Schlagwort ‘Berliner Testament Muster’

Checkliste: Berliner Ehegattentestament

Von Bernhard Schmeilzl (25.07.2012)
Ein Kommentar

Infoabend am 9. Oktober 2012 im Caritas Krankenhaus St. Josef in Regensburg

Ist doch ganz einfach: „Wir setzen uns hiermit gegenseitig zum Alleinerben ein. Erben des länger Lebenden von uns sind unsere beiden Kinder.“ Schon ist das Berliner Ehegattentestament fertig und alles geklärt. Wirklich?

Der Begriff „Berliner Testament“ ist ein Sammelbecken für verschiedene Varianten. Wie so oft steckt der Teufel im Detail. Die Unterschiede bei der konkreten Ausgestaltung sollte man kennen, sonst droht dem länger lebenden Ehegatten manch böse Überraschung. Rechtsanwalt Bernhard Schmeilzl erklärt in einem etwa einstündigen Vortrag am 9. Oktober 2012, worauf man achten muss und beantwortet im Anschluss Fragen. Der Infoabend im Rahmen der seit 2008 erfolgreich laufenden Vortragsreihe „Erbrecht“ beginnt um 18 Uhr im Konferenzsaal des Caritas-Krankenhaus St. Josef (Verwaltungsgebäude) in der Landshuter Str. 65. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bittet die Kanzlei Graf & Partner um Anmeldung unter Tel. 785 3053. Unter anderem geht es um folgende Themen:

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Das korrekte Nachlassverzeichnis: Basis für die Pflichtteilsberechnung

Von Bernhard Schmeilzl (11.04.2011)
14 Kommentare

Der Autor Bernhard Schmeilzl, Rechtsanwalt (München) und Master of Laws (Leicester, England) spezialisiert sich seit 2001 auf internationale Erbfälle, insbesondere deutsch-britische, deutsch-amerikanische, deutsch-österreichische und deutsch-spanische Erbfälle und Nachlassabwicklungen. Er ist Mitggründer und Managing Partner der deutsch-britischen Anwaltskanzlei Graf & Partner Rechtsanwälte.

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Wer ein Kind oder seinen Ehegatten enterbt muss damit rechnen, dass der Enterbte seinen Pflichtteil fordert. Wie der Begriff „Pflicht“-Teil zum Ausdruck bringt, ist der Anspruch zwingend (§ 2303 BGB). Die nächsten Angehörigen (Kinder, Ehegatten, Eltern) kann man also zwar enterben, sie haben dann aber trotzdem Anspruch auf eine Mindestbeteiligung am Nachlassvermögen des Verstorbenen – und zwar selbst dann, wenn die Angehörigen dem Verstorbenen völlig entfremdet waren oder sich sogar mit ihm zerstritten hatten. Entziehen kann man den Pflichtteil nämlich nur in ganz bestimmten, im Gesetz abschließend aufgezählten Ausnahmefällen (§ 2333 BGB), die in der Praxis selten vorliegen, z.B. Mordversuch.

Wie hoch ist der Pflichtteilsanspruch?

Als erstes muss man die Pflichtteilsquote berechnen. Die Pflichtteilsquote ist die Hälfte des gesetzlichen Erbteils, also die Hälfte desjenigen, was der Pflichtteilsberechtigte nach gesetzlicher Erbfolge geerbt hätte (wenn es also kein Testament gäbe). [mehr]

Erbrecht: Nicht nur die Steuern ändern sich

Von Bernhard Schmeilzl (18.02.2009)
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Das Erbschaftssteuerrecht ist bereits geändert: hier die seit 1.1.2009 geltenden Steuersätze und Freibeträge. Doch damit nicht genug: Auch das materielle Erbrecht selbst wird an einigen wichtigen Stellen reformiert. Hier eine kurze Übersicht:  (…)

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