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	<title>Rechthaber &#187; Anwaltsvergütung</title>
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		<title>Wann darf der Anwalt die H&#246;chstgeb&#252;hr abrechnen? (2,5 Gesch&#228;ftsgeb&#252;hr)</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Sep 2008 13:54:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Groll</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die meisten Anw&#228;lte rechnen f&#252;r die au&#223;ergerichtliche T&#228;tigkeit den vom Rechtsanwaltsverg&#252;tungsgesetz (RVG) vorgesehenen Honorarsatz von 1,3 ab, die sog. Regelgeb&#252;hr. Gegen&#252;ber der Rechtsschutzersicherung ist es ohnehin m&#252;hsam, einen h&#246;heren Satz durchzusetzen, meistens dr&#252;cken die Versicherungen eher in die Gegenrichtung (siehe: Rechtsschutz ist nicht Anwalts Liebling). Doch nicht jedes Mandat ist gleich aufwendig und komplex: Manche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die meisten Anw&#228;lte rechnen f&#252;r die au&#223;ergerichtliche T&#228;tigkeit den vom Rechtsanwaltsverg&#252;tungsgesetz (RVG) vorgesehenen Honorarsatz von 1,3 ab, die sog. Regelgeb&#252;hr. Gegen&#252;ber der Rechtsschutzersicherung ist es ohnehin m&#252;hsam, einen h&#246;heren Satz durchzusetzen, meistens dr&#252;cken die Versicherungen eher in die Gegenrichtung (siehe: <a title="Rechtsschutz ist nicht Anwalts Liebling" href="http://www.rechthaber.com/rechtsschutz-ist-nicht-anwalts-liebling/" target="_blank">Rechtsschutz ist nicht Anwalts Liebling</a>). Doch nicht jedes Mandat ist gleich aufwendig und komplex: Manche F&#228;lle sind bereits mit einem Anwaltsschreiben erledigt, andere ziehen sich &#252;ber Monate oder Jahre. Das RVG erlaubt dem Anwalt daher, in &#252;berdurchschnittlich schwierigen und/oder umfangreichen F&#228;llen mehr abzurechnen, bis hin zur H&#246;chstgeb&#252;hr von 2.5. Wann ist ein Fall aber &#252;berdurchschnittlich? Hierzu ein aktuelles Urteil des AG Mannheim:</p>
<p><span id="more-125"></span></p>
<p>Eine Kanzlei hatte f&#252;r eine Unfallfolgenregulierung eine 2,5 Gesch&#228;ftsgeb&#252;hr (Nr. 2400 VV RVG) f&#252;r die au&#223;erprozessuale T&#228;tigkeit berechnet. Die Rechtsschutzversicherung hatte Vorsch&#252;sse gezahlt und forderte nach Abschluss des Falls einen Teil der Versicherungsleistung zur&#252;ck. Die Kanzlei weigerte sich. Die Rechtsschutzversicherung klagte (aus § 667 BGB: Herausgabepflicht des Beauftragten). Das AG Mannheim (Urteil vom 27.08.2008, Az. 14 C 138/08) wies die Klage ab, da es die H&#246;chstgeb&#252;hr im konkreten Fall als angemessen ansah. Das Gericht holte hierf&#252;r auch kein Gutachten der Rechtsanwaltskammer nach § 14 Abs. 2 RVG ein. Welcher Schadensfall und welcher Arbeitsaufwand lagen zugrunde?</p>
<p><span style="color: #000000;">Der Mandant hatte einen starken Personenschaden erlitten. Es handelte sich somit um einen extremen Lebenseinschnitt. Es lagen Heilungskomplikationen mit Dauerschaden vor, eine weit &#252;berdurchschnittliche Gesamtbearbeitungszeit von 24 Arbeitsstunden und eine &#252;berdurchschnittlich lange Bearbeitungsdauer von zw&#246;lf Monaten. Der Haftpflichtversicherer hatte nicht reguliert, der Haftungsgrund war streitig und Spezialkenntnisse waren erforderlich.</span></p>
<p>Das Urteil ist f&#252;r Anw&#228;lte auch aus weiteren Aspekten interessant. Hier deshalb zum Download:</p>
<p><a href="http://www.rechthaber.com/wp-content/uploads/2008/09/urteil_ag_mannheim_27aug2008.pdf">Urteil_AG_Mannheim_27aug2008</a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: center;">
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