwalt Kostenschuldner  ist. Zwar erfolge die Akteneinsicht regelm&#228;&#223;ig im Interesse des  Mandanten, sie stelle jedoch f&#252;r den Rechtsanwalt eine bedeutende  Arbeitserleichterung dar, weswegen es gerechtfertigt sei, ihn als  Schuldner der Versendungspauschale anzusehen.</span></p>
<address><span style="color: #ffffff;"><span style="font-family: Tahoma;">.</span></span><br />
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<p> &#8211; <a href="../doppelt-so-viele-anwaelte-als-1996/" target="_self">Verdoppelung der Anwaltszahlen seit 1996</a></address>
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		</item>
		<item>
		<title>Anwaltsgeb&#252;hren: DAV und BRAK fordern 15%ige Erh&#246;hung. Und zwar sofort</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Dec 2010 13:39:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Gleiten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Deutscher Anwaltverein und Bundesrechtsanwaltskammmer sind sich einig: Die Geb&#252;hrens&#228;tze des Rechtsanwaltsverg&#252;tungsgesetzes (RVG, fr&#252;her BRAGO) sind seit Jahren zu niedrig und m&#252;ssen erh&#246;ht werden. DAV-Pr&#228;sident, Rechtsanwalt Prof. Dr. Ewer und BRAK-Pr&#228;sident Filges &#252;bergaben der Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger gestern (15.12.2010) ein gemeinsames Schreiben, mit dem die Forderung des DAV auf 15 %-ige Anpassung der Anwaltsgeb&#252;hren, der sich die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Deutscher Anwaltverein und Bundesrechtsanwaltskammmer sind sich einig: Die Geb&#252;hrens&#228;tze des Rechtsanwaltsverg&#252;tungsgesetzes (RVG, fr&#252;her BRAGO) sind seit Jahren zu niedrig und m&#252;ssen erh&#246;ht werden. DAV-Pr&#228;sident, Rechtsanwalt Prof. Dr. Ewer und BRAK-Pr&#228;sident Filges &#252;bergaben der Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger gestern (15.12.2010) ein gemeinsames Schreiben, mit dem die Forderung des DAV auf 15 %-ige Anpassung der Anwaltsgeb&#252;hren, der sich die BRAK und die Kammern seit Herbst 2009 angeschlossen haben, nachdr&#252;cklich wiederholt wird. Der DAV hatte diese Forderung schon im April 2008 bei der seinerzeitigen Bundesjustizministerin Zypries erstmals erhoben. Dem Schreiben beigef&#252;gt ist ein „Gemeinsamer Katalog von DAV und BRAK: Vorschl&#228;ge zur strukturellen &#196;nderung bzw. Erg&#228;nzung des RVG&#8221;. Dieser umfasst im Einzelnen 17 Vorschl&#228;ge zur &#196;nderung des RVG im Rahmen der geforderten Geb&#252;hrenanpassung. (Quelle: DAV-Depesche Nr. 48/10 des DeutschenAnwaltVereins vom 16. Dezember 2010)</p>
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]]></content:encoded>
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		<title>Anwaltsgeb&#252;hren f&#252;r Einsteiger</title>
		<link>http://www.rechthaber.com/anwaltsgebuehren-fuer-einsteiger/</link>
		<comments>http://www.rechthaber.com/anwaltsgebuehren-fuer-einsteiger/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 30 Sep 2010 09:01:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Gleiten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anwaltshonorar]]></category>
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		<category><![CDATA[wie berechnet man Anwaltsgebühren]]></category>

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		<description><![CDATA[Die meisten (potentiellen) Mandanten f&#252;rchten sich vor den Anwaltsgeb&#252;hren und k&#246;nnen nicht so recht einsch&#228;tzen, was da an Kosten auf sie zukommt. Der Anwalt muss zwar &#252;ber das Honorar aufkl&#228;ren, aber ob der Mandant das wirklich immer auf die Schnelle versteht, ist fraglich. F&#252;r beide Seiten sind daher gute Erl&#228;uterungen im Internet hilfreich: Der Mandant [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die meisten (potentiellen) Mandanten f&#252;rchten sich vor den Anwaltsgeb&#252;hren und k&#246;nnen nicht so recht einsch&#228;tzen, was da an Kosten auf sie zukommt. Der Anwalt muss zwar &#252;ber das Honorar aufkl&#228;ren, aber ob der Mandant das wirklich immer auf die Schnelle versteht, ist fraglich. F&#252;r beide Seiten sind daher gute Erl&#228;uterungen im Internet hilfreich: Der Mandant kann sich in Ruhe &#252;ber die Kosten informieren und sich &#252;berlegen, ob ihm das Rechtsproblem diese Investition wert ist. Und er kann sich auf die &#8220;Verhandlung&#8221; &#252;ber die Kosten mit dem Anwalt vorbereiten. Der Anwalt erspart sich langwierige Erkl&#228;rungen und kann den Mandanten zur Erstinformation ins Internet schicken.  Brauchbare Websites zum Einstieg sind:</p>
<address>- <a href="http://www.bmj.bund.de/enid/a596ffa7149a48f5cd7a84360a8bbef6,0/Kostenrecht/FAQ_Anwaltsgebuehren_xz.html" target="_blank">Bundesjustizministerium: &#8220;Anwaltshonorare sind Verhandlungssache &#8211; H&#228;ufige Fragen zur Verg&#252;tung von Rechtsanw&#228;lten&#8221;</a> </address>
<address>- <a href="http://www.brak.de/seiten/pdf/RVG/GrundlagenAnwGeb.kurz.pdf" target="_blank">BRAK: Grundlagen der deutschen Anwaltsgeb&#252;hren</a> (f&#252;r ausl&#228;ndische Mandantin <a href="http://www.brak.de/seiten/pdf/RVG/Grundlagen_englisch.pdf">auch in englischer Sprache</a>)<br />
</address>
<address>- <a href="http://anwaltverein.de/interessenvertretung/schwerpunkte/anwaltsgebuehren" target="_blank">DeutscherAnwaltverein: Geb&#252;hrenrecht</a></address>
<p>Weitere Beitr&#228;ge zum Thema Anwaltsgeb&#252;hren <a href="http://www.rechthaber.com/category/rechtsgebiete/anwaltshonorar/" target="_self"><strong>hier</strong></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>30 Prozent mehr Anwaltshonorar: kein Problem</title>
		<link>http://www.rechthaber.com/30-prozent-mehr-anwaltshonorar-kein-problem/</link>
		<comments>http://www.rechthaber.com/30-prozent-mehr-anwaltshonorar-kein-problem/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 14:24:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Gleiten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anwaltshonorar]]></category>
		<category><![CDATA[Anwälte]]></category>
		<category><![CDATA[Bestimmung Rahmengebühr Ermessen]]></category>
		<category><![CDATA[Ermessensspielraum Rechtsanwalt Honorar]]></category>
		<category><![CDATA[wie hoch ist das Rechtsanwaltshonorar]]></category>

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		<description><![CDATA[H&#246;chst erfreuliche Nachrichten enth&#228;lt die aktuelle Depesche des DAV (41/09): Danach hat der Rechtsanwalt einen &#8211; prinzipiell nicht gerichtlich &#252;berpr&#252;fbaren &#8211; Ermessensspielraum von 30 Prozent bei der Bestimmung der RVG-Rahmengeb&#252;hren. Hier der ganze Beitrag aus der DAV-Depesche: 30 % Toleranzbereich bei Bestimmung der Rechtsanwaltsgeb&#252;hr Dem Anwalt steht bei der Bestimmung seiner Rahmengeb&#252;hren gem&#228;&#223; § 14 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>H&#246;chst erfreuliche Nachrichten enth&#228;lt die aktuelle Depesche des DAV (41/09): Danach hat der Rechtsanwalt einen  &#8211; prinzipiell nicht gerichtlich &#252;berpr&#252;fbaren &#8211; Ermessensspielraum von 30 Prozent bei der Bestimmung der RVG-Rahmengeb&#252;hren. Hier der ganze Beitrag aus der DAV-Depesche:</p>
<p><span id="more-1964"></span><strong>30 % Toleranzbereich bei Bestimmung der Rechtsanwaltsgeb&#252;hr</strong></p>
<p>Dem Anwalt steht bei der Bestimmung seiner Rahmengeb&#252;hren gem&#228;&#223; § 14 RVG ein Ermessensspielraum zu. Innerhalb dieses Bereiches ist seine Entscheidung prinzipiell nicht gerichtlich &#252;berpr&#252;fbar. Allerdings muss die von ihm bemessene Geb&#252;hr der Billigkeit entsprechen. &#220;berwiegend wurde ihm hier in der Vergangenheit ein Toleranzbereich von 20 % zugestanden. Seit Geltung des RVG gibt es zunehmend Stimmen in der Literatur, die eine Erweiterung des Toleranzrahmens auf 30 % bef&#252;rworten, da der Geb&#252;hrenrahmen im RVG gegen&#252;ber der BRAGO erweitert worden ist (u. a. Schneider/Wolf „RVG Anwaltkommentar“ 4. A. 2008 zu § 14 RVG, Rn. 76; Mayer/Kroi&#223;/Teubel „Das neue Geb&#252;hrenrecht“ zu § 4, Rn. 95; Hansens/Braun/Schneider „Praxis des Verg&#252;tungsrecht“ 2007, S. 59f.). Dem haben sich nun auch einige Gerichte angeschlossen: LG Potsdam Beschl. v. 16. Dezember 2008, 24 Qs 113/08 ver&#246;ffentlicht unter www.burhoff.de (RVG&gt;Entscheidungen&gt;§ 14); AG Limburg/Lahn Urt. v. 28. Oktober 2008, 4 C 1293/08 in AGS 2009, 161; AG Saarbr&#252;cken Urt. v. 21. Oktober 2005, 42 C 192/05 in RVGreport 2006, 181</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
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<address> </address>
<p>- <a href="../doppelt-so-viele-anwaelte-als-1996/" target="_self">Verdoppelung der Anwaltszahlen seit 1996</a></p>
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		<title>Was zahlt die Rechtsschutzversicherung?</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Feb 2009 11:38:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Schmeilzl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In diesen Beitr&#228;gen (die zu den All Time Top5-Aufrufen auf Rechthaber.com geh&#246;ren) hatten wir geschildert, warum Rechtsschutzversicherungen heutzutage nicht mehr Anwalts Liebling sind. Der Deutsche Anwaltverein hat nun &#220;bersichten auf seine Website gestellt, in denen tabellarisch gegen&#252;ber gestellt wird, welches Honorar einem Anwalt laut RVG zusteht und was Rechtsschutzversicherungen beim Abschluss eines Rationalisierungseinkommens tats&#228;chlich zahlen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In <a href="http://www.rechthaber.com/kritik-an-rechtsschutzversicherern-reisst-nicht-ab/" target="_self">diesen Beitr&#228;gen</a> (die zu den All Time Top5-Aufrufen auf Rechthaber.com geh&#246;ren) hatten wir geschildert, warum Rechtsschutzversicherungen heutzutage nicht mehr Anwalts Liebling sind. Der Deutsche Anwaltverein hat nun &#220;bersichten auf <a title="dav" href="http://www.anwaltverein.de/interessenvertretung/schwerpunkte" target="_blank">seine Website</a> gestellt, in denen tabellarisch gegen&#252;ber gestellt wird, welches Honorar einem Anwalt laut RVG zusteht und was Rechtsschutzversicherungen beim Abschluss eines Rationalisierungseinkommens tats&#228;chlich zahlen wollen.</p>
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		<title>Was ist ein Terminsvertreter?</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Nov 2008 08:55:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Schmeilzl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Terminsvertreter (auch Unterbevollm&#228;chtigter genannt) ist ein Rechtsanwalt am Ort des Prozessgerichtes, der vom prim&#228;r beauftragten Rechtsanwalt (auch Hauptbevollm&#228;chtigter genannt) eingeschaltet wird. Warum ist das n&#246;tig? Wenn ein Mandant vor einem Gericht klagen muss (oder verklagt wird), das von seinem Wohnort weit entfernt ist, kann er sich entweder gleich einen Anwalt am Ort des Prozessgerichts [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Terminsvertreter (auch Unterbevollm&#228;chtigter genannt) ist ein Rechtsanwalt am Ort des Prozessgerichtes, der vom prim&#228;r beauftragten Rechtsanwalt (auch Hauptbevollm&#228;chtigter genannt) eingeschaltet wird. Warum ist das n&#246;tig?</p>
<p><span id="more-434"></span></p>
<p>Wenn ein Mandant vor einem Gericht klagen muss (oder verklagt wird), das von seinem Wohnort weit entfernt ist, kann er sich entweder gleich einen Anwalt am Ort des Prozessgerichts nehmen. Nachteil: Er wird &#8220;seinen&#8221; Anwalt dann nie pers&#246;nlich zu Gesicht bekommen, sondern kann mit ihm nur telefonieren und Unterlagen austauschen. Die Alternative: Er beauftragt einen Anwalt an seinem Wohnort. Mit dem kann er den Fall dann zwar pers&#246;nlich besprechen, allerdings m&#252;sste der Anwalt dann aber zum Verhandlungstermin an den Ort des Prozessgerichts reisen. Dies wird f&#252;r den Anwalt nur dann in Frage kommen, wenn es sich um einen sehr hohen Gegenstandswert handelt oder der Mandant bereit ist, ihm auch die Reisezeit zu bezahlen.</p>
<p>Die L&#246;sung f&#252;r dieses Problem ist der Terminsvertreter (in &#214;sterreich &#8220;Substituent&#8221; genannt), also ein Anwalt am Ort des Gerichts, der f&#252;r den Hauptanwalt in die m&#252;ndliche Verhandlung geht, Antr&#228;ge stellt und Zeugen befragt. &#220;berzeugend auftreten kann der Terminsvertreter in der Verhandlung nat&#252;rlich nur, wenn er die Akte, die ihm der Hauptanwalt rechtzeitig vor dem Verhandlungstermin &#252;bersenden sollte, intensiv studiert und sich in den Fall eindenkt. Hier hapert es in der Praxis manchmal, was man daran erkennt, dass nicht wenige Terminsvertreter den Sachverhalt nicht ganz parat haben und bei der ersten komplexeren R&#252;ckfrage ins Schwimmen geraten. Man sollte also bei der Auswahl darauf achten, dass der Terminsvertreter die Sache ernst nimmt.</p>
<p>Das Rechtsanwaltsverg&#252;tungsgesetz sieht vor, dass der Terminsvertreter f&#252;r die Einarbeitung in die Akte eine 0,65 Verfahrensgeb&#252;hr erh&#228;lt (bei einem Streitwert von 5.000 Euro sind das z.B. 195 Euro) und f&#252;r die Wahrnehmung des Verhandlungstermins die &#252;bliche 1,2 Terminsgeb&#252;hr (im obigen Bsp. 361 Euro).</p>
<p>Die beteiligten Anw&#228;lte k&#246;nnen unter sich allerdings eine andere Aufteilung vereinbaren. Im Hinblick darauf, dass der Terminsvertreter sich intensiv in die Akte einlesen und die Zeugenvernehmung vorbereiten muss, wenn er seine Aufgabe ernst nimmt, sollte ein Terminsvertreter hier nicht den &#8220;billigen Jakob&#8221; machen. In der Praxis &#252;blich ist wohl, dass der Terminsvertreter die 0,65 Geb&#252;hr plus die H&#228;lfte der 1,2 Terminsgeb&#252;hr erh&#228;lt, oft mit einer &#8220;Nachbesserungsklausel&#8221;, nach der ein Terminsvertreter auch die zweite H&#228;lfte der Terminsgeb&#252;hr erh&#228;lt, wenn mehrere m&#252;ndliche Verhandlungstermine n&#246;tig werden. Dies ist aber nur eine Verhandlungsgrundlage. Die beteiligten Anw&#228;lte sollten stets &#252;ber eine faire Geb&#252;hrenteilung im konkreten Einzelfall sprechen.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p>Weitere Informationen zu Terminsvertretung und Anwaltshonorar sowie eine <strong>bundesweite Datenbank von Prozessanw&#228;lten</strong> auf dem Portal <a title="Terminsvertreter" href="http://www.terminsvertreter.com" target="_blank">www.terminsvertreter.com</a>, f&#252;r &#214;sterreich auf dem Portal <a title="Substitutionen" href="http://www.substitutionen.com" target="_blank">www.substitutionen.com</a>. Zum Thema Anwaltshonorar siehe auch die Rubrik <strong>N&#252;tzliche Links</strong>.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
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		<title>Wann darf der Anwalt die H&#246;chstgeb&#252;hr abrechnen? (2,5 Gesch&#228;ftsgeb&#252;hr)</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Sep 2008 13:54:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Groll</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die meisten Anw&#228;lte rechnen f&#252;r die au&#223;ergerichtliche T&#228;tigkeit den vom Rechtsanwaltsverg&#252;tungsgesetz (RVG) vorgesehenen Honorarsatz von 1,3 ab, die sog. Regelgeb&#252;hr. Gegen&#252;ber der Rechtsschutzersicherung ist es ohnehin m&#252;hsam, einen h&#246;heren Satz durchzusetzen, meistens dr&#252;cken die Versicherungen eher in die Gegenrichtung (siehe: Rechtsschutz ist nicht Anwalts Liebling). Doch nicht jedes Mandat ist gleich aufwendig und komplex: Manche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die meisten Anw&#228;lte rechnen f&#252;r die au&#223;ergerichtliche T&#228;tigkeit den vom Rechtsanwaltsverg&#252;tungsgesetz (RVG) vorgesehenen Honorarsatz von 1,3 ab, die sog. Regelgeb&#252;hr. Gegen&#252;ber der Rechtsschutzersicherung ist es ohnehin m&#252;hsam, einen h&#246;heren Satz durchzusetzen, meistens dr&#252;cken die Versicherungen eher in die Gegenrichtung (siehe: <a title="Rechtsschutz ist nicht Anwalts Liebling" href="http://www.rechthaber.com/rechtsschutz-ist-nicht-anwalts-liebling/" target="_blank">Rechtsschutz ist nicht Anwalts Liebling</a>). Doch nicht jedes Mandat ist gleich aufwendig und komplex: Manche F&#228;lle sind bereits mit einem Anwaltsschreiben erledigt, andere ziehen sich &#252;ber Monate oder Jahre. Das RVG erlaubt dem Anwalt daher, in &#252;berdurchschnittlich schwierigen und/oder umfangreichen F&#228;llen mehr abzurechnen, bis hin zur H&#246;chstgeb&#252;hr von 2.5. Wann ist ein Fall aber &#252;berdurchschnittlich? Hierzu ein aktuelles Urteil des AG Mannheim:</p>
<p><span id="more-125"></span></p>
<p>Eine Kanzlei hatte f&#252;r eine Unfallfolgenregulierung eine 2,5 Gesch&#228;ftsgeb&#252;hr (Nr. 2400 VV RVG) f&#252;r die au&#223;erprozessuale T&#228;tigkeit berechnet. Die Rechtsschutzversicherung hatte Vorsch&#252;sse gezahlt und forderte nach Abschluss des Falls einen Teil der Versicherungsleistung zur&#252;ck. Die Kanzlei weigerte sich. Die Rechtsschutzversicherung klagte (aus § 667 BGB: Herausgabepflicht des Beauftragten). Das AG Mannheim (Urteil vom 27.08.2008, Az. 14 C 138/08) wies die Klage ab, da es die H&#246;chstgeb&#252;hr im konkreten Fall als angemessen ansah. Das Gericht holte hierf&#252;r auch kein Gutachten der Rechtsanwaltskammer nach § 14 Abs. 2 RVG ein. Welcher Schadensfall und welcher Arbeitsaufwand lagen zugrunde?</p>
<p><span style="color: #000000;">Der Mandant hatte einen starken Personenschaden erlitten. Es handelte sich somit um einen extremen Lebenseinschnitt. Es lagen Heilungskomplikationen mit Dauerschaden vor, eine weit &#252;berdurchschnittliche Gesamtbearbeitungszeit von 24 Arbeitsstunden und eine &#252;berdurchschnittlich lange Bearbeitungsdauer von zw&#246;lf Monaten. Der Haftpflichtversicherer hatte nicht reguliert, der Haftungsgrund war streitig und Spezialkenntnisse waren erforderlich.</span></p>
<p>Das Urteil ist f&#252;r Anw&#228;lte auch aus weiteren Aspekten interessant. Hier deshalb zum Download:</p>
<p><a href="http://www.rechthaber.com/wp-content/uploads/2008/09/urteil_ag_mannheim_27aug2008.pdf">Urteil_AG_Mannheim_27aug2008</a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: center;">
]]></content:encoded>
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