Schlagwort ‘deutsch britische Erbfälle’

ZPO-Reform in England: Frischer Wind in Her Majesty’s Courts

Von Bernhard Schmeilzl (07.06.2013)
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Das englisches Justizsystem ist seit einigen Jahren massiv im Umbruch. Seit April 2013 gelten für Zivilprozesse in England und Wales nun auch erheblich geänderte Verfahrensregeln, zum Beispiel im Hinblick auf die Kostenerstattung zwischen den Parteien. Bisher war es für einen Kläger kaum vorhersehbar, ob er – selbst wenn er den Prozess gewinnt – vom Prozessgegner eine Erstattung seiner Anwaltskosten zugesprochen bekommt. Dies lag im Ermessen des Richters.

Die Civil Procedure Rules (Pendant zur deutschen ZPO) sind eine komplexe Lektüre und wurden durch die Reform nicht einfacher. Eine gute Erläuterung der Neuerungen (in englischer Sprache) findet sich auf dem Out-Law-Blog der Kanzlei Pinsent Masons, einen Überblick über das englische Gerichtssystem (in deutscher Sprache) bietet der Beitrag hier.

Weitere Informationen zu deutsch-britischer Vertragsgestaltung, Prozessführung und Zwangsvollstreckung von Forderungen finden Sie in UK auf dem Portal für Deutsch-Britisches-Recht www.cross-channel-lawyers.de. Falls Sie bei einer konkreten Rechtssache Unterstützung benötigen, stehen Ihnen die deutschen Anwälte der Kanzlei Graf & Partner sowie deren Partneranwälte in UK gerne zur Verfügung. Ihr Ansprechpartner für englisches Recht ist Bernhard Schmeilzl, Rechtsanwalt & Master of Laws (Leicester, England).

10 Tips zur Geschäftsgründung in London

Von Bernhard Schmeilzl (09.07.2012)
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Wer in Großbritannien Geschäfte machen will, kommt um eine Niederlassung in London nicht herum. Die Stadt ist zwar extrem teuer (die Mieten von München kann man je nach Lage gerne mal Faktor 20 bis 50 nehmen) und hat auch sonst eine Menge Probleme, aber wer im Königreich als „serious player“ wahrgenommen werden will, kommt um eine Subsidiary in London kaum herum. Der Wirtschaftsanwalt Stanley Harris (immerhin auch OBE, also Officer of the Order of the British Empire) unserer englischen Partnerkanzlei Lyndales hat im diesem Beitrag hier 10 Tips zur Gründung eines Geschäfts oder einer Zweigniederlassung in London zusammengestellt. Übrigens: OBE ist ein Ehrentitel ähnlich dem Bundesverdienstkreuz, klingt aber deutlich besser.

Weitere Informationen zu deutsch-britischen Rechtsfragen auf www.cross-channel-lawyers.de, zum Beispiel:
Wie gründet man eine englische Limited.
Forderungen in England einklagen
Britisch-deutsche Erbfälle

Die Basics zum Erbrecht aller EU-Länder

Von Bernhard Schmeilzl (19.06.2012)
2 Kommentare

Von wegen, die EU kostet nur und bringt nichts! Rechthaber.com hat schon öfter auf die Fundgruben für juristische Informationen auf den Webportalen der Europäischen Union hingewiesen (siehe Europa und EUR-Lex). Heute ein Tipp für alle, die im internationalen Erbrecht tätig sind. Auf “Erbrecht in Europa“ werden grundlegende Fragen zu Erbrecht, Testament und Nachlassabwicklung in allen europäischen Ländern beantwortet. Und zwar in 23 Sprachen sowie juristisch fundiert, da die Inhalte von der Vereinigung der europäischen Notare stammen. Das mag zwar für die anwaltliche Bearbeitung internationaler Erbfälle immer noch nicht nicht genügen, ein hilfreicher Einstieg zur ersten Orientierung ist es allemal, vor allem für exotischere Länder, zu denen es kaum deutschsprachige Literatur gibt. Vertiefte Informationen zum Erbrecht in England und zur Abwicklung deutsch-britischer Erbfälle finden Sie hier

Weitere Informationen zu Testamentsgestaltung und Erbrecht:

Testierunfähigkeit wegen Demenz
Wie geht ein Berliner Testament (Mustertext)
Kann man seinen Arzt zum Erben einsetzen?
Info-Broschüre “Fakten zum Erbrecht”
Nachteile des Berliner Testaments
Enterbt ist halb so schlimm: So macht man den Pflichtteil geltend (Muster-Anspruchsschreiben)
Checkliste Nachlassverzeichnis: Korrekte Berechnung des Pflichtteilsanspruchs
Wozu ein Testamentsvollstrecker
Was kostet ein Testamentsvollstrecker?