Kategorie ‘Humorhaber’

Der mit Abstand meistgelesene Beitrag seit 4 Jahren…

Von Michael Gleiten (11.07.2012)
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… auf Rechthaber.com hat weder mit dicht gemachten Freudenhäusern, noch mit Jörg Kachelmann, Fesselsex, dem Bundesverfassungsgericht, Wolfgang Schäuble oder einnässenden Päbsten zu tun. Nein, es ist ein Dauerbrennerthema, das früher oder später jeden von uns betrifft, so oder so. Es geht – wer hätte es gedacht – um’s Geld. Muss ich selbst (allein) zahlen oder übernimmt es der Staat (also alle für alle). Der Beitrag ist: DIESER HIER

Die Wahrheit über Deutschland

Von Michael Gleiten (20.06.2012)
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Was Ausländer, die es beruflich nach Deutschland verschlagen hat („Expats“), wirklich über die Deutschen denken? CrossChannelLawyers hat interessante und amüsante Beispiele gefunden.

Spam-Mail-Lyrik: Liebesbrief von Jannette

Von Michael Gleiten (14.06.2012)
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Jeder beschwert sich über Spam. Ich will hier versuchen, eine Lanze für die schönen Seiten der unverlangt zugesandten Mails zu brechen. Wenn man sich einmal unvoreingenommen auf die Schönheit eines solchen Textes einlässt, kann man viel lyrisches darin entdecken. So erhielt ich heute Nachmittag diese wunderbare Nachricht, die ich mir ausdrucken und über mein Bett hängen werde:

„Hallo Sie lieber,
Ich habe das Gefühl, dass dieses Stück von Mail werden Sie in einem perfekten Zustand des Geistes und besser gesunden Zustand zu erreichen. Ich glaube, dass in der heutigen Welt, weder Rasse, der Staatsangehörigkeit oder der Religion wird nicht länger ein Hindernis für die Posse Beziehungen. Obwohl wir nicht wissen einander gut, aber ich werde wirklich gerne man da für einen Freund, den ich eine einzelne Dame bin, denke ich, ich bin sensibel und freundlich zu anderen Menschen, auch ich glaube, ich habe einen guten Sinn für Humor, Konzerte und sein ein guter Christ! Möge Gott Sie segnen, wie ich von Ihnen zu hören bald durch warten.
Dank. Frau Jannette“

Natürlich weiß ich, dass ein Großteil der Lyrik nur einem Online-Übersetzungsprogramm (aus welcher Sprache wohl?) zu verdanken ist. Aber dennoch: Welcher heutige Poet deutscher Zunge käme schon auf die schönen Formulierungen „in einem perfekten Zustand des Geistes“ und „obwohl wir nicht wissen einander gut“. Danke google.translate, ich danke dir!

 

Kurzer Witz für Intellektuelle

Von Michael Gleiten (12.06.2012)
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Masochist zum Sadisten: „Quäle mich.“ Antwort Sadist: „Nein!“

Witziger Werbespot des Deutschen Anwaltsvereins

Von Michael Gleiten (08.06.2012)
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Auch der DAV kommt am Thema Fussball-EM nicht vorbei und hat einen – wie ich finde recht gelungenen – Werbespot produziert. Motto: „Die bösesten Fouls passieren nicht am Spielfeld“ (Link hier)

Feuerwehr-Chef droht „Maibaum-Dieben“ mit Strafanzeige

Von Dr. Werner Semmler (08.05.2012)
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Ein kleines Gutachten zur Strafbarkeit des „Maibaum-Diebstahls“

Laut einer Meldung der Passauer Neuen Presse vom 07.05.2012 hat der Freundorfer Feuerwehrvorstand bei den „Auslöseverhandlungen“ um den „entwendeten“ Maibaum durch die „Buachzipfler Maibaamgrampfler“ das traditionell übliche Freibier und Brotzeit verweigert und stattdessen mit einer Anzeige gedroht. Bei dem „Einbruch“ in eine Scheune des Vierseithofes, in der der Maibaum versteckt war, wurde ein Holzriegel (20 x 50 cm) abgebrochen und beschädigt. Für den Feuerwehrvorstand sei dies daher kein Brauchtum mehr sondern Diebstahl und Sachbeschädigung.

Für den Straftrechtsanwalt stellt sich daher die Frage, wie sich die Situation generell rechtlich beim „Maibaumstehlen“ darstellt. Woraus ergibt sich strafrechtsdogmatisch die Straflosigkeit des „Maibaumstehlers“? Oder ist dem gar nicht so? [mehr] [mehr]

Süddeutsche Zeitung verleitet Leser zu unwirksamen Testamenten

Von Bernhard Schmeilzl (04.05.2012)
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In der Printausgabe der SZ vom 2. Mai 2012 ist diesem Beitrag hier ein großes Bild vorangestellt. Der Klischee-Klassiker: Hand mit Füller über Blatt Papier auf dem bereits geschrieben steht „Mein Testament“. So weit zwar wenig originell, aber auch nicht schlimm. Sehr schlimm dagegen ist die Bildunterschrift. Da meinte ein juristisch offenkundig gänzlich unbeleckter Redakteur seinen Lesern folgenden Tipp geben zu müssen: „Handschriftlich ist schon mal falsch. Denn ein Testament sollte gut leserlich sein.“ Nun sind in Deutschland aber bekanntlich nur zwei Arten von Testamenten möglich: notarielle und eigenhändig geschriebene (die in der Praxis irrelevanten Exoten des Not- und Schiffstestaments mal außen vor gelassen). Und in dem SZ-Artikel geht es nun einmal gerade darum, wie man ein Testament richtig selbst formuliert. Denn Leser, die ohnehin zum Notar gehen, brauchen sich um die korrekte juristische Wortwahl keinen Kopf machen. Die Gesamtschau zwischen Artikel und Bildunterschrift wird nun so manchen SZ-Leser dazu bewegen, sein Testament mit dem Computer oder (ältere Semester) mit der Schreibmaschine zu verfassen. Diese letztwilligen Verfügungen mögen dann später einmal für die Angehörigen interessant zu lesen sein (nach dem Motto: Was Papa oder Mama eigentlich gewollt hätten), Wirkung haben sie keine. Sie sind schlicht formunwirksam. Wer in einem solchen (zwar gut lesbaren, aber leider nichtigen) Testament genannt ist, kann sich beim Bildredakteur der SZ dafür bedanken, dass er dennoch nicht erbt. Fazit: Nicht „handschriftlich ist schon mal falsch“, sondern „SZ-Bildunterschrift ist schon mal falsch“.

Weitere Informationen zu Testamentsgestaltung und Erbrecht hier:
Testierunfähigkeit wegen Demenz
Wie geht ein Berliner Testament (Mustertext)
Kann man seinen Arzt zum Erben einsetzen?
Info-Broschüre “Fakten zum Erbrecht”
Nachteile des Berliner Testaments
Enterbt ist halb so schlimm: So macht man den Pflichtteil geltend (Muster-Anspruchsschreiben)
Checkliste Nachlassverzeichnis: Korrekte Berechnung des Pflichtteilsanspruchs
Wozu ein Testamentsvollstrecker
Was kostet ein Testamentsvollstrecker?

Sehr entspannte Kanzlei-Website in Mittelhessen

Von Michael Gleiten (23.02.2012)
Ein Kommentar

In unserer Reihe „interessantes Kanzleimarketing“ (hier) stolpere ich heute über die Kollegen von Gärth-Martin und Partner in Wetzlar. Wo andere die Klischees Robe, Waage, Justitia, Schönfelder oder – am schlimmsten von allem – das gute alte Paragrafenzeichen bemühen, arbeitet diese professionell gestaltete Website mit relaxten Bildmotiven, die den Eindruck von Wellnessweekend und Ayurveda vermitteln. Mit erscheint das für den Alltag einer Steuerberater- und Anwaltskanzlei zwar nicht sehr realistisch, aber die Idee ist originell und konsequent umgesetzt. Bleibt den Kollegen in Wetzlar zu wünschen, dass sie diesen entspannten Ansatz auch tatsächlich leben können.

England, UK, GB, Commonwealth – ja was denn nun?

Von Bernhard Schmeilzl (15.02.2012)
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Vor einiger Zeit hatten wir hier schon einmal den Unterschied zwischen Great Britain und United Kingdom erklärt. Nun haben wir aber unseren Meister gefunden: CGP Gray erklärt auf Couchkommando alles, was man über die Insel wissen muss (und noch etwas mehr).

„Dozentin für alle Rechtsgebiete“

Von Michael Gleiten (08.02.2012)
Ein Kommentar

Aus unserer beliebten Reihe „Beim Kanzleimarketing nur keine falsche Bescheidenheit“ heute ein Beispiel einer Dortmunder Kollegin. Sie ist Gründerin und Inhaberin ihrer eigenen Juraakademie und unterrichtet der Einfachheit halber gleich alle Rechtsgebiete selbst. Wahrscheinlich auch zur Qualitätssicherung, denn wie der Brite sagt: „If you want it done right, do it yourself!“  Liest man weiter merkt man, aha, es geht um ein Repetitorium. Als ehemals fleissiger Besucher von hemmer- und Alpmann-Kursen denkt man sich: Chapeau, bei hemmer und Alpmann können die das nicht. Ein Kursleiter für alle Rechtsgebiete. Hier weitere Beiträge zu ähnlichen Marketing-Genies: „Die besten Spitzenanwälte Deutschlands“ und „Deutschlands bester Anwalt