Schlagwort ‘Kanzleiverkauf’

Checkliste: Notfall-Management in Unternehmen und Freiberuflerpraxen

Von Bernhard Schmeilzl (18.06.2011)
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Der Beitrag „Wenn der Chef ausfällt…“ erläutert Sinn und Notwendigkeit von Notfallplänen in Unternehmen und Freiberuflerpraxen. Der Interimsmanager Dr. Gerald Schüssel hat die relevanten Punkte in einer Checkliste grafisch zusammengestellt:

Weitere Beiträge zu Notfallmanagement, Unternehmensübergabe und Vorbereitung des Unternehmensverkaufs:
Checklisten Unternehmensnachfolge und Firmenverkauf
Verkauf von Anwaltskanzlei, Arztpraxis und Unternehmen: Wie berechnet man einen realistischen Kaufpreis
Nutzungsregeln für den Datenraum (Mustertext)
Muster Vertraulichkeitsvereinbarung (Muster deutsch / englisch)

Neuer Autor bei Rechthaber: Dr. Gerald Schüssel

Von Michael Gleiten (16.06.2011)
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Die vielen Juristen bei Rechthaber.com bekommen nun Verstärkung durch einen gestandenen Wirtschaftsexperten:  Der Diplom-Kaufmann Dr. Gerald Schüssel ist Unternehmensberater und Krisenmanager, der seit Jahren Unternehmen in Krisensituationen begleitet und bei Bedarf auch als Interims-Geschäftsführer einspringt. Weitere Informationen auf seiner Website www.der-krisenmanager.de. Herzlich willkommen im Autoren-Team! Wir freuen uns auf spannende und praxisrelevante Beiträge.

Wenn der Chef ausfällt…

Von Bernhard Schmeilzl (25.05.2011)
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Nur wenige Unternehmer haben konkrete Notfallpläne

Sie sind Unternehmer oder Freiberufler? Dann stellen Sie sich einmal vor, auf der Heimfahrt heute Abend fährt Ihnen ein Betrunkener in den Wagen: Sie liegen drei Monate schwer verletzt auf der Intensivstation, dann sind Sie weitere drei Monate auf Reha und stehen unter starken Medikamenten. Nach einem halben Jahr kommen Sie in den Betrieb zurück. Gibt es Ihr Unternehmen, Ihre Kanzlei oder Praxis dann noch oder ist Ihr Lebenswerk zerstört? Die Kunden abgewandert, die Projekte eingeschlafen, die besten Mitarbeiter weg?

Wer jetzt sagt, „das passiert mir nicht“, ist nicht allein. Das Erstellen konkreter Notfallpläne gehört nämlich nicht zu den Stärken der meisten Unternehmer. Krankheit, Unfall oder gar Tod sind für Machertypen oft Tabuthemen. Gerade einmal drei von zehn Mittelstandsfirmen haben sich laut IHK mit dem Thema so beschäftigt, dass zumindest irgendeine Art von Notfallplan existiert. Bei zwei Dritteln der Unternehmen bricht dagegen Chaos aus: Wer kann und darf die Geschäfte weiterführen? Wo sind Pins, Tresorschlüssel, Passwörter, wichtige Dokumente und Konzepte? Hat überhaupt jemand eine Vollmacht für die Geschäftskonten? (…) [mehr]

Checklisten Unternehmensnachfolge und Firmenverkauf

Von Bernhard Schmeilzl (25.05.2011)
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Das NRW-Wirtschaftsministerium bietet auf seiner Website hilfreiche Informationen und Checklisten rund um die Themen Nachfolge im Unternehmen, Verkauf, Übergabe im Notfall, staatliche Förderung des Inhaberwechsels. darunter zum Beispiel: Checkliste für Unternehmen (zu welchen Themen und Fragen muss ich antworten können, wenn ich ein Unternehmen übergebe?) und Checkliste für Nachfolger (welche Themen und Fragen erwarten mich, wenn ich ein Unternehmen übernehmen möchte?). Weitere Informationen dazu im Beitrag „Verkauf von Anwaltskanzlei, Arztpraxis oder Unternehmen: Wie berechne ich einen realistischen Kaufpreis?“

Rechtsanwalt Bernhard Schmeilzl ist seit 2000 Wirtschaftsanwalt, erwarb 2003 den Master of Laws an der englischen University of  Leicester mit Schwerpunkt European Union Law und berät als Partner einer Wirtschaftskanzlei Unternehmen und Freiberufler. Dies insbesondere auch bei grenzüberschreitender Vertragsgestaltung, insbesondere in anglo-amerikanischen Jurisdiktionen.

Verkauf der Anwaltskanzlei: Wie berechne ich einen realistischen Kaufpreis?

Von Bernhard Schmeilzl (23.05.2011)
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Anwälte machen sich lange Zeit keine Gedanken, welchen Wert ihre Kanzlei eigentlich hat. Aktuell wird diese Frage (vom GAU einer Ehescheidung ohne Ehevertrag einmal abgesehen) spätestens dann, wenn sich der Freiberufler zur Ruhe setzen will und mit einem potentiellen Nachfolger über den Kaufpreis verhandelt. Lässt der Freiberufler die Praxis von einem Sachverständigen bewerten, ist das Ergebnis oft ernüchternd: Der Verkehrswert der Praxis ist meist deutlich niedriger, als Anwalt sich vorgestellt hatte. Hauptgrund hierfür ist, dass der Freiberufler in der Regel nur den sog. Goodwill übertragen kann, also den Mandantenstamm und den Bekanntheitsgrad der Kanzlei. Der Wert der Praxis ist extrem eng an die Person des Freiberuflers gebunden. Übergibt ein renommierter Anwalt seine Kanzlei, hat der Nachfolger keine Garantie, dass die Mandanten weiterhin dieselbe Kanzlei aufsuchen werden. Deren Vertrauen hängt eben nicht an den Räumen, sondern der Person des Anwalts.

Welche Bewertungsmethode wendet man also an, um den Wert der Kanzlei einigermaßen zu objektivieren und seine Kaufpreisvorstellung gegenüber dem Vertragspartner zu begründen? Diese Frage beantwortet der Beitrag „Was sind Arzt und Anwalt Wert?“, dem auch eine detaillierte Übersicht mit Details zu den Bewertungsverfahren zum Download beigefügt ist.

Rechtsanwalt Bernhard Schmeilzl ist seit 2000 Wirtschaftsanwalt, erwarb 2003 den Master of Laws an der englischen University of  Leicester mit Schwerpunkt European Union Law und berät als Partner einer Wirtschaftskanzlei Unternehmen und Freiberufler. Dies insbesondere auch bei grenzüberschreitender Vertragsgestaltung, insbesondere in anglo-amerikanischen Jurisdiktionen.

Verkauf eines Unternehmens auch dann steuerbegünstigt, wenn Veräußerer Berater des Erwerbers wird

Von Bernhard Schmeilzl (23.01.2009)
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Folgende Entscheidung des Bundesfinanzhofs ist für Anwälte auch in eigener Sache interessant. Der Fall: Ein berufsunfähig gewordener Unternehmer veräußerte seinen Betrieb (es hätte auch eine Kanzlei oder Arztpraxis sein können) an einen Mitarbeiter. Gleichzeitig schloss er mit dem Käufer aber einen Beratervertrag, der sogar die Unternehmensführung umfasste. Der Verkäufer führte den Betrieb also auch danach noch weiter. Das gefiel dem Finanzamt nicht.  (…)

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Was sind Arzt und Anwalt wert? – Die Bewertung von Firmen und Praxen

Von Bernhard Schmeilzl (29.06.2008)
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Lassen sich Unternehmer oder Freiberufler scheiden, wollen deren Ehepartner Zugewinnausgleich. Um dessen Höhe zu berechnen, muss die Firma, Praxis oder Kanzlei im Scheidungsprozess bewertet werden. Dasselbe gilt beim Tod des Unternehmers, wenn Ehepartner oder Kinder ihren Pflichtteilsanspruch geltend machen. Da für Gewerbebetriebe einerseits und Freiberuflerpraxen andererseits unterschiedliche Bewertungsmethoden gelten, ergeben sich große Wertunterschiede. Im Ergebnis ist der Unternehmer meist deutlich „mehr wert“ als der Feiberufler, da bei Scheidung und Erbfall Firmen deutlich höher bewertet werden als Praxen und Kanzleien von Freiberuflern.

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