Schlagwort ‘Arbeitsverhältnis’

„Sie können ab morgen zuhause bleiben!“ – Die Freistellung von Arbeitnehmern

Von Katrin Groll (14.06.2010)
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Trennen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer, sind Stimmung und – wichtiger – Loyalität des (gekündigten) Arbeitnehmers meist desolat. Der Arbeitgeber will den Mitarbeiter daher in der Regel nicht mehr im Betrieb haben, da er Schlimmes befürchtet: vom schlechten Betriebsklima durch den unmotivierten und verärgerten Mitarbeiter, über unschöne Äußerungen des Mitarbeiters gegenüber Kunden bis hin zum Know How Diebstahl. Der Chef stellt einen gekündigten Mitarbeiter daher häufig von der Arbeitspflicht frei.

Doch geht das so einfach, wenn der Mitarbeiter trotzdem weiter arbeiten will und auf auf Anwesenheit im Betrieb besteht? So etwas kommt vor, etwa wenn der Mitarbeiter die Kündigung für rechtswidrig hält, dagegen klagt und in der Zwischenzeit seine Anbindung zu den Kolleginnen und Kollegen sowie seine Position in laufenden Projekten nicht verlieren will. In technischen Bereichen (z.B. Softwareentwicklung) hat der Mitarbeiter auch ein berechtigtes Interesse, den Anschluss an die aktuellen Entwicklungen nicht zu verlieren. Was sind die rechtlichen Spielregeln für die Freistellung eines Mitarbeiters während der Kündigungsfrist, also vom Zeitpunkt des Auspruchs der Kündigung bis zum tatsächlichen Ende des Arbeitsverhältnisses?  (…).

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Arbeitnehmer soll zum Bund – was nun?

Von Katrin Groll (05.09.2008)
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Arbeitgeber rechnen heutzutage häufig gar nicht mehr damit, dass Auszubildende oder junge Arbeitnehmer zum Bund einberufen werden. Auch wenn es längst nicht mehr jeden trifft: Umso größer der Schock, wenn es dann doch passiert. Die Einberufung des Mitarbeiters zum Grundwehrdienst, zum Zivildienst oder einer Reserveübung stört den Betriebsablauf. In manchen Fällen sind Unternehmen sogar existentiell gefährdet, wenn ein wichtiger Mitarbeiter gehen soll. Was tun?

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