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	<title>Rechthaber &#187; Beihilfe zur Selbsttötung</title>
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		<title>Harsche Kritik an &#8220;Christlicher Patientenverf&#252;gung&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 08:22:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Schmeilzl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung hat in einer Stellungnahme vom 22.8.2011 (hier als PDF-Download) die Brosch&#252;re &#8220;Christliche Patientenvorsorge&#8221; scharf kritisiert. In einem 27-seitigen Rechtsgutachten kommen die Verfasser (Dr. Steffen Augsberg und der K&#246;lner Staatsrechtler Prof. Dr. Wolfram H&#246;fling) zum Ergebnis, die „Christliche Patientenvorsorge“ verkenne grundlegende rechtliche Wertungen, habe einen kaum zu behebenden konstruktiven Grundfehler, schaffe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.hospize.de/" target="_blank">Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung</a> hat in einer Stellungnahme vom 22.8.2011 (hier als <a href="http://www.rechthaber.com/wp-content/uploads/2011/09/Patientenschutz_Hospiz_Stiftung_Stellungnahme_22Aug2011.pdf">PDF-Download</a>) die Brosch&#252;re &#8220;Christliche Patientenvorsorge&#8221; scharf kritisiert. In einem 27-seitigen Rechtsgutachten kommen die Verfasser (Dr. Steffen Augsberg und der <a href="http://www.uni-koeln.de/jur-fak/inststaa/x_team_leitung.htm" target="_blank">K&#246;lner Staatsrechtler Prof. Dr. Wolfram H&#246;fling</a>) zum Ergebnis, die „Christliche Patientenvorsorge“ verkenne grundlegende rechtliche Wertungen, habe einen kaum zu behebenden konstruktiven Grundfehler, schaffe Unklarheiten und verf&#228;lsche die Intentionen des Gesetzgebers. Die konkreten Formulierungsvorschl&#228;ge im Anhang der Brosch&#252;re seien kaum praxistauglich f&#252;r wirklich komplizierte Konstellationen der Entscheidungsfindung am Lebensende.</p>
<p>Harscher geht es kaum. Zum Hintergrund: Bei der neu &#252;berarbeiteten und 2011 von den <a href="http://www.ekd.de/patientenvorsorge/" target="_blank">evangelischen   und katholischen Kirchen Deutschlands</a> gemeinsam herausgegebene <strong>Brosch&#252;re   “Christliche Patientenvorsorge”</strong> (hier als <a href="../wp-content/uploads/2011/07/christliche_patientenvorsorge_2011.pdf">PDF-Download</a>) handelt es sich &#8211; neben der<strong> Brosch&#252;re “Vorsorge f&#252;r Unfall, Krankheit und Alter”</strong> des Bayerischen Justizministeriums (hier als <a href="http://www.verwaltung.bayern.de/Anlage1928142/VorsorgefuerUnfall,KrankheitundAlter.pdf" target="_blank">PDF-Download)</a> &#8211; um eine der  beliebtesten Mustersammlungen zu den Themen Vorsorgevollmacht,   Patientenverf&#252;gung und Betreuungsverf&#252;gung. Im Gesetzgebungsverfahren sprachen sich die Kirchen seinerzeit f&#252;r den sog. Bosbach-Entwurf aus. Danach sollte eine Patientenverf&#252;gung nur f&#252;r die &#196;rzte bindend sein, wenn sich der Patient in der unmittelbaren Sterbephase befand (sog. Reichweitenbegrenzung). F&#252;r andere Konstellationen (z.B. Wachkoma oder Alzheimer-Demenz) sollte eine Patientenverf&#252;gung nicht anwandbar sein. Dieser Entwurf ist nicht Gesetz geworden. Die Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung wirft den Kirchen nun vor, die Reichweitenbegrenzung in ihrer Brosch&#252;re &#8220;durch die Hintert&#252;r&#8221; faktisch doch einzuf&#252;hren. Allerdings erscheint die Stellungnahme der Gutachter auch etwas ideologisch gef&#228;rbt zu sein. Die Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung vertritt eine Position der formalen Autonomie um jeden Preis, die in manchen Konstellationen auch kritisch zu hinterfragen ist. F&#252;r alle, die sich intensiv mit dem Thema Patientenverf&#252;gung auseinandersetzen, ist die Lekt&#252;re der Stellungnahme dennoch spannend und f&#246;rdert die kritische Diskussion &#252;ber unterschiedliche Formularmuster.</p>
<p><strong>Weitere Informationen zur Patientenverf&#252;gung und Palliativmedizin: </strong></p>
<address>- <a href="../ist-eine-patientenverfuegung-sinnvoll/" target="_self">Ist eine Patientenverf&#252;gung sinnvoll?</a><br />
</address>
<address>- <a href="../sterbehilfe-eine-begriffsklaerung/" target="_self">Aktive  und passive Sterbehilfe:  Was bedeuten die   Begriffe eigentlich?</a></address>
<address>- <a href="http://www.sterbehilfe-info.de/das-thema-wird-immer-wichtiger-warum/" target="_blank">“Man ist sich seines Todes nicht mehr sicher”</a></address>
<address>- <a href="http://www.charta-zur-betreuung-sterbender.de/" target="_blank">Gemeinsame Charta zur Behandlung schwerstkranker und    sterbender Menschen in Deutschland</a><br />
</address>
<address>- <a href="../darf-man-demenz-und-wachkomapatienten-verhungern-lassen/" target="_self">Darf man Patienten verhungern lassen? Zwangsweise    k&#252;nstliche Ern&#228;hrung bei Demenz und Wachkoma</a></address>
<address>- <a href="../recht-der-kuenstlichen-ernaehrung-entscheidungsdiagramm-prof-borasio/" target="_self">Recht der k&#252;nstlichen Ern&#228;hrung: Entscheidungsdiagramm    Prof. Borasio</a></address>
<address>- <a href="http://www.sterbehilfe-info.de/bgh-2010-sterbehilfe-ist-nicht-strafbar/#more-197" target="_blank">BGH-Urteil 2010: Sterbehilfe ist nicht strafbar</a></address>
<address>- <a href="http://www.sterbehilfe-info.de/welche-krankheits-szenarien-sind-wichtig/" target="_blank">Vorsorgevollmacht und Patientenverf&#252;gung aus    medizinischer Sicht: Welche Krankheitsszenarien sind wichtig? </a></address>
<address>- <a href="../patientenverfuegung-fuer-den-fall-wachkoma/" target="_self">Patientenverf&#252;gung f&#252;r den Fall “Wachkoma”</a></address>
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		<title>Musterformulare f&#252;r Patientenverf&#252;gung und Vorsorgevollmacht</title>
		<link>http://www.rechthaber.com/musterformulare-fuer-patientenverfuegung-und-vorsorgevollmacht/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Apr 2011 13:24:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Schmeilzl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die beliebteste Mustersammlung zu den Themen Vorsorgevollmacht, Patientenverf&#252;gung und Betreuungsverf&#252;gung ist &#8211; zumindest in S&#252;ddeutschland &#8211; die Brosch&#252;re des Bayerischen Justizministeriums. Sie geht jeden Monat tausendfach &#252;ber die Tresen der Buchhandlungen. Die Wenigsten wissen, dass diese Brosch&#252;re auch kostenlos als PDF-Download verf&#252;gbar ist, n&#228;mlich &#252;ber das Verwaltungsprotal des Freitstaats. Weitere Informationen zum Thema Patientenverf&#252;gung unter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die beliebteste Mustersammlung zu den Themen Vorsorgevollmacht, Patientenverf&#252;gung und Betreuungsverf&#252;gung ist &#8211; zumindest in S&#252;ddeutschland &#8211; die Brosch&#252;re des Bayerischen Justizministeriums. Sie geht jeden Monat tausendfach &#252;ber die Tresen der Buchhandlungen. Die Wenigsten wissen, dass diese Brosch&#252;re auch kostenlos als <a href="http://www.verwaltung.bayern.de/Anlage1928142/VorsorgefuerUnfall,KrankheitundAlter.pdf" target="_blank">PDF-Download</a> verf&#252;gbar ist, n&#228;mlich &#252;ber das <a href="http://www.verwaltung.bayern.de/Gesamtliste-.613.1928150/index.htm" target="_blank">Verwaltungsprotal des Freitstaats</a>.</p>
<address><strong>Weitere Informationen zum Thema Patientenverf&#252;gung unter <a href="http://www.sterbehilfe-info.de/" target="_blank">www.sterbehilfe-info.de</a> sowie in diesen Beitr&#228;gen: </strong></address>
<address>- <a href="../ist-eine-patientenverfuegung-sinnvoll/" target="_self">Ist eine Patientenverf&#252;gung sinnvoll?</a><br />
</address>
<address>- <a href="http://www.sterbehilfe-info.de/das-thema-wird-immer-wichtiger-warum/" target="_blank">“Man ist sich seines Todes nicht mehr sicher”</a></address>
<address>- <a href="http://www.charta-zur-betreuung-sterbender.de/" target="_blank">Gemeinsame Charta zur Behandlung schwerstkranker und  sterbender Menschen in Deutschland</a><br />
</address>
<address>- <a href="../darf-man-demenz-und-wachkomapatienten-verhungern-lassen/" target="_self">Darf man Patienten verhungern lassen? Zwangsweise  k&#252;nstliche Ern&#228;hrung bei Demenz und Wachkoma</a></address>
<address>- <a href="../recht-der-kuenstlichen-ernaehrung-entscheidungsdiagramm-prof-borasio/" target="_self">Recht der k&#252;nstlichen Ern&#228;hrung: Entscheidungsdiagramm  Prof. Borasio</a></address>
<address>- <a href="../sterbehilfe-eine-begriffsklaerung/" target="_self">Aktive und passive Sterbehilfe:  Was bedeuten die Begriffe eigentlich?</a></address>
<address>- <a href="http://www.sterbehilfe-info.de/bgh-2010-sterbehilfe-ist-nicht-strafbar/#more-197" target="_blank">BGH-Urteil 2010: Sterbehilfe ist nicht strafbar</a></address>
<address>- <a href="http://www.sterbehilfe-info.de/welche-krankheits-szenarien-sind-wichtig/" target="_blank">Vorsorgevollmacht und Patientenverf&#252;gung aus  medizinischer Sicht: Welche Krankheitsszenarien sind wichtig? </a></address>
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		<title>Ist eine Patientenverf&#252;gung sinnvoll? &#8211; Expertendiskussion am 23. November</title>
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		<comments>http://www.rechthaber.com/ist-eine-patientenverfuegung-sinnvoll/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 22 Oct 2010 14:41:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Schmeilzl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Infoabend mit Expertenrunde im Caritas-Krankenhaus St. Josef am 23. November Dr. Michael Pawlik, Direktor der Klinik f&#252;r An&#228;sthesie, Intensiv- und Notfallmedizin am Caritas-Krankenhaus St. Josef, Regensburg . Das Thema ist unangenehm. Niemand malt sich gern aus, in welche N&#246;te er durch Krankheit, Unfall oder hohes Alter geraten kann. Die moderne Medizin kann Menschen &#252;ber Monate [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Infoabend mit Expertenrunde im Caritas-Krankenhaus St. Josef am 23. November</strong></p>
<address><a href="http://www.rechthaber.com/wp-content/uploads/2010/10/Dr_Pawlik_2009_DSC_3011.JPG"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2838" title="Dr Michael Pawlik" src="http://www.rechthaber.com/wp-content/uploads/2010/10/Dr_Pawlik_2009_DSC_3011-150x150.jpg" alt="Dr Michael Pawlik" width="150" height="150" /></a></address>
<address> </address>
<address>Dr. Michael Pawlik, Direktor der Klinik f&#252;r An&#228;sthesie, Intensiv- und Notfallmedizin am Caritas-Krankenhaus St. Josef, Regensburg</address>
<address><span style="color: #ffffff;">.</span><br />
</address>
<address> </address>
<p>Das Thema ist unangenehm. Niemand malt sich gern aus, in welche N&#246;te er durch Krankheit, Unfall oder hohes Alter geraten kann. Die moderne Medizin kann Menschen &#252;ber Monate oder Jahre „k&#252;nstlich“ am Leben erhalten, auch wenn sie sich nicht mehr mitteilen k&#246;nnen. Wann denkt man schon in Ruhe dar&#252;ber nach, welche medizinischen Ma&#223;nahmen man in diesen Situationen f&#252;r sich wollen oder ablehnen w&#252;rde. Genau das ist aber n&#246;tig, wenn man eine brauchbare Patientenverf&#252;gung (PV) erstellen will, die nicht zu oberfl&#228;chlich bleibt. Formulierungen wie &#8220;ich will sp&#228;ter nicht an Maschinen h&#228;ngen&#8221; helfen im Ernstfall weder dem Mediziner noch dem Juristen dabei, den wirklichen Willen des Betroffenen zu ermitteln. Wer eine g&#252;ltige Verf&#252;gung treffen will, muss sich daher mit den konkreten M&#246;glichkeiten der heutigen Intensivmedizin sowie der Palliativpflege besch&#228;ftigen (<a href="http://www.charta-zur-betreuung-sterbender.de/" target="_blank">Informationen dazu hier</a>). Nur dann kann man als aufgekl&#228;rter Patient entscheiden, was man f&#252;r sich will. (&#8230;)<span id="more-2835"></span></p>
<p><strong>Das neue Gesetz</strong></p>
<p>Seit einem Jahr steht die PV nun im Gesetz. Davor gab es nur einzelne Urteile, die sich noch dazu widersprachen. Sind nun alle Fragen gekl&#228;rt? Leider nicht. Im Alltag der Kliniken und Heime stellen sich nach wie vor rechtliche, medizinische und ethische Probleme, die der neue §1901a BGB allein nicht l&#246;st. So wird das Gesetz oft missverstanden, ein Arzt sei nun strikt an jede schriftliche Verf&#252;gung gebunden. Eine PV ist aber nur dann verbindlich, wenn der Patient einen ganz bestimmten &#228;rztlichen Eingriff in einer konkret umschriebenen Situation untersagt hat. Da solche konkreten Formulierungen oft fehlen, bleiben auch k&#252;nftig viele Verf&#252;gungen angreifbar. Noch ein Aspekt wird h&#228;ufig &#252;bersehen: Hat der Patient keinen Vorsorgebevollm&#228;chtigten benannt, muss das Gericht erst einen Betreuer bestellen. Faktisch ist eine Vorsorgevollmacht daher mindestens ebenso wichtig ist, wie die PV.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Das aktuelle BGH-Urteil vom 25. Juni 2010 (Az. 2 StR 454/09)</strong><strong> </strong></p>
<p>Beim Thema PV geht vieles durcheinander, auch unter Fachleuten. &#196;rzte und sogar Gerichte (so das LG Fulda in der aktuellen BGH-Entscheidung) verwechseln oft noch die Begriffe aktive und passive Sterbehilfe (<a href="http://www.rechthaber.com/sterbehilfe-eine-begriffsklaerung/" target="_blank">Details dazu hier</a>). In den K&#246;pfen der Mediziner spukt noch immer die Angst vor einer strafrechtlichen Verurteilung, wenn sie lebenserhaltende Ma&#223;nahmen beenden. Aus Furcht vor juristischen Konsequenzen behandeln die &#196;rzte dann weiter, obwohl der Patient dies anders abgeordnet hatte.</p>
<p>Solche &#196;ngste sind aber in der Regel unbegr&#252;ndet, wie der BGH im Juni 2010 erneut bekr&#228;ftigt hat: Eine 76j&#228;hrige Dame lag bereits seit f&#252;nf Jahren im Koma. Eine schriftliche PV gab es nicht, die Patientin hatte aber m&#252;ndlich f&#252;r diesen Fall sehr konkret angeordnet, dass sie k&#252;nstliche Ern&#228;hrung ablehnt. Betreuer, &#196;rzte und Pflegepersonal weigerten sich, diese Anordnung umzusetzen. Die m&#252;ndliche Anordnung war ihnen zu unsicher. Auf den Rat des Anwalts hin schnitt die Tochter nunmehr den Schlauch der Magensonde durch, was die Pfleger aber sofort bemerkten und eine neue Sonde legten. Das LG Fulda verurteilte den Rechtsanwalt wegen versuchten Totschlags. Der BGH hob das Urteil auf und stellte klar, dass ein solches Vorgehen kein strafbares T&#246;tungsdelikt ist, sofern feststeht, dass die Patientin eine solche Behandlung definitiv nicht wollte. Der Wille des Patienten ist zu respektieren. Der Wortlaut des Urteils hier zum <strong>Download</strong>: <a href="http://www.rechthaber.com/wp-content/uploads/2010/10/bgh-2010-06-25.pdf">BGH-2010-06-25</a></p>
<p><strong>Infoabend mit Experten</strong></p>
<p>Aus Anlass des neuen BGH-Urteils l&#228;dt das Caritas-Krankenhaus St. Josef am Dienstag, den <strong>23. November um 18.00 Uhr</strong> zu einem Infoabend mit anschlie&#223;ender Expertendiskussion. Praktiker beleuchten das Thema von drei Seiten: Die &#228;rztliche Sicht beschreibt Dr. Michael Pawlik, Direktor der Klinik f&#252;r An&#228;sthesie, Intensiv- und Notfallmedizin am St. Josef-Krankenhaus. Er stellt den Bezug zur &#228;rztlichen Realit&#228;t her und berichtet aus seiner langj&#228;hrigen Erfahrung als An&#228;sthesist und Notarzt, wie Kliniken im Ernstfall mit einer PV umgehen. Die juristischen Aspekte erl&#228;utert Rechtsanwalt Bernhard Schmeilzl, in der Kanzlei Graf &amp; Partner verantwortlich f&#252;r Medizin- und Erbrecht. Er kennt sowohl die W&#252;nsche der Patienten (die eine PV h&#228;ufig zusammen mit einem Testament erstellen lassen m&#246;chten und daher den Anwalt f&#252;r Erbrecht fragen), kennt aber auch die Probleme der &#196;rzte. Den Abend moderiert Dr. Bernhard Bleyer, Theologe an der Universit&#228;t Regensburg und Referent der Katholischen Akademie f&#252;r Ethik in Medizin und Pflege.</p>
<p>Die Veranstaltung findet im Gro&#223;en Konferenzsaal des Krankenhaus St. Josef, Landshuter Str. 65 statt, ist offen f&#252;r jedermann und kostenlos. Ein kleiner Imbiss wird gereicht. Anmeldung ist erbeten beim Zentrum f&#252;r Aus-, Fort- und Weiterbildung im Krankenhaus St. Josef, Telefon (0941) 782 4010.</p>
<p><a href="http://www.rechthaber.com/wp-content/uploads/2010/10/RA_Schmeilzl_2009_DSC_2964.JPG"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2844" title="RA Bernhard Schmeilzl" src="http://www.rechthaber.com/wp-content/uploads/2010/10/RA_Schmeilzl_2009_DSC_2964-150x150.jpg" alt="RA Bernhard Schmeilzl" width="150" height="150" /></a></p>
<address> </address>
<address>Rechtsanwalt Bernhard Schmeilzl, <a href="http://grafpartner.com/anwaelte/bernhard_schmeilzl/" target="_blank">Kanzlei Graf &amp; Partner</a>, M&#252;nchen &amp; Regensburg</address>
<address><span style="color: #ffffff;">..</span></address>
<address><span style="color: #ffffff;">..<br />
</span></address>
<address> </address>
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<address><strong>Weitere Beitr&#228;ge und Links zu diesem Themengebiet: </strong></address>
<address>- <a href="http://www.sterbehilfe-info.de/das-thema-wird-immer-wichtiger-warum/" target="_blank">“Man ist sich seines Todes nicht mehr sicher”</a></address>
<address>- <a href="http://www.charta-zur-betreuung-sterbender.de/" target="_blank">Gemeinsame Charta zur Behandlung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland</a><br />
</address>
<address>- <a href="../darf-man-demenz-und-wachkomapatienten-verhungern-lassen/" target="_self">Darf man Patienten verhungern lassen? Zwangsweise k&#252;nstliche Ern&#228;hrung bei Demenz und Wachkoma</a></address>
<address>- <a href="../recht-der-kuenstlichen-ernaehrung-entscheidungsdiagramm-prof-borasio/" target="_self">Recht der k&#252;nstlichen Ern&#228;hrung: Entscheidungsdiagramm Prof. Borasio</a></address>
<address>- <a href="../sterbehilfe-eine-begriffsklaerung/" target="_self">Sterbehilfe:  Eine Begriffskl&#228;rung</a></address>
<address>- <a href="http://www.sterbehilfe-info.de/bgh-2010-sterbehilfe-ist-nicht-strafbar/#more-197" target="_blank">BGH-Urteil 2010: Sterbehilfe ist nicht strafbar</a></address>
<address>- <a href="http://www.sterbehilfe-info.de/welche-krankheits-szenarien-sind-wichtig/" target="_blank">Vorsorgevollmacht und Patientenverf&#252;gung aus medizinischer Sicht: Welche Krankheitsszenarien sind wichtig? </a></address>
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		<title>D&#252;rfen &#196;rzte beim Selbstmord helfen?</title>
		<link>http://www.rechthaber.com/duerfen-aerzte-beim-selbstmord-helfen/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 10:32:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Schmeilzl</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Mancher todkranke Patient fasst den ernsthaften Entschluss, sich selbst zu t&#246;ten, statt die letzte Leidensphase seiner Krankheit zu erdulden. Wie sollen &#196;rzte damit umgehen? Beihilfe zur Selbstt&#246;tung ist in Deutschland zwar straflos, &#196;rzten aber berufsrechtlich untersagt. Der renommierte Mediziner <a href="http://palliativmedizin.klinikum.uni-muenchen.de/" target="_blank">Gian D. Borasio, Inhaber des Lehrstuhl f&#252;r Palliativmedizin an der LMU M&#252;nchen</a>, nimmt dazu in einem <a href="http://www.sueddeutsche.de/leben/2.220/aerztlich-assistierter-suizid-keiner-stirbt-fuer-sich-allein-1.983096" target="_blank">Gastbeitrag der S&#252;ddeutschen Zeitung</a> vom 3.8.2010 Stellung (hier als <a href="http://www.rechthaber.com/wp-content/uploads/2010/08/Assistierter_Suizid_SZ_2010.pdf">PDF-Download_Assistierter_Suizid_SZ_2010</a>). Schon beim 66. Juristentag 2006 in Stuttgart hatte Prof. Borasio zu den rechtlichen Implikationen der &#228;rztlichen Behandlung am Lebensende referiert (Vortrag als <a href="http://www.rechthaber.com/wp-content/uploads/2010/08/Vortrag_Borasio_Juristentag_2006.pdf">PDF-Download Vortrag Borasio Juristentag 2006</a>).</p>
<p><strong>Weitere Beitr&#228;ge und Links zu diesem Themengebiet:</strong></p>
<address>- <a href="http://www.sterbehilfe-info.de/das-thema-wird-immer-wichtiger-warum/" target="_blank">&#8220;Man ist sich seines Todes nicht mehr sicher&#8221;</a></address>
<address>- <a href="http://www.rechthaber.com/darf-man-demenz-und-wachkomapatienten-verhungern-lassen/" target="_self">Darf man Patienten verhungern lassen? Zwangsweise k&#252;nstliche Ern&#228;hrung bei Demenz und Wachkoma</a></address>
<address>- <a href="http://www.rechthaber.com/recht-der-kuenstlichen-ernaehrung-entscheidungsdiagramm-prof-borasio/" target="_self">Recht der k&#252;nstlichen Ern&#228;hrung: Entscheidungsdiagramm Prof. Borasio</a></address>
<address>- <a href="http://www.rechthaber.com/sterbehilfe-eine-begriffsklaerung/" target="_self">Sterbehilfe:  Eine Begriffskl&#228;rung</a></address>
<address>- <a href="http://www.sterbehilfe-info.de/bgh-2010-sterbehilfe-ist-nicht-strafbar/#more-197" target="_blank">BGH-Urteil 2010: Sterbehilfe ist nicht strafbar</a></address>
<address>- <a href="http://www.sterbehilfe-info.de/welche-krankheits-szenarien-sind-wichtig/" target="_blank">Vorsorgevollmacht und Patientenverf&#252;gung aus medizinischer Sicht: Welche Krankheitsszenarien sind wichtig? </a></address>
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		<title>Info-Portal zu Sterbehilfe, Patientenverf&#252;gung &amp; Palliativmedizin</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 08:40:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Schmeilzl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Thema betrifft jeden. Seit der BGH-Entscheidung vom 25. Juni 2010 reden und schreiben auch wieder alle dar&#252;ber. Nicht immer sehr pr&#228;zise. Fundierte Aufkl&#228;rung zu diesen Themen liefert nun das Portal Sterbehilfe-Info mit Beitr&#228;gen von Palliativmedizinern, spezialisierten Anw&#228;lten und Pflegern. Dort finden sich auch zahlreiche Beitr&#228;ge und Links zur Vertiefung (zum Beispiel zu Patientenverf&#252;gung, k&#252;nstliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Thema betrifft jeden. Seit der BGH-Entscheidung vom 25. Juni 2010 reden und schreiben auch wieder alle dar&#252;ber. Nicht immer sehr pr&#228;zise. Fundierte Aufkl&#228;rung zu diesen Themen liefert nun das<a href="http://www.sterbehilfe-info.de/" target="_self"><strong> Portal Sterbehilfe-Info</strong></a> mit Beitr&#228;gen von Palliativmedizinern, spezialisierten Anw&#228;lten und Pflegern. Dort finden sich auch zahlreiche Beitr&#228;ge und Links zur Vertiefung (zum Beispiel zu Patientenverf&#252;gung, k&#252;nstliche Ern&#228;hrung, Sedierung am Lebensend) sowie Muster-Formulare.</p>
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		<title>Kusch assistiert bei f&#252;nfter Selbstt&#246;tung</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Dec 2008 12:20:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Schmeilzl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die einen halten ihn f&#252;r einen unverantwortlichen PR-S&#252;chtigen, die anderen sehen ihn als Helfer in existentieller Not und mutigen Tabubrecher. Roger Kusch, Ex-Justizsenator in Hamburg und promovierter Jurist, half am vergangenen Freitag der 97j&#228;hrigen Frieda F. dabei, sich das Leben zu nehmen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt bereits wegen zweier fr&#252;herer F&#228;lle gegen Kusch, dies wird wohl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die einen halten ihn f&#252;r einen unverantwortlichen PR-S&#252;chtigen, die anderen sehen ihn als Helfer in existentieller Not und mutigen Tabubrecher. Roger Kusch, Ex-Justizsenator in Hamburg und promovierter Jurist, half am vergangenen Freitag der 97j&#228;hrigen Frieda F. dabei, sich das Leben zu nehmen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt bereits wegen zweier fr&#252;herer F&#228;lle gegen Kusch, dies wird wohl der Dritte Fall werden. Hier weitere Details zum <a title="F&#252;nfter Fall Kusch" href="http://www.sterbehilfe-info.de/kusch-weiterhin-aktiv-fuenfte-beihilfe-zur-selbsttoetung/" target="_blank">konkreten Fall</a>, zu <a title="Was motiviert Kusch" href="http://www.sterbehilfe-info.de/zwischenruf-was-motiviert-roger-kusch/" target="_blank">Roger Kusch</a> sowie zum Thema <a title="Sterbehilfe Begriffskl&#228;rung" href="http://www.sterbehilfe-info.de/sterbehilfe-was-bedeuten-die-begriffe-eigentlich/" target="_blank">Sterbehilfe allgemein</a>.</p>
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