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	<title>Rechthaber &#187; Ehegattentestament</title>
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		<title>Grabpflegekosten als Nachlassverbindlichkeit: &#196;ndert sich die Rechtsprechung?</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jul 2011 14:37:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Schmeilzl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Beitrag &#8220;Wie berechnet man den Pflichtteil? Ein Praxis-Leitfaden&#8221; haben wir erl&#228;utert, welche Aktiv- und Passivposten in das Nachlassverzeichnis aufgenommen werden m&#252;ssen. &#220;ber einen Punkt wird dabei sehr h&#228;ufig gestritten, n&#228;mlich &#252;ber die Frage, ob der Erbe die Kosten, die in den n&#228;chsten 10-20 Jahren f&#252;r die Pflege des Grabs entstehen werden von der Erbmasse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Beitrag &#8220;<a href="http://www.rechthaber.com/wie-berechnet-man-den-pflichtteil-praxis-leitfaden/" target="_blank"><strong>Wie berechnet man den Pflichtteil? Ein Praxis-Leitfaden</strong></a>&#8221; haben wir erl&#228;utert, welche Aktiv- und Passivposten in das Nachlassverzeichnis aufgenommen werden m&#252;ssen. &#220;ber einen Punkt wird dabei sehr h&#228;ufig gestritten, n&#228;mlich &#252;ber die Frage, ob der Erbe die Kosten, die in den n&#228;chsten 10-20 Jahren f&#252;r die Pflege des Grabs entstehen werden von der Erbmasse abgezogen werden d&#252;rfen. Da sich diese Grapflegekosten im f&#252;nfstelligen Bereich bewegen k&#246;nnen, ist das f&#252;r den Pflichtteilsberechtigten ein durchaus relevanter Posten.</p>
<p>Bisher vertritt der BGH die Auffassung, dass die laufenden (zuk&#252;nftigen) Grabpflegekosten keine Beerdigungskosten im Sinne des § 1968 BGB sind und deshalb bei der Berechnung des Pflichtteils nicht von der Erbmasse abgezogen werden d&#252;rfen (NJW 1973, 2103). Immer mehr Amts- und Landgerichte sehen das aber anders, aktuell zum Beispiel das LG Heidelberg im Urteil vom 31.5.2011 (5 O 306/09). Welche Konstellation lag zugrunde? Die Erblasserin hatte noch zu Lebzeiten einen Teil ihrer Abk&#246;mmlinge mit der Verwaltung ihres Verm&#246;gens mittels einer Vorsorgevollmacht beauftragt. Nach ihrem Tod veranlasste eines dieser Kinder die Bestattung und schloss f&#252;r die laufende Grabpflege einen Grabpflegevertrag mit einer G&#228;rtnerei ab. Die Kosten hierf&#252;r wurden dem Nachlass entnommen. Ein Miterbe verlangte die Erstattung dieser Betr&#228;ge in den Nachlass, weil die Grabpflege nicht habe eigenm&#228;chtig veranlasst werden d&#252;rfen und die Kosten nicht unter § 1968 BGB fielen. In Abweichung vom BGH  meinte das LG Heidelberg dazu nun: (&#8230;)<span id="more-3610"></span>&#8220;Die Kosten der laufenden Grabpflege  unterfallen doch den Beerdigungskosten im Sinn des § 1968 BGB, sofern der  Nutzungsberechtigte des Grabes nach der &#246;rtlichen Friedhofssatzung  solche Unterhaltspflichten zu tragen hat.&#8221; Die gegenteilige Ansicht des BGH und der herrschenden Meinung, nach der diese Kosten deshalb keine Nachlasspassiva sind, weil es sich bei der Grabpflege nur um eine sittliche und nicht um eine rechtliche Pflicht handelt, lehnt das LG ab. Es verweist auf § 10 Abs. 5 Nr. 3 S. 2 ErbStG, wonach der Erbe unter anderem f&#252;r die &#252;bliche Grabpflege pauschal 10.300 Euro als Nachlassverbindlichkeit abziehen darf. Die Pflicht zur Grabpflege sei jedenfalls dann eine Rechtspflicht und nicht nur eine sittliche Pflicht, wenn &#8211; wie im vorliegenden Fall &#8211; laut Friedhofsatzung das Grab „in w&#252;rdigem Zustand zu halten“ und „dauernd zu pflegen“ sei.</p>
<p>Fazit: (1) Ob man die Argumente des LG Heidelberg f&#252;r &#252;berzeugend h&#228;lt oder nicht: Im Erbrecht t&#228;tige Rechtsanw&#228;lte sollten diese Entwicklung im Auge behalten, um sich nicht sp&#228;ter einem Haftungsvorwurf auszusetzen. Bekanntlich m&#252;ssen Anw&#228;lte ja bereits eine sich abzeichnende Rechtsprechungs&#228;nderung ber&#252;cksichtigen. (2) Wer seinen Erben diesen Streit ersparen will, sollte dazu entweder in seinem Testament eine klare Anordnung treffen oder noch zu Lebzeiten einen Grabpflegedienst beauftragen, dann handelt es sich in jedem Fall um Nachlasspassiva.</p>
<p><strong>Weitere Informationen zu Testament und  Erbrecht   hier:</strong></p>
<address><strong>- <a href="../info-broschuere-zu-testament-erbschaftssteuer-und-gesetzliche-erbfolge/" target="_blank">Info-Brosch&#252;re zu Testament und Erbschaftssteuer (PDF-Download)</a><br />
</strong></address>
<address><em><strong>- <a href="../category/rechtsgebiete/was-ist-ein-berliner-testament-formulierungsmuster/" target="_self">Wie geht ein Berliner Testament (Mustertext)</a></strong></em></address>
<address><em><strong>- <a href="../category/rechtsgebiete/nachteile-des-berliner-testaments/" target="_self">Nachteile des Berliner Testaments</a></strong></em></address>
<address><em><strong>- <a href="../category/rechtsgebiete/enterbt-ist-halb-so-schlimm-so-macht-man-den-pflichtteil-geltend/" target="_self">Enterbt ist halb so schlimm: So macht man den    Pflichtteil geltend (Muster-Anspruchsschreiben)</a></strong></em></address>
<address><em><strong>- <a href="../category/rechtsgebiete/testierunfaehigkeit-wegen-demenz/" target="_self">Testierunf&#228;higkeit wegen Demenz</a></strong></em><em><strong></strong></em></address>
<address><em><strong>- <a href="../category/rechtsgebiete/wozu-ein-testamentsvollstrecker/" target="_self">Wozu ein Testamentsvollstrecker?</a></strong></em></address>
<address><em><strong><br />
</strong></em></address>
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		<title>Wie berechnet man den Pflichtteil? (Praxis-Leitfaden)</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 09:06:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Schmeilzl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Checkliste f&#252;r ein korrektes Nachlassverzeichnis Wer ein Kind enterbt – und das tun alle, die ein Berliner Ehegattentestament erstellen – muss damit rechnen, dass es seinen Pflichtteil fordert. Wie schon der Begriff „Pflicht“-Teil sagt, ist der Anspruch zwingend, auch wenn das Kind dem Verstorbenen entfremdet war oder sich sogar mit ihm zerstritten hatte. Entziehen kann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Checkliste f&#252;r ein korrektes Nachlassverzeichnis</strong></p>
<div>Wer ein Kind enterbt – und das tun alle, die ein Berliner Ehegattentestament erstellen – muss damit rechnen, dass es seinen Pflichtteil fordert. Wie schon der Begriff „Pflicht“-Teil sagt, ist der Anspruch zwingend, auch wenn das Kind dem Verstorbenen entfremdet war oder sich sogar mit ihm zerstritten hatte. Entziehen kann man den Pflichtteil nur in ganz seltenen Ausnahmef&#228;llen.  [...]<span id="more-3508"></span></div>
<p><strong>Wie hoch ist die Pflichtteilsquote? </strong></p>
<p>Der Pflichtteil ist die H&#228;lfte dessen, was der Berechtigte nach gesetzlicher Erbfolge (wenn es also kein Testament g&#228;be) geerbt h&#228;tte. Ein Beispiel: Der verwitwete V hat Tochter T und Sohn S. S ist dem Vater seit Jahren entfremdet und schert sich nicht um ihn. V schreibt deshalb im Testament: „Zu meiner alleinigen Erbin bestimme ich T“. Stirbt V, so ist T Alleinerbin und hat sofortigen Zugriff auf den gesamten Nachlass. S kann aber (innerhalb von drei Jahren) von der Erbin T den Pflichtteil verlangen. Berechnung der Quote: H&#228;tte V kein Testament erstellt, so w&#228;re er nach gesetzlicher Erbfolge von seinen beiden Kindern zu je ½ beerbt worden. Der Pflichtteil ist die H&#228;lfte des gesetzlichen Erbteils. S hat also Anspruch auf Auszahlung von ¼ des Nachlasswerts in Geld.<strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Woraus berechnet sich der Pflichtteil?</strong></p>
<p>Berechnungsgrundlage f&#252;r den Pflichtteil ist der sog. Reinnachlass, also der Saldo des Gesamtverm&#246;gens (Aktiva minus Passiva) des Erblassers am Tag seines Todes. Dieses Verm&#246;gen muss der Erbe in einem Nachlassverzeichnis detailliert auflisten. Er darf aber auch alle Verbindlichkeiten, Schulden, Beerdigungskosten etc. abziehen.</p>
<p>F&#252;r das Nachlassverzeichnis und die Bewertung gilt das Stichtagprinzip: Es ist also entscheidend, welchen Wert die Verm&#246;gensgegenst&#228;nde (z.B. Aktien, Edelmetalle, Devisen) am Todestag hatten. Das kann den Erben in massive Schwierigkeiten bringen, wenn zum Beispiel Aktien nach dem Erbfall stark an Wert verlieren. Der Pflichtteil berechnet sich dann n&#228;mlich trotzdem aus dem Wert, den die Aktien am Todestag hatten (Tageskurs), der Erbe kann diesen (damaligen) Wert beim Verkauf der Aktien aber nicht mehr erl&#246;sen, so dass der Erbe in diesen F&#228;llen faktisch mehr zahlen muss als den Pflichtteil. Umgekehrt kann sich der Erbe freuen, wenn Verm&#246;gensbestandteile nach dem Erbfall wertvoller werden (ein Grundst&#252;ck zum Beispiel Bauland wird), weil der Pflichtteilsberechtigte von diesen Wertzuw&#228;chsen nicht mehr profitiert.</p>
<p><strong>Checkliste Nachlassverzeichnis</strong></p>
<p>Im Detail wird es spannend: &#220;ber die einzelnen Nachlassposten streiten Erben und Pflichtteilsberechtigte oft erbittert. Manche Erben verschweigen einzelne Verm&#246;gensbestandteile (was als versuchter Betrug strafbar ist) oder spielen deren Wert herunter. Der Pflichtteilsberechtigte dagegen will einen m&#246;glichst hohen Wertansatz erreichen (vor allem bei Grundst&#252;cken) und verlangt teure Sachverst&#228;ndigengutachten, will aber daf&#252;r manche Passivposten nicht anerkennen. Besonders oft wird gestritten &#252;ber Lebensversicherungen, Schenkungen zu Lebzeiten, Grabpflegekosten, Erbscheins- und Notarkosten sowie Steuern. Extrem schwierig wird es, wenn der Verstorbene eine Firma oder Praxis hatte: Ohne (mehrere) Expertengutachten gibt es da meist keine Einigung.</p>
<p>Als Hilfestellung f&#252;r Erben und Pflichtteilsberechtigte hat die <a href="http://www.grafpartner.com/" target="_blank">Kanzlei Graf &amp; Partner</a> eine ausf&#252;hrliche Checkliste erstellt, welche Positionen im Nachlassverzeichnis angegeben werden m&#252;ssen und wie diese bewertet werden. <a href="http://grafpartner.com/publikationen/" target="_self"><strong>Der siebenseitige Praxis-Leitfaden und weitere Brosch&#252;ren zum Erbrecht sind gratis als PDF verf&#252;gbar unter www.grafpartner.com</strong></a>, Rubrik „Publikationen“.</p>
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		<title>Checkliste Pflichtteilsberechnung: Was muss ins Nachlassverzeichnis, was nicht?</title>
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		<pubDate>Thu, 19 May 2011 12:39:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Gleiten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wird ein naher Verwandter enterbt, kann er den Pflichtteil verlangen. Dieser errechnet sich aus dem Nachlassverm&#246;gen. &#220;ber die konkrete Berechnung dieser &#8220;Erbmasse&#8221; wird zwischen Erben und Pflichtteilsberechtigten erbittert gestritten. In diesem Beitrag haben die Rechtsanw&#228;lte der Kanzlei Graf &#38; Partner (siehe dortige Rubrik &#8220;Publikationen&#8221;) die wichtigsten Informationen in einer &#252;bersichtlichen Checkliste zusammengestellt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wird ein naher Verwandter enterbt, kann er den Pflichtteil verlangen. Dieser errechnet sich aus dem Nachlassverm&#246;gen. &#220;ber die konkrete Berechnung dieser &#8220;Erbmasse&#8221; wird zwischen Erben und Pflichtteilsberechtigten erbittert gestritten. In <a href="http://www.grafpartner.com/publikationen/downloads/%C3%9Cbersicht_Nachlassberechnung_ausf%C3%BChrlich_29April2011.pdf" target="_blank">diesem Beitrag</a> haben die Rechtsanw&#228;lte der <a href="http://www.grafpartner.com/" target="_blank">Kanzlei Graf &amp; Partner</a> (siehe dortige Rubrik &#8220;Publikationen&#8221;) die wichtigsten Informationen in einer &#252;bersichtlichen Checkliste zusammengestellt.</p>
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		<title>Druckmittel beim Pflichtteilsanspruch: Das notarielle Nachlassverzeichnis</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Apr 2011 10:16:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Schmeilzl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ist ein Kind enterbt, kann es den Pflichtteil verlangen (Details und Muster-Anwaltsschreiben hier). Oft r&#252;ckt der Erbe mit Informationen zum Nachlass nur z&#246;gerlich heraus und/oder man bekommt den Eindruck, er verschweigt etwas. In solchen F&#228;llen ist es eine &#220;berlegung wert, von seinem Recht nach § 2314 Abs. 1 Satz 3 BGB Gebrauch zu machen, d.h. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ist ein Kind enterbt, kann es den Pflichtteil verlangen (<a href="http://www.rechthaber.com/enterbt-ist-halb-so-schlimm-so-macht-man-den-pflichtteil-geltend/" target="_blank">Details und Muster-Anwaltsschreiben hier</a>). Oft r&#252;ckt der Erbe mit Informationen zum Nachlass nur z&#246;gerlich heraus und/oder man bekommt den Eindruck, er verschweigt etwas. In solchen F&#228;llen ist es eine &#220;berlegung wert, von seinem Recht nach <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__2314.html">§ 2314 Abs. 1 Satz 3 BGB</a> Gebrauch zu machen, d.h. vom Erben zu verlangen, dass er das Nachlassverzeichnis durch einen Notar erstellen l&#228;sst. Die Kosten hierf&#252;r m&#252;ssen aus dem Nachlass bezahlt werden (§ 2314 Abs. 2 BGB); das gilt auch f&#252;r die Kosten einer ggf. n&#246;tigen Wertermittlung, also Kosten f&#252;r Sachverst&#228;ndigengutachten (§ 2314 Abs. 1 Satz 2 BGB).</p>
<p>Aber Vorsicht: In der Praxis machen es sich Notare hier manchmal zu einfach und &#252;bernehmen ungepr&#252;ft die Angaben des Erben. Das ist nat&#252;rlich nicht der Sinn der Sache: Die Aufnahme des notariellen Nachlassverzeichnisses erfordert vielmehr, dass der  Notar selbst aktiv t&#228;tig wird, um den Nachlass eigenst&#228;ndig zu ermitteln  (vgl. OLG Celle, BeckRS 2009, 03780; OLG Saarbr&#252;cken, ZEV 2010, 416; LG  Aurich, NJW-RR 2005, 1464; Roth, ZErb 2007, 402). Die  Verzeichnisaufnahme durch den Notar geht also weit &#252;ber eine reine  Beurkundungst&#228;tigkeit hinaus. Durch seine Unterschrift best&#228;tigt der  Notar, dass er f&#252;r den Inhalt des Bestandsverzeichnisses selbst  verantwortlich ist (OLG Oldenburg, BeckRS 2010, 18902). Es gen&#252;gt also  gerade nicht, dass der Erbe dem Notar ein privatschriftliches  Nachlassverzeichnis vorlegt und dessen Unterschrift nur notariell  beglaubigt wird (OLG Rostock, NJOZ 2009, 3266). Aus dem Verzeichnis  selbst muss sich ergeben, dass der beurkundende Notar selbstst&#228;ndig die  Feststellung des Nachlassumfangs vorgenommen hat und Verantwortung f&#252;r  den Inhalt des Verzeichnisses &#252;bernimmt (OLG Saarbr&#252;cken, ZEV 2010,  416).</p>
<p><strong>Weitere Informationen zu Testamentsgestaltung und  Erbrecht  hier:</strong></p>
<address><strong>- <a href="http://www.rechthaber.com/info-broschuere-zu-testament-erbschaftssteuer-und-gesetzliche-erbfolge/" target="_blank">Gratis Info-Brosch&#252;re zu Testament und Erbschaftssteuer</a><br />
</strong></address>
<address><em><strong>- <a href="../was-ist-ein-berliner-testament-formulierungsmuster/" target="_self">Wie geht ein Berliner Testament (Mustertext)</a></strong></em></address>
<address><em><strong>- <a href="../nachteile-des-berliner-testaments/" target="_self">Nachteile des Berliner Testaments</a></strong></em></address>
<address><em><strong>- <a href="../enterbt-ist-halb-so-schlimm-so-macht-man-den-pflichtteil-geltend/" target="_self">Enterbt ist halb so schlimm: So macht man den   Pflichtteil geltend (Muster-Anspruchsschreiben)</a></strong></em></address>
<address>- <a href="http://www.rechthaber.com/das-korrekte-nachlassverzeichnis-basis-fuer-die-pflichtteilsberechnung/" target="_self"><strong>Checkliste Nachlassverzeichnis: Korrekte Berechnung des Pflichtteilsanspruchs</strong></a><br />
</address>
<address><em><strong>- <a href="../testierunfaehigkeit-wegen-demenz/" target="_self">Testierunf&#228;higkeit wegen Demenz</a></strong></em></address>
<address><em><strong>- <a href="../wozu-ein-testamentsvollstrecker/" target="_self">Wozu ein Testamentsvollstrecker</a><br />
</strong></em></address>
<address><em><strong>- <a href="../was-kostet-ein-testamentsvollstrecker/" target="_self">Was kostet ein Testamentsvollstrecker?</a></strong></em></address>
]]></content:encoded>
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		<title>Info-Brosch&#252;re zu Testament, Erbschaftssteuer und gesetzliche Erbfolge</title>
		<link>http://www.rechthaber.com/info-broschuere-zu-testament-erbschaftssteuer-und-gesetzliche-erbfolge/</link>
		<comments>http://www.rechthaber.com/info-broschuere-zu-testament-erbschaftssteuer-und-gesetzliche-erbfolge/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 Apr 2011 14:39:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Schmeilzl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erbrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Vertragsmuster]]></category>
		<category><![CDATA[Beispiel]]></category>
		<category><![CDATA[Berechnung der Pflichtteilsquoten]]></category>
		<category><![CDATA[Berliner Testament]]></category>
		<category><![CDATA[Ehegattentestament]]></category>
		<category><![CDATA[Erbrecht 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Erbschaftssteuer 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Muster]]></category>
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		<category><![CDATA[Pflichtteilsstrafklausel]]></category>
		<category><![CDATA[Reform Erbschaftssteuer]]></category>
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		<category><![CDATA[Steuersätze Schenkungssteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Tabelle Erbschaftssteuer Schenkungssteuer]]></category>
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		<category><![CDATA[Wie berechne ich den Pflichtteil]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Brosch&#252;re &#8220;Fakten zum Erbrecht&#8221; hat die Kanzlei Graf &#38; Partner die wichtigsten Informationen zum  Erbrecht &#252;bersichtlich zusammengestellt: Die Regeln zur gesetzlichen Erbfolge: Wer erbt, wenn kein Testament existiert? Wie berechnet man die Pflichteilsquoten? Wie hoch sind die aktuellen Erbschaftssteuers&#228;tze und Erbschaftssteuerfreibetr&#228;ge? Welche Verwandten fallen in welche Erbschaftssteuerklassen? Ehegatten finden in der Brosch&#252;re eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der <strong>Brosch&#252;re &#8220;Fakten zum Erbrecht&#8221;</strong> hat die <a href="http://grafpartner.com/" target="_blank">Kanzlei Graf &amp; Partner</a> die wichtigsten Informationen zum  Erbrecht  &#252;bersichtlich zusammengestellt: Die Regeln zur gesetzlichen Erbfolge: Wer erbt, wenn kein Testament existiert? Wie berechnet man die Pflichteilsquoten? Wie hoch sind die aktuellen Erbschaftssteuers&#228;tze und Erbschaftssteuerfreibetr&#228;ge? Welche Verwandten fallen in welche Erbschaftssteuerklassen? Ehegatten finden in der Brosch&#252;re eine Musterformulierung f&#252;r ein  Berliner Ehegattentestament mit Erl&#228;uterungen und Tipps. <a href="../wp-content/uploads/2010/02/fakten_zum_erbrecht_2010.pdf">Gratis-Download hier</a></p>
<address><strong>Weitere Informationen zu Testamentsgestaltung und Erbrecht  hier:</strong></address>
<address><em><strong>- <a href="../was-ist-ein-berliner-testament-formulierungsmuster/" target="_self">Wie geht ein Berliner Testament (Mustertext)</a></strong></em></address>
<address><em><strong>- <a href="../nachteile-des-berliner-testaments/" target="_self">Nachteile des Berliner Testaments</a></strong></em></address>
<address><em><strong>- <a href="../enterbt-ist-halb-so-schlimm-so-macht-man-den-pflichtteil-geltend/" target="_self">Enterbt ist halb so schlimm: So macht man den  Pflichtteil geltend (Muster-Anspruchsschreiben)</a></strong></em></address>
<address>
<address>- <a href="../das-korrekte-nachlassverzeichnis-basis-fuer-die-pflichtteilsberechnung/" target="_self"><strong>Checkliste  Nachlassverzeichnis: Korrekte Berechnung des Pflichtteilsanspruchs</strong></a><br />
</address>
</address>
<address><em><strong>- <a href="../testierunfaehigkeit-wegen-demenz/" target="_self">Testierunf&#228;higkeit wegen Demenz</a></strong></em></address>
<address><em><strong>- <a href="../wozu-ein-testamentsvollstrecker/" target="_self">Wozu ein Testamentsvollstrecker</a><br />
</strong></em></address>
<address><em><strong>- <a href="../was-kostet-ein-testamentsvollstrecker/" target="_self">Was kostet ein Testamentsvollstrecker?</a></strong></em></address>
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		<title>Weiterer Mustertext: einfaches Berliner Ehegattentestament</title>
		<link>http://www.rechthaber.com/weiterer-mustertext-einfaches-berliner-ehegattentestament/</link>
		<comments>http://www.rechthaber.com/weiterer-mustertext-einfaches-berliner-ehegattentestament/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 14:15:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Schmeilzl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erbrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Änderung Berliner Testament]]></category>
		<category><![CDATA[Beispiel]]></category>
		<category><![CDATA[Beispielstext für ein einfaches Berliner Testament]]></category>
		<category><![CDATA[Berliner Testament]]></category>
		<category><![CDATA[Bindungswirkung Berliner Testament]]></category>
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		<category><![CDATA[Formulierungsbeispiel]]></category>
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		<description><![CDATA[Ausf&#252;hrliche Informationen zu Berliner Testament, gesetzlicher Erbfolge und Erbschaftssteuer haben wir hier ver&#246;ffentlicht: - Fakten zum Erbrecht (gratis Brosch&#252;re zum Download mit Mustertexten und Steuertabellen) - Wie geht ein Berliner Testament? (Mustertext) - Nachteile des Berliner Testaments - Enterbt ist halb so schlimm: So macht man den Pflichtteil geltend (Muster-Anspruchsschreiben) - Checkliste Nachlassverzeichnis: Korrekte Berechnung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ausf&#252;hrliche Informationen zu Berliner Testament, gesetzlicher Erbfolge und Erbschaftssteuer haben wir hier ver&#246;ffentlicht:</p>
<p><strong> </strong></p>
<address><strong>- <a href="../fakten-zum-erbrecht-2010-gratis-download/" target="_self">Fakten zum Erbrecht (gratis Brosch&#252;re zum Download mit  Mustertexten und Steuertabellen)</a><br />
</strong></address>
<address><strong>- <a href="../was-ist-ein-berliner-testament-formulierungsmuster/" target="_self">Wie geht ein Berliner Testament? (Mustertext)</a></strong></address>
<address><strong>- <a href="../nachteile-des-berliner-testaments/" target="_self">Nachteile des Berliner Testaments</a></strong></address>
<address><strong>- <a href="../enterbt-ist-halb-so-schlimm-so-macht-man-den-pflichtteil-geltend/" target="_self">Enterbt ist halb so schlimm: So macht man den  Pflichtteil geltend (Muster-Anspruchsschreiben)</a></strong></address>
<address>
<address>- <a href="../das-korrekte-nachlassverzeichnis-basis-fuer-die-pflichtteilsberechnung/" target="_self"><strong>Checkliste  Nachlassverzeichnis: Korrekte Berechnung des Pflichtteilsanspruchs</strong></a><br />
</address>
</address>
<address><strong>- <a href="../testierunfaehigkeit-wegen-demenz/" target="_self">Testierunf&#228;higkeit wegen Demenz</a></strong></address>
<address><span style="color: #ffffff;">.</span><br />
</address>
<p>Die Mustertexte in der Brosch&#252;re sowie im Beitrag &#8220;Wie geht ein Berliner Testament&#8221; ist manchen aber zu ausf&#252;hrlich. Hier deshalb noch ein Textvorschlag, der auf das N&#246;tigste reduziert ist. Nat&#252;rlich gilt wie immer bei solchen Formulierungsvorschl&#228;gen, dass diese keine Beratung im konkreten Einzelfall ersetzen k&#246;nnen. Ob der Text also auf die konkreten Bed&#252;rfnisse des Mandanten passt, muss sorgf&#228;ltig gepr&#252;ft werden. Hier der <strong>Beispielstext f&#252;r ein einfaches Berliner Testament</strong>:  (&#8230;)<span id="more-2379"></span><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<address><strong>Gemeinschaftliches Ehegattentestament</strong></address>
<address> </address>
<address> </address>
<address><span style="color: #ffffff;">.</span><br />
</address>
<address>Wir setzen uns hiermit gegenseitig zum alleinigen und ausschlie&#223;lichen Erben ein. Der &#220;berlebende wird in keiner Weise beschr&#228;nkt oder beschwert. Er kann zu Lebzeiten &#252;ber das beiderseitige Verm&#246;gen in jeder Weise frei verf&#252;gen.</address>
<address> </address>
<address><span style="color: #ffffff;">.</span></address>
<address>F&#252;r den Fall des Todes des &#252;berlebenden Teils oder f&#252;r den Fall des gleichzeitigen Versterbens bestimmen wir hiermit als unsere(n) alleinige(n) Schlusserben: Unser Kind &#8230;, geb. am … ersatzweise dessen Abk&#246;mmlinge nach den Regeln der gesetzlichen Erbfolge.</address>
<address> </address>
<address><span style="color: #ffffff;">.</span></address>
<address> </address>
<address>S&#228;mtliche in diesem Testament niedergelegten Verf&#252;gungen sind wechselbez&#252;glich. Sie k&#246;nnen daher nur gemeinschaftlich ge&#228;ndert oder durch Widerruf beseitigt werden. Nach dem Tod des ersten von uns soll aber der &#220;berlebende berechtigt sein, dieses Testament einseitig zu &#228;ndern; jedoch nur in Bezug auf die Verteilung des Verm&#246;gens unter unseren gemeinsamen Abk&#246;mmlingen.</address>
<address> </address>
<address><span style="color: #ffffff;">.</span></address>
<address> </address>
<address>(Ort, Datum, Unterschriften beider Ehegatten)</address>
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		<title>Wie geht ein Berliner Testament? (Formulierungsmuster)</title>
		<link>http://www.rechthaber.com/was-ist-ein-berliner-testament-formulierungsmuster/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Aug 2008 17:06:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Schmeilzl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erbrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Beispiel]]></category>
		<category><![CDATA[Berliner Testament]]></category>
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		<description><![CDATA[Das klassische Berliner Testament ist ein gemeinschaftliches Ehegattentestament, bei dem sich die Eheleute zun&#228;chst jeweils gegenseitig als Alleinerben einsetzen. Erbe(n) des l&#228;nger Lebenden der Eheleute soll(en) dann das gemeinsame Kind / die gemeinsamen Kinder werden. Was ist der Zweck und wie formuliert man ein Berliner Testament? Die Ausgangslage ist meist folgende: Die Eheleute haben ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das klassische Berliner Testament ist ein gemeinschaftliches Ehegattentestament, bei dem sich die Eheleute zun&#228;chst jeweils gegenseitig als Alleinerben einsetzen. Erbe(n) des l&#228;nger Lebenden der Eheleute soll(en) dann das gemeinsame Kind / die gemeinsamen Kinder werden. Was ist der Zweck und wie formuliert man ein Berliner Testament?<span id="more-52"></span></p>
<p>Die Ausgangslage ist meist folgende: Die Eheleute haben ein oder mehrere Kinder. Die Kinder sollen im Endergebnis &#8211; also nach dem Tod beider Ehegatten &#8211; das gesamte Familienverm&#246;gen erben, aber eben erst dann. In der ersten Phase &#8211; also beim Tod des ersten Ehegatten &#8211; soll n&#228;mlich zun&#228;chst der l&#228;nger lebende Ehegatte alleine erben, damit dieser finanziell und rechtlich optimal abgesichert ist, insbesondere f&#252;r den Fall, dass dieser sp&#228;ter in ein teures Pflegeheim muss. Der &#252;berlebende Ehegatte soll nicht zum Bittsteller der Kinder werden.</p>
<p>Schreiben die Eheleute kein Testament, so gilt die gesetzliche Erbfolge. Dann erbt der &#252;berlebende Ehegatte nur die H&#228;lfte des Verm&#246;gens seines Ehegatten, die andere H&#228;lfte geht an das Kind / die Kinder. &#220;berlebender Ehegatte und Kind(er) bilden dann eine Miterbengemeinschaft, was den weiteren Nachteil hat, dass wichtige Entscheidungen stets gemeinsam getroffen werden m&#252;ssen. Der &#252;berlebende Ehegatte muss also bei allen finanziellen Dingen, die den Nachlass betreffen, seine Kinder fragen. Diese Folgen will das Berliner Testament vermeiden. Die Kinder werden deshalb im Berliner Testament im ersten Schritt (also beim Tod des erstversterbenden Ehegatten) formell enterbt. Der &#252;berlebende Ehegatte wird Alleinerbe. Im Gegenzug werden die Kinder aber als Erben des l&#228;nger lebenden Ehegatten eingesetzt.</p>
<p><a title="Musterbeispiel Formulierung Berliner Testament mit Pflichtteilsstrafklausel" href="http://www.grafpartner.com/publikationen/downloads/0_Web_Mustertestamente_Berliner_Testament_ua_M%C3%A4rz2008_.pdf" target="_blank">Hier finden Sie weitere Details zum Thema und ein Formulierungsbeispiel (Muster f&#252;r ein Berliner Testament mit Erl&#228;uterungen)</a></p>
]]></content:encoded>
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