Kategorie ‘In eigener Sache’

Richter verprügelt Pflichtverteidiger im Gerichtssaal

Von Michael Gleiten (13.02.2015)
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Ja, so geht’s zu im Strafgerichtsaal zu Brevard County im sonnigen Florida. Aber der Richter hatte den lästigen Strafverteidiger ja gewarnt: „Sie gehen mir auf die Nerven. Setzen Sie sich hin und halten Sie die Klappe.“ Der renitente Anwalt wollte aber unbedingt weiter verteidigen. Brabbelt so provozierende Statements wie: „I am a public defender. I have a right to be here!“ und lauter solchen Unsinn. Darauf nahm der Richter das Recht in die eigene, nun ja, Hand. Oder besser Faust. „Wenn Sie’s wissen wollen, dann gehen wir beide mal raus und ich versohl Ihnen den Arsch!“. Im Original klingt’s noch schmissiger: „… I’m gonna kick your ass“. So kam es dann auch. Und da in USA-Gerichtssäälen gottlob Kameras erlaubt sind, gibt es sogar Fernsehaufnahmen von der Veranstaltung. Lustig. Wär nur interessant zu wissen, was dem  Angeklagten eigentlich zu Last lag. Am Ende vielleicht Körperverletzung. Hihi!

Vorsicht vor „LIBERA Solar KG“ in Lindau

Von Michael Gleiten (27.12.2014)
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… und dem persönlich haftenden Gesellschafter und Geschäftsführer Ekkehard Hans. In einer titulierten Forderungsangelegenheit gegen Herrn Ekkehard Hans betreibt dieser seit vielen Monaten Zustellungsvereitelung. Auch die Firma Libera Solar KG (Amtsgericht Kempten Aktenzeichen: HRA 9649) ist nun angeblich „unbekannt verzogen“, als der Gerichtsvollzieher Mitte Dezember das Firmengelände in der Kemptener Straße 99, 88131 Lindau aufsuchte, um einen Pfändungs- und Überweisungsbeschluss zuzustellen. Offensichtlich gelogen, da sowohl die Firmenwebsite http://www.liberasolar.de nach wie vor unter dieser Adresse um Kunden wirbt, als auch das Handelsregister diese Anschrift zeigt. Wir raten daher zu höchster Vorsicht bei Geschäften mit Herrn Hans und der Firma Libera Solar KG. Nach unserer Einschätzung ist sowohl das Unternehmen als auch Herr Hans persönlich zahlungsunfähig.

Trickbetrüger verwenden unseren Kanzleinamen

Von Bernhard Schmeilzl (22.12.2014)
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Aktuell geben sich offenbar wieder einmal Trickbetrüger als Anwälte der Kanzlei Graf & Partner Regensburg aus, kontaktieren potentielle Opfer per Telefon, erzählen erfundene Geschichten über einen angeblichen Gewinn und fordern die Zielpersonen auf, einen kleinen Betrag „per Code“ zu überweisen. Natürlich alles Humbug. Unsere Kanzlei hat nichts mit irgendwelchen Gewinnspielen zu tun. Wir haben die uns bekannt gewordenen Fällen angezeigt. Internet- und Telefon-Betrüger missbrauchen leider immer wieder die Namen von Anwaltskanzleien. Beispiele für übliche Betrugsmaschen finden Sie hier:

– Der monatliche Versuch des Honorarbetrugs: Heute mal ein 145.000 US$-Scheck in der Kanzleipost
Nein, man erbt nicht einige Millionen von jemandem, den man kaum kannte!
– Betrugsmasche “Millionenerbschaft aus England” (mit Beispielen gefälschter Unterlagen)
– Schon dreist: Betrügerische Abbuchung von unserem Kanzleikonto

Englischer Solicitor verstärkt Kanzlei Graf & Partner in München

Von Bernhard Schmeilzl (25.09.2014)
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Die auf britisch-deutsche Rechtsfälle spezialisierte Kanzlei Graf & Partner vermeldet Zuwachs: Ab sofort verstärkt die in England als Solicitor zugelassene Anwältin Elissa Jelowicki das Team um Rechtsanwalt Bernhard Schmeilzl. Als britische und kanadische Staatsbürgerin, die in Schottland studiert hat und in München lebt, ist Elissa Jelowicki international bestens vernetzt. Sie ist in München als Niedergelassene Europäische Rechtsanwältin zugelassen und berät sowohl im englischen wie im deutschen Recht.

Weitere Informationen:

– Londoner Anwälte vertiefen Kooperation mit Graf & Partner
– Deutsche Anwälte in England
– Was ist der Unterschied zwischen Barrister und Solicitor

Cool, Rechthaber-Beitrag hat mehr als 45.000 Leser auf Jurablogs

Von Michael Gleiten (10.07.2014)
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Kurz vor dem 6. Geburtstag unseres Blogs RECHTHABER.COM  (gestartet Juli 2008) wollten wir mal wissen, welcher unserer bislang rund 800 Beiträge die meisten Leute interessiert hat. Gerechnet hatten wir mit ein paar Tausend Lesern für den Spitzenreiter. Weit gefehlt: Der absolute Dauerbrenner unter den Rechthaber-Posting hat Stand heute 45.108 Leser bei Jurablogs und heißt: „Einschreiben sind rechtlich wertlos“. Herzlichen Dank! Das motiviert das Autorenteam.

Die aktuellen Top-Rating Beiträge sind:
(1)   “Teure Eltern! – Wer zahlt das Pflegeheim?” (Checkliste Elternunterhalt)
(2)  „Das korrekte Nachlassverzeichnis: Basis für die Pflichtteilsberechnung
(3)  „Enterbt ist halb so schlimm: So macht man den Pflichtteil geltend
(4)   Infos und Mustertexte zu “Generalvollmacht” und Vorsorgevollmacht”
(5)   Fakten zum Erbrecht 2012 mit Muster für Berliner Testament
(6)   Geheime Codes im Arbeitszeugnis? So benotet man Mitarbeiter
(7)   Muster-Treuhandvertrag (Strohmannvereinbarung GmbH-Anteile)

Nein, man erbt nicht einige Millionen von jemandem, den man kaum kannte!

Von Bernhard Schmeilzl (26.06.2014)
38 Kommentare

Internet-Betrüger mit Masche der angeblichen Millionenerbschaft in UK werden immer geschickter. Wie erkennt man Internetbetrüger mit der Erbschaftsmasche?

Da wir auf deutsch-britisches Recht spezialisiert sind, erhalten wir regelmäßig Anrufe deutscher Mandanten, die uns beauftragen möchten einen Erbschaftstransfer zu beschleunigen, weil da „seit Monaten nichts vorangeht“, obwohl der Mandant ja einen Anwalt in England habe und auch schon Gebühren nach UK überwiesen habe. Da bin ich dann schon stutzig. Wenn auf die Rückfrage, ob denn schon ein englischer Erbschein beantragt wurde die Antwort kommt, dass davon bislang nie die Rede war, dann ist alles klar. Der Mandant ist der üblichen Betrugsmasche aufgesessen. Die Story ist immer so: [mehr]

Silvia Binder verstärkt Anwaltsteam von Graf & Partner

Von Bernhard Schmeilzl (23.05.2014)
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Unternehmer brauchen Eheverträge und manchmal leider auch einen Scheidungsanwalt. Darum holt die Wirtschafts- und Erbrechtskanzlei Graf & Partner, die Betreiber von Rechthaber.com, Verstärkung ins Team: Die auf Familienrecht spezialisierte Rechtsanwältin Silvia Binder, die auch den Fachanwaltslehrgang für Familienrecht absolviert hat. „Wer Firmenanteile hält oder eine Praxis führt, sollte auch bedenken, welche Auswirkungen das für die Haftung des Ehegatten hat oder was im Fall einer Scheidung oder eines Autounfalls passiert“, so Rechtsanwältin Binder. „Mit guter Planung kann man hier viele Risiken minimieren.“ Die Kanzlei Graf & Partner besteht seit 2003, unterhält Büros in Regensburg und München sowie eine feste Kooperation mit der Londoner Kanzlei Lyndales, da Rechtsanwalt Schmeilzl häufig deutsch-britische Rechtsfälle bearbeitet. „Zusammen mit Kollegin Binder decken wir nun auch deutsch-britische Scheidungs- und Unterhaltsfälle professionell ab.“

Weitere Informationen zum internationalen Scheidungs- und Unterhaltsrecht, insbesondere zu deutsch-britischen Familienrechtsfällen:

Alimony in Germany: Child maintenance and financial support for single mothers
Unterhalt in England vollstrecken (Leitfaden und Praxistipps)
Wenn Briten keinen Unterhalt zahlen
Deutsches Urteil, aber Schuldner in England: Wie vollstreckt man einen deutschen Titel in UK?

Die „Deutsche Anwaltshotline AG“ spamt mich an

Von Bernhard Schmeilzl (05.06.2013)
Ein Kommentar

Gerade erhalte ich eine freundliche Nachricht der Deutschen Anwaltshotline AG (hier: Mail_Anwaltshotline).  Deren Web-Support-Mitarbeiter findet unseren Rechthaber-Blog total super, freut sich über unsere tollen Postings und möchte auf Rechthaber gerne das „neue Tool“ der Deutschen Anwaltshotline AG präsentieren, mit dessen Hilfe Website-Betreiber ein „rechtssicheres dynamisches Impressum“ erstellen lassen können. Okay. Also wenn mich mein Gefühl nicht täuscht ist das Mail der Anwaltshotline klassischer Spam. Ich sehe eine gewisse ironische Brechung darin, dass ein Unternehmen, das ein „Tool für rechtssichere Impressumserstellung“ selbiges Tool mit ziemlich rechtsunsicheren Spam-Mails bewirbt. But, maybe it’s just me…  Nun ja, ich spare mir die Unterlassungsaufforderung an die Anwaltshotline. Und der Herr vom Web-Support hat sein Ziel ja auch – irgendwie – erreicht: Ich habe ja jetzt auf das neue prima Tool hingewiesen.

Pacta sunt servanda, Herr Kollege!

Von Bernhard Schmeilzl (04.06.2013)
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Der österreichische Kollege hat sich gemeldet. Wir sind in den Klärungsprozess eingetreten. Mal sehen…

:-)

Mein 5jähriger soll 6 Wochen auf Arzttermin warten

Von Bernhard Schmeilzl (21.05.2013)
2 Kommentare

Ein persönliches Erlebnis der unfreundlichen Art hatte meine Frau heute, als sie versuchte, für unseren kleinen Sohn einen Termin bei einem Regensburger Hautarzt zu vereinbaren. Für einen Erwachsenen nicht tragisch, nur juckender Ausschlag an einer kleinen Stelle am Bauch. Wer sich aber (noch) in einen 5jährigen hineinversetzen kann weiß, dass der so einen Juckreiz anders empfindet. So rief meine Frau also, einigermaßen naiv und optimistisch, eine „führende Hautarztpraxis“ (mit immerhin vier Dermatologen) unserer Stadt an, um für die nächsten Tage einen Termin zu vereinbaren. Dort aber das böse Erwachen: Das Manko meines Sohnes ist offenkundig, dass er bei meiner Frau gesetzlich familienversichert ist. Uns wurde daher – recht unfreundlich – ein Termin in 5-6 Wochen angeboten. Nein, früher gehe für Kassenpatienten nichts. Nein, man könne auch keine andere Praxis empfehlen.

Ich weiß nicht, ob die Dermatologen der Gemeinschaftspraxis Kinder haben. Ich jedenfalls werde nicht 5-6 Wochen zusehen, wie sich mein 5jähriger ständig den Bauch blutig kratzt.

Ich wollte übrigens für mich selbst auch einen Termin vereinbaren. Als Privatpatient hätte ich vermutlich früher einen Termin erhalten (ziemlich sicher sogar, weil die Telefondame ja ausdrücklich danach gefragt hatte, ob mein kleiner Sohn privat versichert ist). So weit kam meine Frau allerdings bei der unfreundlichen Telefondame der Praxis nicht.

Nun ja. Wir sind mittlerweile anderweitig untergekommen. Soweit der Erlebnisbericht zum angeblichen „Mythos Zweiklassenmedizin“ und der Studie, dass Kassenpatienten nur „unwesentlich längere Wartezeiten“ hätten.