Kategorie ‘International Law’

Debt collection in Germany: A practical Guide for English speaking clients

Von Michael Gleiten (13.09.2012)
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On their British-German law blog Cross Channel Lawyers the colleagues of Graf & Partners explain in a detailed yet comprehensible manner what it takes to make a court claim for money in Germany: „Debt Collection in Germany: A practical Guide to Civil Court Procedures„. For a claimant from Britain or the USA the surprising news is: It will in most cases be faster and cheaper to successfully sue a debtor in  Germany compared to a law suit at home (no jury system, no tiresome pre-trial discovery procedure, the losing party pays the entire court and legal fees etc). A very helpful article for British and US creditors.

The law firm Graf & Partners is specialized in British-German legal issues. For more information see here and the brochure (pdf download) for English speaking clients

Leitfaden zur GmbH-Gründung in Englisch

Von Bernhard Schmeilzl (23.08.2012)
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Für englischsprachige Mandanten, die eine deutsche GmbH gründen möchten, haben wir hier einen Leitfaden in englischer Sprache erstellt, inklusive zweisprachiger Mustersatzung (deutsch/englisch). Auf der Website CrossChannelLawyers.co.uk finden sich auf viele weitere praktische Tipps und Musterformulare für englischsprachige Mandanten.

EU-Erbrechtsverordnung zum anwendbaren Recht bei internationalen Erbfällen

Von Bernhard Schmeilzl (21.06.2012)
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Gute Nachrichten für international tätige Erbrechtsanwälte: Die Abwicklung grenzüberschreitender Erbfälle wird durch die am 8. 6.2012 vom Rat der Justizminister angenommene Erbrechtsverordnung erheblicher einfacher und transparenter und vor allem einheitlich. Das anzuwendende Recht bestimmt sich ab Mitte 2015  nach dem Ort des letzten Aufenthaltes des Erblassers. Der Erblasser kann aber auch das Recht seiner Staatsangehörigkeit wählen. Das nationale Erbrecht der Mitgliedstaaten ist durch die Verordnung nicht betroffen. Hier die ergänzende Pressemitteilung (nur in Englisch verfügbar). Weitere Informationen zum Erbrecht in der EU in diesem Beitrag hier.

 

Einladung zum Business Forum Malta in Köln und München

Von Bernhard Schmeilzl (20.06.2012)
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Treue Leser unseres Blogs wissen, dass unsere Kanzlei eine Niederlassung in Malta hat (hier). Wir sind also befangen.  Aber auch überzeugt von den Vorteilen, die der Wirtschaftsstandort für deutsche Unternehmer bietet. Deshalb informieren wir gerne über die Veranstaltungen von MaltaEnterprise am 3. Juli 2012 im Maritim Hotel Köln und am 5. Juli 2012 im City Hilton Hotel München.

Warum Malta? Eine hervorragende IT-Infrastruktur, bestens ausgebildete englischsprachige Fachkräfte, Sozialversicherungsbeiträge von zehn Prozent und eine effektive Steuer von fünf Prozent sind nur einige von vielen Argumenten, die den Inselstaat Malta interessant machen. Die niedrigen Lohnkosten, hohe Qualitätsstandards, die politische und wirtschaftliche Stabilität des Landes, die Rechtssicherheit, der hohe Lebensstandard und eine ausgezeichnete Arbeitsethik sind weitere Anreize, die für sich sprechen. Nicht nur große Firmen wie Playmobil oder Lufthansa Technik sind in Malta ansässig, auch viele deutsche Mittelständler profitieren seit Jahren von den Vorteilen im kleinsten EU-Land. Wer Geschäftsbeziehungen mit maltesischen Partnern aufnehmen und von der historischen Vernetzung Maltas mit den Wachstumsmärkten Nordafrikas und des Mittleren Ostens profitieren will, sollte die Gelegenheit nutzen, die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen kennenzulernen.  Weitere Informationen zu Programm und Anmeldung hier:

Weitere Informationen:

Standort Malta: Fakten zu rechtlichen Rahmenbedingungen
Limited mit Sitz in Malta: Die bessere Alternative zur englischen Limited?
Malta Limited und die Steuern
Graf & Partner eröffnen Büro in Malta

Die Basics zum Erbrecht aller EU-Länder

Von Bernhard Schmeilzl (19.06.2012)
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Von wegen, die EU kostet nur und bringt nichts! Rechthaber.com hat schon öfter auf die Fundgruben für juristische Informationen auf den Webportalen der Europäischen Union hingewiesen (siehe Europa und EUR-Lex). Heute ein Tipp für alle, die im internationalen Erbrecht tätig sind. Auf “Erbrecht in Europa“ werden grundlegende Fragen zu Erbrecht, Testament und Nachlassabwicklung in allen europäischen Ländern beantwortet. Und zwar in 23 Sprachen sowie juristisch fundiert, da die Inhalte von der Vereinigung der europäischen Notare stammen. Das mag zwar für die anwaltliche Bearbeitung internationaler Erbfälle immer noch nicht nicht genügen, ein hilfreicher Einstieg zur ersten Orientierung ist es allemal, vor allem für exotischere Länder, zu denen es kaum deutschsprachige Literatur gibt. Vertiefte Informationen zum Erbrecht in England und zur Abwicklung deutsch-britischer Erbfälle finden Sie hier

Weitere Informationen zu Testamentsgestaltung und Erbrecht:

Testierunfähigkeit wegen Demenz
Wie geht ein Berliner Testament (Mustertext)
Kann man seinen Arzt zum Erben einsetzen?
Info-Broschüre “Fakten zum Erbrecht”
Nachteile des Berliner Testaments
Enterbt ist halb so schlimm: So macht man den Pflichtteil geltend (Muster-Anspruchsschreiben)
Checkliste Nachlassverzeichnis: Korrekte Berechnung des Pflichtteilsanspruchs
Wozu ein Testamentsvollstrecker
Was kostet ein Testamentsvollstrecker?

 

Deutsche Anwälte in England

Von Bernhard Schmeilzl (03.05.2012)
2 Kommentare

Wer als Kontinentaleuropäer in Großbritannien Rechtsrat braucht, etwa weil ein grenzüberschreitender Erbfall eingetreten ist, Immobilien gekauft oder gemietet werden sollen oder Verträge verhandelt werden müssen, sieht sich – auch als deutscher Jurist – einem völlig fremden und von außen extrem kompliziert erscheinenden Rechtssystem gegenüber. Es beginnt schon damit, dass es im Vereinigten Königreich drei ganz verschiedene Jurisdiktionen gibt, nämlich England & Wales, Schottland und Nordirland. Dann gibt es die spannende Aufteilung der Anwälte in Solicitors, Barristers, Advocates und Solicitor Advocates. Alle mit verschiedenen Kompetenzen und reguliert durch verschiedene Berufskammern. Die Solicitors sind – anders als deutsche Rechtsanwälte – meist auf ein bestimmtes Rechtsgebiet festgelegt. Selbst wenn man sich also einen sympathischen Solicitor ergoogelt hat ist nicht gesagt, dass einem der beim konkreten Rechtsproblem auch helfen kann oder darf. Natürlich kann man sich an eine Londoner Großkanzlei wenden, aber da ist man problemlos 300 Pfund die Stunde aufwärts los und bekommt dafür meist nicht einmal special treatment, weil man im Vergleich zu den großen Mandanten finanziell wenig interessant ist. Außerdem fallen durch die Sprachproblematik oft viele zusätzliche Stunden an.

Woher kennen wir diese Probleme? Weil die deutsche Kanzlei Graf & Partner seit Jahren viele deutsch-britische Mandate betreut, vor allem deutsch-englische Erbfälle abwickelt und Vertragsverhandlungen begleitet. Die Rechtsanwälte Schmeilzl und Reimann haben – neben der Zulassung als deutscher Anwalt – auch in England bzw. Irland studiert und den Master of Laws erworben. Rechtsanwalt Schmeilzl hat zudem einige Jahre in den USA gearbeitet. Die Kanzlei ist daher sowohl mit der anglo-amerikanischen Rechtspraxis als auch mit den jeweiligen Mentalitäten bestens vertraut. Verhandlungssicheres Englisch ist selbstverständlich. In Kooperation mit unserer Partnerkanzlei im Zentrum von London (www.lyndales.co.uk) helfen wir deutschen Mandanten dabei, das Rechtsproblem zu strukturieren, bei Bedarf den richtigen englischen Spezialisten dafür zu finden, diesem den Sachverhalt in seiner Sprache (also bereits juristische aufbereitet) zu erläutern und – last but in London definitely not least – die Kosten im angemessenen Rahmen zu halten. Weitere Informationen zur Kanzlei in der Broschüre „German Law Firm for English speaking Clients“ (GP_UK_Clients), auf dem Portal Cross-Channel-Lawyers und auf der Kanzleiwebsite www.graflegal.com

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Broschüre zur Vertragsgestaltung nach deutschem und englischem Recht
– “The Difference between the United Kingdom, Great Britain and England – explained”

Zustellungen nach Liechtenstein

Von Dr. Werner Semmler (19.03.2012)
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Vorsicht bei Zustellungen von Gerichtentscheidungen deutscher Behörden in Liechtenstein. Seit dem 19.12.2011 gilt das Schengener- Durchführungsübereinkommen (SDÜ) auch in den Beziehungen zwischen der BRD und Liechtenstein. Dies führt dazu, dass insbes. Strafgerichte in Deutschland gegen liechtensteinische Bürger bei  Verletzung von Strafgesetzen  in Deutschland z.B. Strafbefehle auf dem Postwege zustellen lassen. Der früher erforderliche umständliche Weg der Rechtshilfe ist nicht mehr nötig. Ein Untätigbleiben gegen einen deutschen Strafbefehl kann daher zur Rechtskraft der Entscheidung und zur Verfristung des Rechtsmittels führen. Die Überraschung kann dann auf deutschem Boden auch anlässlich einer Routinekontrolle durch die deutsche Polizei drohen.

Law Firm for English-German Legal Issues

Von Bernhard Schmeilzl (08.03.2012)
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The Munich based law firm Graf & Partners provides its international clientele with professional advice in the areas of business, corporate and inheritance law. The firm is particularly strong in German-British and German-US cross border legal advice, e.g. drafting of cross-border agreements and the handling of German-English probate issues. Several of the firm’s attorneys have studied and/or worked in the USA, UK and Ireland. Thus,  correspondence and negotiations can be professionally handled in English, French and – of course – German. More details on Graf & Partners here (Download Flyer), on CrossChannelLawyers.co.uk and on the firms‘ website www.graflegal.com

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EU evaluiert Niederlassungsrichtlinie für Rechtsanwälte

Von Bernhard Schmeilzl (04.11.2011)
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Die Europäische Kommission evaluiert derzeit die Dienstleistungsrichtline (77/249/EC) und die Niederlassungsrichtlinie für Rechtsanwälte (98/5/EC). Anlass ist Art. 15 der Niederlassungsrichtlinie, wonach die Kommission verpflichtet ist, spätestens zehn Jahre nach Inkrafttreten der Richtlinie einen Fortschrittsbericht über die Umsetzung der Richtlinie zu verfassen. Die BRAK hat auf der Grundlage der Erfahrungen der regionalen Rechtsanwaltskammern Stellung genommen und betont insbesondere, dass durch die beiden Richtlinien innerhalb der EU ein Grad von Freizügigkeit für die anwaltliche Tätigkeit erreicht werde, der in anderen Teilen der Welt, selbst in den USA, so nicht bestehe. Am 01. Januar 2010 habe es in Deutschland 350 niedergelassene europäische Anwälte gegeben, davon 111 in Frankfurt und 86 in München. Die geringe Nutzung der Möglichkeiten, die dem Anwalt durch die Niederlassungsrichtlinie eröffnet werden, liege insbesondere daran, dass ein Wechsel in einen anderen Mitgliedstaat nur dann sinnvoll sei, wenn damit der Lebensunterhalt verdient werden könne. Hierzu sei es insbesondere nötig, das nationale Recht sowie die Landessprache ausreichend zu kennen. Weitere Informationen hier. (Quelle: Newsletter 10/2011 der RAK München).

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Gemeinsames EU-Kaufrecht kommt

Von Bernhard Schmeilzl (28.10.2011)
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Kommission legt Verordnungsvorschlag zu EU-Kaufrecht vor

Justizkommissarin Reding hat am 11. Oktober 2011 den Verordnungsvorschlag KOM(2011) 635 über ein Gemeinsames Europäisches Kaufrecht vorgestellt. Danach können Verträge wahlweise nach „EU-Kaufrecht“ oder der jeweils einschlägigen nationalen Vertragsrechtsordnung geschlossen werden. Das Verordnungsrecht findet nur Anwendung, wenn sich beide Vertragsparteien freiwillig darauf einigen. Die Mitgliedstaaten können entscheiden, ob das EU-Kaufrecht nur für grenzüberschreitende oder auch für inländische Verträge gelten soll. Gewählt werden kann das neue EU-Kaufrecht sowohl für Geschäfte zwischen Unternehmen als auch für Geschäfte zwischen Unternehmen und Verbrauchern. Es reicht aus, dass eine Vertragspartei ihren Sitz in der EU hat. Der DAV begrüßt in seiner Stellungnahme Nr. 3/2011 ein optionales europäisches Vertragsrechtsinstrument ausdrücklich. Quelle: DAV-Depesche Nr. 43/11 vom 27. Oktober 2011