Schlagwort ‘Terminsvertretungen’

Rettung Terminsvertreter

Von Michael Gleiten (25.08.2011)
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Mein persönlicher Termin-Engpass-Rekord in 19 Jahren Anwaltszulassung (am Standort München) war in der ersten Augustwoche 2011: Montags sollte ich nach Neuruppin (einfach 750km), Dienstag nach Frankfurt (einfach 400km), Donnerstag nach Berlin (700 km) und Freitag „nur“ nach Nürnberg (200 km). Die LGs Neuruppin und Frankfurt hatten Verlegungsanträge abgelehnt (mit Begründungen übrigens, die einem die Nackenhaare kräuseln). Da stellen sich die Alternativen: Kanzleihubschrauber anschaffen oder sich mit dem Gedanken Terminsvertreter anfreunden. Nachdem ich einige Leasingangebot für kleine Helikopter eingeholt (und nach Rücksprache mit den Sozien verworfen) hatte, versuchte ich es mit dem Portal Terminsvertreter. Und es hat reibunsglos funktioniert. Da bei weit entfernten Terminen die Anreisekosten meist deutlich höher sind als die Gebühren für den Terminsvertreter ist auch dem Mandanten finanziell geholfen.

Terminsvertretung: Wem gehört die Vergleichsgebühr?

Von Bernhard Schmeilzl (15.03.2011)
6 Kommentare

In Verfahren vor weit entfernten Gerichten lohnt es sich (bei kleinen und mittleren Streitwerten) für den prozessbevollmächtigten Anwalt meist nicht, selbst zum Termin zu fahren. Er beauftragt lieber einen Terminsvertreter (in Österreich Substituent genannt), der sich in die Akte einliest und den Termin in Untervollmacht wahrnimmt. Das RVG enthält klare Regelungen, wie die Gebühren zwischen dem „Hauptanwalt“ und dem Terminsvertreter aufgeteilt werden. Dabei kommt der Terminsvertreter gar nicht schlecht weg (Details siehe hier). Die Praxis sieht aber meist anders aus: [mehr]

Terminsvertreter und Korrespondenzanwalt: Wozu und wie teuer?

Von Birgit Graf (07.03.2011)
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Es kommt vor, dass man an bei einem Gericht klagen muss oder verklagt wird, das weit vom eigenen Wohnort (oder eigenen Firmensitz) entfernt liegt. Der Mandant wird dann – beispielsweise als Münchner  – dennoch keinen Anwalt in Hamburg beauftragen wollen, sondern lieber eine Kanzlei an seinem Wohnort. Zumindest in komplexeren bzw. erklärungsbedürftigen Fällen. Schließlich wird man sich voraussichtlich öfter zu Besprechungen treffen müssen und man will seinen Anwalt dann auch persönlich vor Augen haben, nicht nur am Telefon oder über Internet mit ihm kommunizieren. Es lohnt sich dann aber nicht in allen Fällen, dass der Anwalt am Wohnort die weite Anreise zu Gerichtsterminen auf sich nimmt. In diesen Fällen beauftragt man am Ort des Gerichts einen Korrespondenzanwalt (auch Terminsvertreter oder Unterbevollmächtigter genannt). Das ist also eine Kanzlei am Ort des Prozessgerichtes, die vom primär beauftragten Rechtsanwalt (auch Hauptbevollmächtigter genannt) eingeschaltet wird.

Der Korrespondenzanwalt geht in die mündliche Verhandlung, stellt Anträge und befragt Zeugen. Hierfür erhält der Korrespondenzanwalt nach Rechtsanwaltsvergütungsgesetz eine 0,65 Verfahrensgebühr und eine 1,2 Terminsgebühr. Überzeugend auftreten kann der Terminsvertreter in der Verhandlung aber natürlich nur, wenn er die Akte, die ihm der Hauptanwalt rechtzeitig vor dem Verhandlungstermin übersenden sollte, intensiv studiert und sich in den Fall eindenkt. Hier hapert es in der Praxis manchmal, was man daran erkennt, dass nicht wenige Terminsvertreter den Sachverhalt nicht ganz parat haben und bei der ersten komplexeren Rückfrage ins Schwimmen geraten. Man sollte also bei der Auswahl der Prozesskanzlei darauf achten, dass der Terminsvertreter die Sache ernst nimmt.

Auf dem für Nutzer und Anbieter kostenlosen Portal www.terminsvertreter.com sind bundesweit mehr als 800 Anwaltskanzleien registriert, die Terminsvertretungen übernehmen. Weitere Informationen zum Thema Korrespondenzanwalt und Terminsvertretung unter www.terminsvertreter.com/terminsvertretung/. Zum damit verbundenen Anwaltshonorar und den üblichen Vereinbarungen zwischen den beteiligten Anwälten unter www.terminsvertreter.com/gebuehrenregelung/

Coole Kanzlei-Website

Von Michael Gleiten (06.07.2010)
Ein Kommentar

Auf www.terminsvertreter.com sind mittlerweile gut 700 Kanzleien registriert. Die meisten mit bieder bis nett gemachten Websites. Ab und zu sticht eine Website heraus. Diese Woche ist es die Kanzlei Nummer 746: Die drei Mannheimer Kollegen der Kanzlei GHI lieben es grün. Endlich dienen mal nicht Schreibtisch und Bücherregal als Motiv, sondern die Parkbank. Auch die Sekretärin scheint nett zu sein. Wir gehen mal davon aus, dass „virtuelle Kanzlei“ nicht bedeutet, dass die Geschäftsräume tatsächlich im Park liegen. Im Terminsvertreter-Ranking (1-9) haben wir den Kollegen jedenfalls eine gute 2 gegeben. Schließlich ist Sommer. Und grün ist in (Fußballrasen)!

Übrigens: Wer seinen Anwalt zu Pferde besuchen will, ist hier an der richtigen Adresse: Kanzlei mit Pferdestellplatz

Aufnahmestopp bei www.Terminsvertreter.com

Von Michael Gleiten (24.06.2010)
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Ein freundlicher Link auf www.terminsvertreter.com auf einem großen Jura-Portal führte in den vergangenen zwei Wochen zu einer Flut von Anmeldungen. Mittlerweile sind mehr als 600 Kanzleien auf Terminsvertreter.com registriert. In Großstädten wie Hamburg oder Köln stehen mitlerweile bis zu 30 Kanzleien zur Auswahl. Die Betreiber überlegen derzeit, ob die Anmeldemöglichkeit geschlossen wird, um die frühen Teilnehmer zu belohnen. Wer sich noch (kostenlos) registrieren will, sollte dies daher bis Ende Juni tun.

Gut gemachte Anwaltswebsite

Von Michael Gleiten (01.09.2009)
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Auf dem Portal www.terminsvertreter.com sind mehr als 600 Anwaltskanzleien registriert. Da sieht man einige entsetzliche, einige gute und viele mittelmäßige Websites. Ein aktuelles positives Beispiel ist die optisch und inhaltlich gelungene Website des Kollegen Osterloh aus Potsdam: professionell grafisch gestaltet, informativ und klar, dennoch unaufdringlich.

Und übrigens: Nein, ich erhalte keine Provision.

Keine Doppelanmeldungen bei Terminsvertreter

Von Birgit Graf (19.11.2008)
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Erfreulich: Allein in den letzten drei Tagen registrierten sich gut 40 weitere Kanzleien auf Terminsvertreter.com. Die Plattform nähert sich der Zahl von 500 Mitgliedskanzleien. Weniger schön: Es häufen sich Fälle, in denen einzelne Nutzer versuchen, sich mehrfach einzutragen, …

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