Zwei Stunden Beratung zum Testament beim Erbrechtsanwalt. Gratis!

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Kostenlose Beratung vom Erbrechtsprofi? Wo gibt’s denn so was?

Auf unserem Jura-Kanal auf YouTube. Rechtsanwalt Schmeilzl hat nämlich seinen jüngsten Infoabend „Das ideale Testament für Eheleute“ durch ein Kamerateam aufzeichnen lassen und online gestellt.

Thema: Wie gestaltet man einen Berliner Ehegattentestament?

Viele Ehegatten planen ein Berliner Testament oder haben bereits eines erstellt, entweder beim Notar oder indem sie ein Muster abgeschrieben haben. Aber nur wenige kennen wirklich die unterschiedlichen Varianten und die Risiken eines solchen Ehegattentestaments. Als Stichworte nur: Pflichtteilsansprüche der Kinder, Bindung des länger lebenden Ehegatten, Anfechtungsmöglichkeit bei Wiederheirat, verschenkte Steuerfreibeträge. Rechtsanwalt Bernhard Schmeilzl erklärt in diesem Live-Vortrag ausführlich und gut verständlich alle wichtigen Aspekte des Berliner Testaments. Die Präsentationsfolien des Vortrags sind zum Download verfügbar unter www.grafpartner.com/publikationen

Was tun, wenn man bei seinem Kind Drogen findet?

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Tipps für Eltern vom dienstältesten Drogenfahnder Bayerns

Franz Horst Wimmer war 45 Jahre lang Polizist, die meiste Zeit davon Ermittler im Bereich Drogen. Ich habe ihn für unseren Kanzlei-YouTube-Kanal interviewt und ihn gefragt, was er selbst machen würde, wenn er merkt, dass sein Kind Drogen ausprobiert und in die falsche Richtung abrutscht. Soll man sein eigenes Kind vielleicht sogar anzeigen? Seine Antworten waren durchaus überraschend.

Hier der Link zum Interview

Wann sind Tracking Cookies auf Websites erlaubt?

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Was sind Cookies und wozu werden sie eingesetzt?

Jeder Betreiber einer Website möchte wissen, wo der Kunde klickt, was ihn interessiert, wie lange er welchen Beitrag liest oder wie lange er sich ein bestimmtes Produkt ansieht. Denn dann kann man dem Kunden später dazu passende weitere Waren anbieten, Videos oder Beiträge vorschlagen. Wer also bei Amazon ein Stephen King Buch kauft, oder es sich auch nur ansieht, bekommt beim nächsten Besuch auf der Amazon Website weitere Stephen King Bücher vorgeschlagen. Sogar wenn der Kunde gar nicht bei Amazon eingeloggt ist.

Datenschutz und Cookies

Nun will aber vielleicht nicht jeder Internet-Nutzer (User), dass alle Daten über sein Surf-Verhalten gespeichert werden. Das Stephen King Beispiel ist ja harmlos. Stellen wir uns aber mal vor, der User surft auf Websites zum Thema „Symptome Syphilis“ oder „Kosten Scheidung“. Dann ist es nicht so erwünscht, dass der Partner oder der Arbeitskollege, der denselben Computer nutzt, plötzlich verstärkt Werbung zu Medikamenten gegen Geschlechtskrankheiten oder von lokalen Scheidungsanwälten angezeigt bekommt.

Ganz ohne Cookies wäre der User aber bei jedem Besuch auf einer Website immer wieder ein Erstkunde und müsste komplett bei Adam und Eva beginnen, also sämtliche Daten neu eingeben, seine Produktwünsche neu definieren etc. Der Einsatz von Cookies ist daher immer eine Gratwanderung zwischen Nutzerkomfort und Datenschutz.

Wo will ich als Internet-User Spuren zu meinem Surfverhalten hinterlassen und wo nicht?

Wie muss mich der Website-Betreiber auf die Verwendung hinweisen?

Welche Wahlmöglichkeiten muss der Website-Betreiber den Usern bieten, damit es nicht zum Bußgeldbescheid der Datenschutzbehörde oder zur Abmahnung durch einen Konkurrenten kommt?

Zu all diesen Fragen habe ich ein Interview mit dem IT-Rechtsanwalt Stephan Hendel geführt

 

Vorsicht vor veralteten Ausschlussfrist-Klauseln in Arbeitsverträgen

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Viele Muster-Verfallklauseln in Vertragshandbüchern sind seit 2018 unwirksam

Arbeitsverträge enthalten in der Regel sogenannte Verfallklauseln. Diese regeln, dass Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis nicht mehr geltend gemacht werden können, wenn eine bestimmte Frist abgelaufen ist. Arbeitnehmern ist das oft nicht klar und sie warten deshalb oft zu lange damit, offene Zahlungs- oder Urlaubs(entschädigungs)ansprüche geltend zu machen.  In diesen Konstellationen konnten sich Arbeitgeber dann entspannt zurücklegen. Denn wurden die Ansprüche nicht innerhalb der (meist 2-stufigen) Ausschlussfrist geltend gemacht, war der Anspruch verloren.

Laut BAG gelten Verfallklauseln aber nicht für Mindestlohn

Am 18.9.2018 (9 AZR 162/18) urteilte nun aber das Bundesarbeitsgericht, dass solche Verfallklauseln auf den Mindestlohn nicht anwendbar sind. Das bedeutet, dass der Arbeitnehmer auch weiterhin Anspruch auf seinen (rückständigen) Mindestlohn hat, auch wenn die in einer Verfallklausel enthaltenen Frist bereits verstrichen ist.

Na was soll’s, werden sich viele Chefs nun denken. In den meisten Fällen wird ja nicht um Mindestlohn gestritten. Das eigentliche Risiko dieses Urteils liegt für die Arbeitgeber aber woanders: Verfallklauseln in Arbeitsverträgen sind nämlich seit diesem BAG-Urteil nun generell unwirksam, wenn der Text der Verfallklausel nicht ausdrücklich klar stellt, dass der Mindestlohnanspruch gerade nicht erfasst wird.

Musterverträge in Formularbüchern enthalten unwirksame Klauseln

Da es sich um ein Urteil aus dem Herbst 2018 handelt, kann diese Rechtsprechung logischerweise noch nicht in die juristischen Musterformularbücher eingearbeitet sein. Wenn ein Unternehmen oder dessen Inhouse Lawyer nicht bereits ein brandaktuelles Formularbuch aus 2019 hat, ist deshalb höchste Vorsicht geboten.

Da es den Mindestlohn erst seit 01.01.2015 gibt, gilt diese Rechtsprechung wohl nur für Arbeitsverträge, die ab dem 01.01.2015 geschlossen wurden. Für sog. „Altverträge“, die vor dem 01.01.2015 unterzeichnet wurden, gilt diese Rechtsprechung nicht. Hier müssen Arbeitnehmer ihre sonstigen Ansprüche also weiterhin innerhalb der Fristen geltend machen.

Die BAG-Entscheidung im Volltext steht hier zum Download.

Die 2003 gegründete Kanzlei Graf & Partner berät und vertritt auf allen Gebieten des Zivil-, Arbeits- und Wirtschaftsrechts, insbesondere auch bei grenzüberschreitenden Fällen. Falls Sie Unterstützung benötigen, stehen Ihnen die Anwälte der Kanzlei Graf & Partner gerne zur Verfügung.

Weitere Beiträge zum Arbeitsrecht:
– “Sie müssen leider Ihren Urlaub stornieren” sagte der Chef
– Deutsches Arbeitsrecht (Kündigungsschutz) in englischer Sprache erklärt
– Alles zu Kündigungsschutz und Sozialauswahl
– Checkliste: Betriebsbedingte Kündigung
– Betriebsbedingte Kündigung: Punkteschema zur richtigen Sozialauswahl
– Die schwangere Schwangerschaftsvertretung in der Anwaltskanzlei
– Zivilklage in UK (auch Lohnforderung)
– Geheime Codes im Arbeitszeugnis: So benotet man Arbeitnehmer
– Wie beendet man ein Arbeitsverhältnis am besten: 4 Alternativen im Vergleich
– Auch bei Kündigung in der Probezeit: Betriebsrat anhören und Kündigungsgrund mitteilen
– Arbeitgeber ist insolvent: was tun?
– Verjährung von Ansprüchen in UK (auch Lohnforderungen)
– Aufhebungsvertrag und Sperrzeit beim Arbeitslosengeld: Praxistipps

Wie viel Gebühren kostet ein Erbschein?

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Die verwirrende Gerichtskostentabelle in Erbfällen – verständlich erklärt

Wenn ein Erbe das Grundbuch oder ein Bankkonto des Verstorbenen auf sich umschreiben lassen will, muss er sich „als Erbe legitimieren“, also nachweisen, dass er auch tatsächlich der Erbe ist. Banken und Versicherungen haben nämlich panische Angst davor, an den Falschen auszuzahlen und dann später noch einmal zahlen zu müssen, wenn sich der richtige Erbe meldet. Deshalb verlangen Banken (und andere Stellen) zunächst einmal standardmäßig die Vorlage eines Erbscheins.

Zwar hat der Bundesgerichtshof 2016 entschieden (Details hier), dass in einfachen Fällen eines klar formulierten Testaments („Zu meinem Alleinerben bestimme ich meinen Ehemann Fritz.“) auch das Testament zusammen mit dem Eröffnungsprotokoll des Gerichts als Nachweis genügt (was keine Gerichtskosten auslöst), aber in der Praxis folgen die Banken diesem BGH-Urteil nur extrem ungern und zögerlich. Sie suchen häufig Gründe, warum in diesem konkreten Fall doch ein Erbschein erforderlich ist, was zu einer monatelangen nervigen Korrespondenz mit der Rechtsabteilung der Bank führt. So lange liegt das geerbte Konto auf Eis.

Zwar rechtlich überflüssig, aber praktisch extrem nützlich

Es erspart also viel Diskussion und böse Briefe, wenn der Erbe zähneknirschend doch einen Erbschein beantragt, also ein vom Nachlassgericht ausgestelltes Zeugnis über das Erbrecht des Erben oder – wenn es mehrere sind – der Erbengemeinschaft, § 2353 BGB. Der Erbschein wird vom Nachlassgericht nicht automatisch erteilt, sondern nur auf Antrag (§ 352 FamFG), schließlich kostet er ja auch Gebühren.

Den Erbscheinsantrag kann man entweder direkt beim Nachlassgericht stellen oder bei jedem deutschen Notar. Die Kosten sind in beiden Fällen identisch. Beim Notar erhält man in der Regel schneller einen Termin. Und um ein persönliches Erscheinen kommt der Antragsteller nicht herum, weil er oder sie eine eidesstattliche Versicherung abgeben muss, dass der Inhalt des Erbscheinsantrags richtig und vollständig ist.

>> Welches Nachlassgericht zuständig ist, erklärt meine Anwaltskollegin in diesem Video <<

 

Was kostet der Erbschein jetzt konkret?

Wie hoch die Erbscheinsgebühren im konkreten Fall sind, hängt vom Wert des Nachlasses ab, also von der Erbmasse. Die gesetzlichen Vorschriften hierzu sind etwas spröde und auf den ersten Blick nicht ganz leicht zu verstehen. Daher hier der Link auf die relevante Gebührentabelle:

Die Erbscheinsgebühren richten sich nach dem „Gesetz über Kosten der freiwilligen Gerichtsbarkeit für Gerichte und Notare“ (GNotKG)  und das dort als Anlage 1 enthaltene Kostenverzeichnis

Das Nachlassgericht verlangt für die Erteilung eines deutschen Erbscheins im Ergebnis 2,0 Gebühren, die sich wie folgt zusammensetzen:

  • eine 1,0 Gebühr für den Antrag selbst (siehe Nr. 12210 des Kostenverzeichnisses) und zusätzlich – ziemlich versteckt –
  • eine weitere 1,0 Gebühr für die eidesstattliche Versicherung (siehe Nr. 12210 i.V.m. Nr. 23300 des Kostenverzeichnisses)

Für beide Gebühren gilt die Spalte „Tabelle B“ in der Gerichtsgebührentabelle, die dem GNotKG als Anlage 2 beigefügt ist.

Jetzt muss man nur noch den Nachlasswert wissen und schon kann man die Kosten berechnen, die einem das Gericht für den Erbschein berechnen wird.

Beispielsberechnung 

Bei einem Nachlass von insgesamt 300.000 Euro schaut man in die Kostentabelle (Anlage 2 zum GNotKG) und zwar in die Spalte „Tabelle B“, sucht dort die passende Zeile Gegenstandswert, stellt fest, dass es 300.000 Euro nicht gibt, nimmt also die Zeile „bis 320.000“. In dieser Zeile findet man den Betrag 635 Euro. Das ist aber nur eine (!) Gebühr. Der Erbschein kostet aber 2,0 Gebühren. Somit haben wir unser Ergebnis: 2 x 635 Euro, also 1.270 Euro.

 

Ausschnitt aus der Gerichtskostentabelle

 

Soweit die Grundprinzipien. In der Praxis gibt es unter Umständen die Möglichkeit, Erbscheinskosten dadurch zu reduzieren, dass man den Geltungsbereich (und damit auch den relevanten Geschäftswert) beschränkt. Und – wie gesagt  – wenn Sie gerne mit Banken und Versicherungen streiten, können Sie sich auch auf das oben genannte BGH-Urteil berufen.

Das alles gilt natürlich nur für unstreitige Fälle. Sobald ein Streit darüber ausbricht, wer den eigentlich Erbe geworden ist, etwa weil die Gültigkeit des Testaments angefochten wird, schießen die Prozesskosten in die Höhe und der Erbschein wird erst erteilt, nachdem diese Fragen endgültig gerichtlich geklärt sind.

Weitere Informationen zum Thema Erbrecht, Testament und Nachlassabwicklung auf unserem YouTube Kanal sowie auf diesem Blog unter Erbrecht

Das Ehegatten-Testament: Vorteile, Risiken und die häufigsten Fehler

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Infoabend rund um die Themen Erbrecht, Pflichtteil, lebzeitige Schenkungen und Steuern, im Aurelium-Kulturzenrum Regensburg-Lappersorf

Seit 20 Jahren berät Rechtsanwalt Bernhard Schmeilzl Privatleute und Unternehmerfamilien bei der Nachlassplanung, also der optimalen Übertragung von Vermögen. Wenn es im Erbfall kracht – und es kracht in Deutschland statistisch gesehen ziemlich oft – führt er auch Erbschaftsprozesse.

Der gebürtige Regensburger mit Jura-Abschlüssen in Deutschland und England arbeitete zunächst in einer Münchner Großkanzlei und gründete dann 2001 die Kanzlei Graf & Partner. Er kennt sich nicht nur mit dem deutschen Erbrecht aus, sondern ist gefragter Experte für deutsch-britische und deutsch-amerikanische Erbfälle. Er betreibt Online Blogs, schult britische und amerikanische Anwälte in Seminaren und startete vor kurzem auch den GP Jura Channel auf YouTube. Dort erklären die Anwälte der Kanzlei juristische Themen in gut verständlichen Videoclips, darunter auch das Video „Alles zum Berliner Testament“.

Im Aurelium Lappersdorf erklärt Bernhard Schmeilzl, gewohnt lebhaft und humorvoll, warum jeder ein Testament braucht, wie man es erstellt und was viele dabei oft falsch machen. Sein Fazit aus der praktischen Anwaltstätigkeit ist nämlich: „Die wenigsten Eheleute verstehen ihr eigenes Berliner Testament. Nicht einmal die, die beim Notar waren!“ Was laut Schmeilzl allerdings weniger an den Notaren liegt, sondern daran, dass sich die Mandanten einfach zu wenig mit dem Thema beschäftigen und dem Notar vor lauter Ehrfurcht auch keine Fragen stellen. So kommt es, dass es beim Todesfall dann plötzlich böse Überraschungen gibt.

Der Infoabend verrät, wie man Fallen vermeidet und ein Testament erstellt, das genau die eigenen Wünsche umsetzt. Die Teilnahme ist kostenlos, wegen begrenzter Kapazität ist aber vorherige Anmeldung über die Kanzlei Graf & Partner nötig. Kontaktdaten unter www.grafpartner.com

Hinweis: Die Veranstaltung wird von einem Kamerateam für den YouTube Kanal der Kanzlei aufgezeichnet.

Datum: Dienstag, 12. November 2019

Beginn: 18:00 Uhr

Einlass: 17:30 Uhr

Preis: Eintritt frei. Anmeldung über Kanzlei Graf & Partner Tel. 0941 / 463 7070 oder mail@grafpartner.com

Wenn Amerikaner in Deutschland erben

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Dann finden Sie alle relevanten Informationen auf InternationalProbateLaw.com

Seit gut 15 Jahren beraten wir amerikanische und britische Mandanten, die in Deutschland, Österreich oder der Schweiz geerbt haben. Dabei stellen sich immer wieder die selben Fragen. Wir haben daher ein neues Online-Portal www.InternationalProbateLaw.com mit Informationen für englischsprachige Mandanten erstellt, auf dem alle relevanten Information zur Abwicklung deutsch-amerikanischer Erbfälle verfügbar sind.

Die 25 häufigsten Fragen beantworte ich sogar in kurzen Videoclips

In der Rubrik Frequently Asked Question der Website stellen wir nach und nach kurze Clips ein, in denen ich in englischer Sprache die von unseren US-Mandanten am häufigsten gestellten Fragen beantworte. Diese Clips finden sich auch direkt auf dem YouTube Kanal.

Hier ein Beispiel zum Thema „Welche Dokumente muss man dem Erbscheinsantrag beifügen?“

 

 

Anwälte mit eigenem TV-Studio

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Graf & Partner startet Jura-Kanal auf YouTube

Natürlich ersetzt ein Videoclip keine anwaltliche Beratung im konkreten Einzelfall. Trotzdem kann man sich durch ein gutes Video einen ersten Überblick über ein Rechtsthema verschaffen, zum Beispiel worauf es bei einem Ehegattentestament ankommt und was viele dabei falsch machen. Außerdem spürt man, ob einem der jeweilige Anwalt liegt, bevor man einen Besprechungstermin vereinbart. Deshalb startet die Kanzlei Graf & Partner mit „GP JURA CHANNEL“ nun einen eigenen YouTube-Kanal mit wöchentlich neuen Videos zu rechtlichen Themen.

USA-Anwälte als Initialzündung

Seit 2003 berät Graf & Partner im Zivil- und Wirtschaftsrecht. Mitgründer Bernhard Schmeilzl ist dabei seit jeher international unterwegs: Als Experte für deutsch-amerikanisches und deutsch-britisches Erbrecht betreibt er zwei Jura-Blogs (Websites mit Praxistipps für internationale Erbfälle), für den BGB-Kommentar des NOMOS-Verlags schreibt er das Kapitel zum englischen Familienrecht und auf der USA-Website German Civil Procedure erklärt er amerikanischen Rechtsanwälten das deutsche Zivilprozessrecht.

Diese Anwaltskollegen in Amerika waren es auch, die den Startschuss für den YouTube-Kanal gaben. „Bei uns in USA liest niemand mehr Kanzleibroschüren. Mandanten erwarten, dass man ihnen die Basics in einem Video erklärt.“ Gehört, getan. Rechtsanwalt Schmeilzl richtet kurzerhand ein eigenes Studio in den Kanzleiräumen ein und beginnt mit den Drehs. In 25 Videos erklärt er nun auf einem Webportal für internationale Erbfälle englischen und amerikanischen Mandanten das deutsche Erbrecht.

Was läuft auf GP JURA CHANNEL?

Diese englischsprachigen Videos waren aber nur die Aufwärmrunde für den eigentlichen Kanzleikanal GP JURA CHANNEL. Auf diesem deutschen YouTube Kanal präsentieren die Anwälte von Graf & Partner nun wöchentlich neue Videos zu verschiedenen rechtlichen Themen. Schwerpunkte sind Erbrecht, Arbeitsrecht und Wirtschaftsrecht. Die meisten Clips behandeln eine Rechtsfrage in etwa fünf Minuten, bei manchen Themen tauchen die Anwälte aber auch einmal tiefer ein. So bietet das Video „Alles zum Berliner Testament“ von Rechtsanwalt Schmeilzl eine ausführliche Erstberatung zu den Vorteilen und Risiken des Ehegattentestaments, dem Pflichtteilsanspruch und den steuerlichen Folgen.

Interview mit Drogenfahnder, Brandexperten und Mobbing-Psychologen

Neben diesen Erklärvideos findet man auf dem YouTube Kanal von Graf & Partner auch Live-Mitschnitte von Vorträgen (etwa zu Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht) sowie Interviews mit spannenden Gästen. Im September ist Bayerns dienstältester Drogenfahnder zu Gast, der Tipps gibt, wie man sich vor K.O.-Tropfen schützt und – als früherer SEK-Beamter und Personenschützer zu RAF-Zeiten – wie man sich bei Amokläufen und Terrorangriffen richtig verhält. Weitere Interviewgäste sind ein Psychologe zum Thema Mobbing in der Schule und ein Brandexperte zur Frage, woran man Brandstiftung erkennt.

Mehr zum Videoblog von Graf & Partner und dem Anwaltsteam auf YouTube unter GP JURA und auf der Kanzleiwebsite www.grafpartner.com

Alles, was man zum Berliner Testament wissen muss. Erklärt in 30 Minuten

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TIPPS ZUM BERLINER TESTAMENT – VOM ERBRECHTSPROFI

Die meisten Eheleute verstehen ihr eigenes Ehegattentestament nicht. Wann tritt die Bindungswirkung ein? Was ist der Unterschied zwischen Nacherbe und Schlusserbe? Darf der Ehegatte als Vorerbe das Haus verkaufen? Was bedeutet das Berliner Testament für die Pflichtteilsansprüche der Kinder und wann ist ein Berliner Testament wegen der Erbschaftsteuer ein Eigentor? All das wissen Sie natürlich längst, oder?

Mein Erklärvideo zum Berliner Ehegattentestament

Wenn nicht: Im brandneuen Video erkläre ich ausführlich und in aller Ruhe, was man zum Berliner Ehegattentestament wissen sollte. Und zwar möglichst bevor man es unterschreibt.

Weitere Informationen zu Testamentsgestaltung und Erbrecht:

– Enterbt ist halb so schlimm: So macht man den Pflichtteil geltend (Muster-Anspruchsschreiben)
– Checkliste Nachlassverzeichnis: Korrekte Berechnung des Pflichtteilsanspruchs
– Wenn schon enterben, dann aber richtig
– Die Entziehung des Pflichtteils: wichtige Urteile
– Wozu ein Testamentsvollstrecker
– Was bedeutet „gleichzeitiges Versterben“ im Testament?
– Albtraum des Erbrechtlers: Das Niederstwertprinzip
– Was kostet ein Testamentsvollstrecker?
– Aushebeln des Pflichtteils durch Darlehen des späteren Erben?
– Wenn Erben mauern: Ab wann verzinst sich der Pflichtteil?
 Notarielles Nachlassverzeichnis? Meist reine Schikane
– Broschüre “Fakten zum Erbrecht”
– Testierunfähigkeit wegen Demenz
– Wie geht ein Berliner Testament (Mustertext)
– Kann man seinen Arzt zum Erben einsetzen?
– Info-Broschüre “Fakten zum Erbrecht”
– Nachteile des Berliner Testaments

Die 2003 gegründete Anwaltskanzlei Graf & Partner ist neben der Beratung in deutschen Erbfällen auch spezialisiert auf Erbfälle mit Bezug zu Österreich, der Schweiz sowie zu  anglo-amerikanischen Jurisdiktionen (England, Schottland, USA, Kanada, Australien und Südafrika). Wir prüfen und strukturieren den Erbfall und dessen steuerlichen Auswirkungen, organisieren die in den jeweiligen Ländern nötigen Maßnahmen und koordinieren die Nachlassabwicklung. Dies vermeidet Doppelarbeit und beschleunigt den Zugriff auf das ausländische Erbe.

Falls Sie bei einem konkreten Erbfall rechtliche Unterstützung benötigen, stehen Ihnen die deutschen Anwälte der Kanzlei Graf & Partner sowie deren Partneranwälte in Österreich, der Schweiz, England, Schottland und Irland gerne zur Verfügung. Ihre Ansprechpartner sind Rechtsanwältin Katrin Groll und Bernhard Schmeilzl, Rechtsanwalt & Master of Laws (Leicester, England), zentrale Rufnummer: 0941 463 7070.

Wirtschaftsrecht, Erbrecht und Sportrecht – in Deutschland und international

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Auf diesen Gebieten helfen wir unseren Mandanten in Deutschland, USA und Großbritannien. Mehr auf unserer Kanzleiwebsite, unseren Blogs Cross-Channel-Lawyers.de und German Civil Procedure sowie auf unserem Youtube Channel