Und so sieht er aus…

… der professionelle Parkraumüberwachungsunternehmer

Soeben (hier) veröffentlichte meine Kollegin einen Beitrag zur aktuellen BGH-Entscheidung zugunsten der abschleppenden Parkplatzinhaber. Gleichzeitig finde ich eine anregende e-Mail des Unternehmers und Detektivs Arthur Andreas Schifferer aus Augsburg (alle seine Dienstleistungen finden sich auf www.parkraumueberwachung.de). Es handelt sich wohl um just diesen „professionellen Parkraumüberwachungsunternehmer“, der dem Sachverhalt des BGH-Urteils zugrunde lag. Damit man sich einen besseren Eindruck von der Seriosität und Professionalität des Parkraumüberwachungsunternehmers (ein schöner Begriff) machen kann, erlaube ich mir, die (übrigens unverlangt zugesandte) Werberundmail hier einzustellen (PDF-Download e-mail_Arthur_Schifferer_vom_06 Juni 2009). Diesem Werberundmail war übrigens (neben einer PDF-Kopie des vollständigen Aufsatzes von Prof. Lorenz aus der NJW Nr. 15/2009, wofür ihm der Beck-Verlag sicher eine Abdruckerlaubnis erteilt hat) auch ein Foto des Unternehmers und Detektivs Arthur Andreas Schifferer beigefügt, …

das ich den Rechthaber-Lesern nicht vorenthalten möchte:

arthur_andreas_schifferer1

Da Detektiv Schifferer das Foto ja seinem (unverlangten) Werberundmail beigefügt hatte, gehe ich davon aus, dass er gegen eine Publikation nichts einzuwenden hat.

Gut, dass es noch echte Streiter für das Recht der armen, hilflosen Großraumparkplatzinhaber gibt! Dem aufstrebenden Jungunternehmer weiterhin viel Erfolg und zufriedene Kunden!

:-)

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4 Kommentare zu “Und so sieht er aus…”

  1. […] zu schließen und die ganze Arbeit – auch das Überwachen – auf diese abzuwälzen. In anderen Blogs wird berichtet, dass für dieses Geschäftsmodell bereits Werbung gemacht wird. Ob es für […]

  2. […] Ehre gebührt – hier auf dem Beck-Blog. Aber wir haben etwas, was die anderen nicht haben: ein Foto des “Abschleppunternehmers und Detektivs” Arthur Andreas Schifferer. So sieht jemand aus, der deutsche Rechtsgeschichte […]

  3. […] Sein Name: Arthur Andreas Schifferer. Sein Geschäftsmodell: Parkraumüberwachung. Zu seinen Kunden gehör(t)en Supermärkte, Großkliniken und sogar Behörden. Im Auftrag seiner Kunden nimmt Schifferer (nach eigener Mitteilung Detektiv, Versicherungsmakler und eben Parkraumüberwachungsunternehmer) deren Unterlassungs- und Besitzkehransprüche wahr. Plastischer: Seine Mitarbeiter stehen auf Großraumparkplätzen herum, beobachten die dort Parkenden und werden sofort aktiv, wenn ein Autofahrer nicht den Laden des Parkplatzinhabers geht, sondern den Parkplatz “fremdnutzt”. Nun ist das nicht sonderlich sympathisch, aber prinzipiell durchaus rechtens. Stolz verweist Schifferer auf seiner Website http://www.parkraumueberwachung.de ja auch auf von ihm erstrittene Urteile- Nur scheinen es die Mitarbeiter des Herrn Schifferer ab und an etwas zu übertreiben. Da wird gern mal nach fünf Minuten eine Parkkralle an den parkenden Wagen montiert und der Fahrer am Wegfahren gehindert, wenn er nicht eine Pauschale von 400 Euro zahlt. Das wiederum fand die Augsburger Statsanwaltschaft nicht mehr witzig und klagt Schifferer nun wegen gewerbsmäßiger Erpressung und Nötigung an. Details in der Süddeutschen Zeitung vom 27.11.2009. Was die SZ nicht zeigt: So sieht er aus, der professionelle Parkraumüberwacher Arthur Schifferer (Link hier) […]

  4. interessanterweise hat der herr prof. dr. lorenz für parkräume kg (gleiches geschäftsmodell wie arthur schifferer) ein rechtsgutachten für einen prozeß angefertigt und dieses nun in seinem Aufsatz in der NJW identisch übernommen.

    zufälligerweise hat der ständige prozeßvertreter von parkräume kg mehrere jahre als assistent bei herrn prof. dr. lorenz gearbeitet.

    unseriöser geht es wirklich nicht mehr.

    der geschäftsführer der parkräume kg wurde übrigens wegen mehrfacher nötigung im dez. 09 in 2. instanz vor dem lg augsburg verurteilt. revision wurde eingelegt.

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